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Zum Saisonfinale reiste mit „Josef“ (Haimerl), Sepp (Ostermeier), Bene (Ostermeier), Harry begleitet von Nicki, Hegi, Franz (nur Renndienst) und, Fastschleifer Ritschi Waldherr mit seiner Christl ein großes Team zur Abschlußveranstaltung von Jura-Racing an den Slowakiaring.

Die Wettervorhersage versprach durchwachsene Verhältnisse, sollte aber zum Glück nicht recht behalten. Alle Trainingseinheiten und die Rennen fanden bei Sonnenschein und trockenen Verhältnissen statt.

Zum gemütlichen Einstieg gab es am Donnerstagabend 10 Liter! Gulaschsuppe (von Harryvorbereitet) die sehr gut angenommen und bis zum letzten Schöpfer verzehrt wurde. Bei isotonischen Getränken wurden noch Erfahrungen mit den „Sprunghügeln“ ausgetauscht und so konnten alle Schleifer optimal vorbereitet in das Zeittraining am Freitag gehen.Die persönlichen Bestzeiten purzelten und so konnten sich fast alle für die Rennen qualifizieren. Sepp (O.) kommt mit seiner BMW immer besser in Fahrt und erreichte mit 2.20er Zeiten den 47. Startplatz bei den Superbike open . In dieser Klasse scheiterte Ritschi mit 2.21er Runden ganz knapp hinter Sepp an der Qualifikation. Josef (H.) mit seiner Aprilia haderte etwas mit den Reifen, u.a. fuhr er am Vorderrad einen Platten und wäre dabei fast abgeflogen, konnte aber trotzdem Platz 16 erreichen. Harry, in der 600er- Klasse unterwegs, hatte am späten Freitagnachmittag einen Ausrutscher Ende der Start-/Zielgeraden und damit war für ihn die Veranstaltung als aktiver Fahrer beendet. In der Klasse Supersport bis 750 ccm erreichten Bene (O.) und Hegi mit 2.26er- bzw. 2.28er-Zeiten die Startplätze 21 und 26.

Der Samstag empfing die Fahrer mit einer trockenen Piste, Sonnenschein und angenehmen Temperaturen, die sich im Laufe des Vormittages auf 23 Grad einpendelten. Die Rennen in den verschiedenen Klassen wurden ab 14.00 Uhr gestartet. Nachdem Harry bei den 600ern nicht an den Start gehen konnte, blieb es Bene (O.) und Hegi vorbehalten mit Ihren 750ern als erste ins Renngeschehen einzugreifen. Mit einem sehr guten Start konnte sich Hegi bis zur ersten Kurve zwar bis auf Platz 13 nach vorne schieben, verlor aber wieder einige Positionen und pendelte sich auf Rang 17 ein. Bene (O.) steigerte seine Zeiten auf 2.24 und konnte sich in der 3. Runde am Ende der Start-/Zielgeraden an Hegi vorbeischieben. In weiteren Verlauf reihte sich Bene auf Rang 16 ein, hatte nach vorne und hinten Luft und konnte diese Platzierung ungefährdet ins Ziel bringen. Für Hegi war mit seinen 2.26er-Zeiten aber kein Blumentopf zu gewinnen und so wurde er bis Rang 20 durchgereicht. In der letzten Runde hatte der vor ihm liegende Fahrer zwei Verbremser, dadurch kam Hegi wieder in Schlagdistanz, konnte am letzten Sprunghügel ein erfolgreiches Überhohlmanöver starten und den 19. Platz sichern.

Im Rennen Superbike Open war Josef (H.) das Glück nicht wohl gesonnen. Nach dem Vorderrad-platten im Training hatte er im Rennen am Hinterreifen keinen Grip. Er kämpfte trotzdem wacker und erreichte mit 2.15er Zeiten den 13. Platz. Im Jura EURO-CUP belegte er damit in der Gesamtwertung noch einen guten 5. Rang. Sepp (O.) hatte einen verkorksten Start und mußte daher das Feld von ganz hinten aufrollen. Zwei Runden mühte er sich mit einem anderen BMW-Fahrer ab und erst als er den erfolgreich ausbremsen konnte war der Weg nach vorne frei. Sepp steigerte seine Rundenzeiten auf 2.17, setzte noch ein paar erfolgreiche Überholmanöver und war als 19. im Ziel. Damit hat er einen gewaltigen Sprung nach vorne gemacht und mit einem besseren Start wäre noch mehr möglich gewesen.

Auch ohne Pokale war man im Schleifer-Lager mit dem Ergebnis zufrieden und ging in ein gemütliches Boxenfest über bei dem zu späterer Stunde von Ritschi noch ein Feuerwerk gezündet wurde.

Am Sonntag wurden noch die beiden Rennen im Supersport- und Superbike-Cup (- 750 ccm und 1000 ccm) gestartet. Hier wurden bei den 1000ern die Schleifer nur von Ritschi vertreten. Der war nach der verpaßten Qualifikation am Vortag natürlich hochmotiviert und setzte das auch in gute 2.19er-Rundenzeiten um. Von Platz 27 ins Rennen gegangen arbeitete er sich kontinuierlich nach vorne und kämpfte sich an einen vor ihm liegenden 5er-Pulk heran. Hier konnte er leider nur noch ein Überholmanöver erfolgreich durchführen, da die Renndistanz von 7 Runden schon vorbei war. Mit seinen verbesserten Zeiten und dem 20 Rang endete auch für ihn die Veranstaltung noch zufriedenstellend.

Nächster Termin: Nach der Saison ist vor der Saison! 2013 wir kommen! Erfreulicher Effekt 2012: Die aktiven Schleifer bekommen wieder Zuwachs!


Die Wetterprognosen waren gut und die Fahrer sollten nicht enttäuscht werden. Bei optimalen Verhältnissen und Temperaturen von 26 Grad konnte am Freitag sofort mit dem Zeittraining für den Metzeler-/Open-Cup begonnen werden, zu dem allerdings nur Bene (H.) gemeldet hatte. Sepp steigerte seine Zeit auf 2.08, Harry auf 2.16, Bene (O.) auf 2.18 und Bene (H.) blieb erst mal mit seinen 2.13er Zeiten etwas hinter dem Vorjahr zurück konnte sich aber bis zum Rennen noch auf 2.11 verbessern. Hegi war mental noch etwas gehandicapt und konzentrierte sich ausschließlich auf das Instruktorfahren.

Der Samstag brachte noch etwas höhere Temperaturen und verlangte den Fahrern sehr viel Kraft und Konditon ab. Das Rennen in der offenen Klasse wurde um 14.00 Uhr gestartet. Bene (H.) stand auf Platz 29 konnte sofort eine komplette Startreihe passieren und sich auf Rang 23. nach vorne schieben. Gegen die 1000er Maschinen behauptete er sich mit seiner 750er gut, konnte noch einige erfolgreiche Überholmanöver starten, verbesserte seine Zeiten auf 2.09 und beendete das Rennen als 17. Damit waren die Voraussetzungen für das Saisonfinale bei den Superbikes am Sonntag gelegt.  

Die Rennen in den verschiedenen Klassen fanden am Sonntagnachmittag bei Temperaturen von 29 Grad statt. Bei den Supersport-Bikes (600 ccm) stand Harry auf Platz 11 verbesserte sich auf 2.15er Zeiten und konnte so 2 Plätze gutmachen. Die Angriffe von zwei Kontrahenten konnte er erfolgreich abwehren, erreichte das Ziel als 9. und war mit diesem Ergebnis hoch zufrieden. Die Superbikes gingen um 16.00 Uhr ins Rennen. Bene (H.) stand auf Platz 9 und hatte durch seine Titelchancen für ausreichend Spannung im Lager der Schleifer gesorgt. Leider verpaßte er einen guten Start und verlor sofort 3 Positionen. Mit stabilen 2.09er Rundenzeiten und einem beherzten Kampf konnte er sich kontinuierlich bis auf Platz 5 nach vorne arbeiten. Seine Angriffe auf den 4. (ein Ducati-Fahrer) waren aber nicht von Erfolg gekrönt und durch diesen Fight ermöglichten sie dem 6. sich an beiden buchstäblich „vorbeizusaugen“. Trotz weiterer Versuche kam Bene an der „Sch..“-Ducati (Originalton Bene) nicht vorbei und beendete das Rennen als 6. Die Punkte aus dieser Platzierung und seiner Beständigkeit, in allen Rennen gepunktet zu haben, bescherten damit Bene bei den Superbikes den Meistertitel 2012 und sorgten für einen krönenden Saisonabschluß.  

Nächster Termin: 28.-30.09.2012 Slowakiaring mir Jura-Racing


Ostermeier und Hegyi mit Zeitverbesserungen, Pokalen und Kiesbett !

Bei sehr heißen Verhältnissen starteten die Schleifer Sepp (Ostermeier) und Hegi begleitet von ihren beiden Benes mit Schräglage in Brünn. Dabei konnten fast alle ihre Zeiten verbessern und Pokale einstreichen.

Die sommerliche Hitze ließ sofort bei allen Teilnehmern, auch ohne auf dem Motorrad zusitzen, den Schweiß in Strömen fließen. Die Streckentemperatur erreichte dabei zeitweise einen Höchstwert von 57 Grad und verhinderte dadurch erst mal eine Verbesserung der persönlichen Rundenzeiten. Trotzdem wurde bereits im ersten Turn das Zeittraining für die anstehenden Rennen aufgenommen.

Am Montag um 14.30 Uhr wurde das Rennen in der offenen Klasse, für das Bene (Hegyi) und Hegi gemeldet hatten, gestartet. Mit ihren 750er Suzukis konnten sie sich in dem ausschließlich von 1000ern besetztem Feld aber nur schwer behaupten. Bene ging mit einer 2.22er Zeit von Platz 36 und Hegi mit einer 2.21er Zeit von Platz 34 ins Rennen. Hegi hatte einen guten Start und konnte so Bene erst mal hinter sich lassen. Hegi mühte sich lange Zeit mit einem Gegner und dieser Fight spielte Bene in die Karten. Er konnte in der 4. Runde aufschließen, beide sofort passieren, seine Zeiten auf 2.20 verbessern und einen Abstand herausfahren. Hegi hing weiter fest, konnte das Tempo nicht mitgehen und so kam, was schon lange überfällig war, und Bene erreichte als 22. vor seinem Vater (26.) das Ziel. Für dieses Ergebnis gab es zwar keinen Pokal, aber einen sehr zufriedenen und überglücklichen Bene! Sepp, der seine Kräfte schonen wollte, hatte kurzfristig den Start abgesagt.  

Ein kräftiges Gewitter am Montagabend ließ dann die Temperaturen etwas nach unten gehen und versprach für die Rennen am Dienstagnachmittag sehr gute Verhältnisse. Bene (Ostermeier) konnte bei den Streetbikes von Position 4 ins Rennen gehen. Mit einem super Start übernahm er sogar kurzzeitig die Führung, verbesserte seine Zeiten auf 2.25 und erreichte einen hervorragenden 5. Platz.

Bene und Hegi standen bei den Superbikes, unmittelbar nebeneinander, auf Platz 11 und 12.Hegi hatte einen besseren Start als Bene, wurde an der ersten Kurve aber eingebremst. Da flog Bene ganz außen (4-5 Reihe) förmlich vorbei, machte 5 Plätze gut und konnte sofort einen Abstand zu Hegi herausfahren. Wie am Tag zuvor mühte sich Hegi wieder mit einem Gegner ab und kam erst in der 4. Runde vorbei. Bene hing in einem 3er-Pulk fest und war in Sichtweite von Hegi als dem beim anbremsen das Vorderrad einklappte und den überraschenden 1. Platz im Kiesbett bescherte. Bene kämpfte weiter, verbesserte seine Rundenzeit auf 2.18,1 und erreichte als 6. das Ziel. (Wieder vor seinem Vater und hat damit die Wachablösung wohl endgültig eingeleitet!)  

Sepp ging in der offenen Klasse (hier werden 14 Runden gefahren) von Platz 15 mit einer 2.17er Rundenzeit an den Start. Mit einem beherzten Rennen, bei dem er in der 10. Runde den vor ihm liegenden Kawa-Fahrer niederkämpfte, konnte er seine Rundenzeit auf 2.14,1 verbessern und damit den 10. Gesamtrang sichern.

Die Rennergebnisse bescherten den beiden Bene´s und Sepp Pokale und sorgten für mehr als zufriedene Gesichter. (siehe Foto)



veranstalteten die Rennstreckenfreunde „Schleifendes Knie“ ihre diesjährige Veranstaltung in Most und trugen gleichzeitig die Clubmeisterschaft aus. Bei den insgesamt 7 Rennen, von denen 6 am Samstag und der Old-Man-Cup am Sonntag ausgetragen wurden gab es ausreichend Möglichkeiten für die Fahrer ihr Können unter Beweis zu stellen. Das angebotene Gruppen- und Einzelinstruktorfahren für die Ringneulinge wurde, wie bereits im Vorjahr, sehr gut angenommen und stark genutzt.

Die tropischen Temperaturen am Freitag und Samstag-Vormittag verlangten den Fahrern, bei den Zeittrainings, schon einiges ab und ließen den Schweiß in Strömen fließen. Leider sollte der Wetterbericht für Samstag-Nachmittag recht behalten und in der Mittagspause setzte der angekündigte Regen ein. Damit war, für die Rennen, die eiligste Umrüstung auf Regenreifen erforderlich und der Reifendienst von Kasi-Racing hatte alle Hände voll zu tun.  

Die Karten für die Clubmeisterschaft wurden durch den Wetterumschwung ebenfalls neu gemischt. Der Vorjahresmeister Franz Lesl trat, wegen fehlender Regenreifen!?, nicht zur Titelverteidigung an und damit rückte Josef Haimerl auf seiner Aprilia RSV 4 als Topfavorit für das Rennen um 14.00 Uhr in den Fokus. Vom Start weg wurde Haimerl, der auf Pole stand, dieser Rolle auch gerecht und übernahm sofort die Führung, gefolgt von Thilo Altegger und Stefan Hegyi. Hegyi benötigte über 2 Runden bis er an Altegger vorbeikam und die Verfolgung von Haimerl, der bereits einen kleinen Vorsprung herausgefahren hatte, aufnehmen konnte. Altegger hielt nicht mehr mit und stürzte in der 3. Runde am Eingang der Zielgeraden. Der knapp hinter ihm liegende Josef Ostermeier hatte keinen Platz für ein Ausweichmanöver und sprang in Motocrossmanier über das auf der Strecke liegende Motorrad um seinen Sturz zu verhindern. Altegger setzte das Rennen zwar fort, verlor aber seinen 3. Platz an Ostermeier und 3 weitere Positionen. Haimerl wähnte sich schon als sicherer Sieger und nahm daher in der letzten Runde das Gas etwas zurück um seinen 1. Platz nicht mehr zu gefährden. Als er sich, zu seinem Glück, in der letzten Kurve nochmal umsah, hatte Hegyi bereits zum Überholen kurz vor der Ziellinie angesetzt. Da nutzte Haimerl die Power seiner Aprilia und sicherte sich mit einem Vorsprung von 0,447 Sec. die Clubmeisterschaft vor Hegyi auf einer 750er Suzuki. Ostermeier fuhr seinen 3. Platz ungefährdet ein. Den 4. Rang erreichte Thomas Kurin knapp vor Benedikt Hegyi (5.). Die weiteren Plätze belegten: 6. Harry Zwicknagel, 7. Thilo Altegger, 8. Thomas Höhenleitner, 9. Hubert Horn.

Harry Zwicknagel, Thomas Höhenleitner und Hubert Horn hatten gepokert und waren, in der Hoffnung auf einen abtrocknenden Kurs, auf Slicks gestartet und damit in der Nässe auf verlorenem Posten. Nikki Möll konnte wegen Sturz nicht teilnehmen. Außer Konkurrenz starteten noch die Schleifer-Freunde, Richi Waldherr (Rang 3) und Michael Mehrer (Sturz).Die weiteren Rennen im Wimmer-Cup, 600er-, 750er-Supersport, Superbike 1000 und das Turtle-Race wurden, im Anschluß an die Clubmeisterschaft, ebenfalls am Samstag im Regen ausgetragen.

Nach der Siegerehrung um 19.00 Uhr ging man nahtlos in das gemeinsame Boxenfest mit dem schon legendären Gyros sowie Freibier über. Zwei Tschechinnen ließen es sich nicht nehmen, in ihrer landesüblichen Tracht, eine kleine Folklore-Einlage darzubieten. In der Bar von Kasi-Racing wurde zusätzlich für Stimmung gesorgt und bis in die Morgenstunden gefeiert.    

Das Old-Man-Rennen (für Fahrer ab 40 Jahre) konnte am Sonntag um 11.40 Uhr bei trockenen Verhältnissen gestartet werden. Hier setzte sich, mit einem gekonnten Frühstart, Almir Ahmetovic sofort an die Spitze und verteidigte den 1. Platz auch bis ins Ziel. Für den unerlaubten Vorsprung bekam er aber 30 Sekunden Zeitstrafe und wurde somit auf den 7. Rang zurückgestuft. Der neue Schleifer-Meister, Josef Haimerl belegte hier den 3. Platz, Thomas Höhenleitner wurde 10. und Harry Zwicknagel 34.Nach der Siegerehrung konnten die Teilnehmer von einer rundum gelungenen Veranstaltung verabschiedet werden.


  • Schleifendes Knie:1. Josef Haimerl, 2. Stefan Hegyi, 3. Josef Ostermeier
  • Supersport 600:1.Christian Jägel, 2.David Datzer, 3. A. Baumgartner
  • Supersport 750: 1.Josef Einhellinger, 2.Benedikt Hegyi, 3.A.Willnecker
  • Superbike 1000: 1. Manfred Fischer, 2. Kurt Scherl, 3. W. Reihhart
  • Turtle-Race: 1. Sebastian Hochwald, 2. Heiko Ries, 3. Andreas Herz
  • Wimmer-Cup: 1. Kurt Scherl, 2. Manfred Fischer, 3. Bo Paulson
  • Old-Man-Rennen: 1. Josef Gerstl, 2. Wolfgang Reichhart, 3. Josef Haimerl


Die Schleifer Harry und Nicki hatten dieses Jahr entschieden mit Jura-Racing Ende Juni nach Pannonia zu fahren. Nicki wollte erstmals Pirelli-Slicks auf ihrer Ypse testen und Harry ging nach dem letztjährigen fehlgeschlagenen Moto-2-Reifen-Test wieder mit bewährten Dunlop-Schlappen in das Wochenende.

Das erste Training begann am Freitag Vormittag bei strahlendem Sonnenschein und bereits schweißtreibenden Temperaturen. Nicki und Harry schossen sich im Laufe des Freitags auf die Strecke ein und ließen hitzebedingt (44° C) die Mittagspause länger ausfallen. Auch die nächsten beiden Tage sollten mit glühender Sonne und Temperaturen von über 40° C auf sie warten.

Nach dem Zeittraining war am Samstag Mittag klar, dass beide Schleifer an den Start gehen dürfen – Nicki bei den Ladys und Harry beim SSP 600.

Harry startete als Vorletzter beim 600er-Rennen. Besser als gewohnt kam das gelb-schwarze Mofa vom Start weg, kämpfte sich an seinen vorausfahrenden Kontrahenten heran und schaffte es tatsächlich vorbei. Auf der letzten Runde ging Harry hitzebedingt der Dampf aus und so verlor er auf den letzten paar Metern vor dem Zielstrich doch noch die zuvor hart erkämpfte Position. Dennoch war Harry mit dem Rennergebnis und mit seinen Rundenzeiten zufrieden.

Nicki legte bei den Ladys einen super Start hin und verbesserte sich um eine Position. Die Konkurrentin in ihrem Nacken erwies sich allerdings als hartnäckig und übermotorisiert. Sie setzte zügig einen erfolgreichen Konter. Nicki fuhr mit dem Gedanken „nichts riskieren und bloß nicht wieder hinlegen“ locker hinter der R1-Pilotin her und lief als 9. im Ziel ein.

Beim freien Fahren am Sonntag Nachmittag war gaudimäßig Materialtausch angesagt. Harry kam auf Anhieb mit der alten Mühle super klar, monierte aber im Anschluß Fahrwerk und Bremsen. Nicki hingegen eierte auf der R6 von Harry gerade mal 3 Runden ab und gab dann auf – „des moderne Klump is einfach nix“. Insgesamt hatten beide einen gelungenen und lustigen Saisonstart.



Bei tropischen Verhältnissen starteten die Schleifer Sepp (Ostermeier), Bene und Hegi mit Schräglage in Brünn und konnten gute Erfolge erzielen.

Trotz der sehr hohen und damit anstrengenden Temperaturen wurde bereits am Freitag das Zeittraining, für das Rennen in er Open-Klasse (Start: Samstag 14.00 Uhr), sofort mit großem Ehrgeiz aber unterschiedlichem Erfolg angegangen. Sepp konnte sofort seine Zeit aus dem Vorjahr auf 2.17 verbessern und war damit schon sehr zufrieden. Bene und Hegi hinkten da mit 2.25 und 2.22 doch etwas hinterher. Damit konnte Sepp von Platz 18, Hegi als 22. und Bene als 27. am Samstag ins Rennen gehen.

Sepp erwischte keinen guten Start, wurde von einem Pulk an der ersten Kurve eingebremst und verlor dadurch 10 Positionen von denen er aber 7 sofort wieder gutmachen konnte. Mit seinen konstanten Rundenzeiten und einer Verbesserung auf 2.15 arbeitete er sich kontinuierlich nach vorne und landete schließlich auf dem 6. Gesamtrang (dachte er!). Aber er war das Rennen ohne Transponder gefahren, weil der noch im Ladegerät hing. Daher wurde er ohne Zeit geführt und aus der Wertung genommen. Hegi hatte ebenfalls keinen guten Start, wurde bereits in der ersten Kurve u.a. von Bene überholt, konnte aber sofort einen Gegenangriff starten und so einige Platzierungen wieder gutmachen. Bene konnte seine Zeiten zwar nicht verbessern, landete aber trotzdem auf einem achtbaren 27. Rang. Hegi fuhr zwar 2.19er-Runden, konnte sich zwischenzeitlich etwas nach vorne arbeiten, verlor in der letzten Runde aber zwei Ränge und erreichte als 23. das Ziel. Der Rennverlauf sorgte aber trotzdem für zufriedene Gesichter und einen gemütlichen Abend in der Box.

Der Sonntag empfing die Fahrer mit strahlendem Sonnenschein und versprach für die Rennen in den verschiedenen Klassen am Nachmittag optimale Verhältnisse. Sepp ging hier allerdings nicht mehr an den Start und so blieb es Bene und Hegi vorbehalten die Fahne der Schleifer hochzuhalten. Damit kam es in der Superbike-Klasse abermals zu einem Kräftemessen zwischen Vater und Sohn. Bene startete von Rang 17 und Hegi von Rang 13. Durch einen sehr verhaltenen Start büßte Hegi in der ersten Kurve wieder mehrere Positionen ein und Bene saß ihm schon wieder im Nacken. Gemeinsam kämpften sie sich nun nach vorne. Doch Bene fand in Brünn nicht ganz zu seiner gewohnten Stärke und so konnte Hegi mit 2.19er-Rundenzeiten den Abstand kontinuierlich vergrößern. Leider war die Spitze schon zu weit enteilt und so erreichten Hegi als 4. und Bene als 5. das Ziel. Mit diesem schönen Ergebnis konnte ein herrliches Wochenende, sturzfrei und mit zwei Pokalen, beendet werden.




Mit dem Altmeister Peter „Sete“ und dem amtierenden Meister Franz rückten zwei Titel-aspiranten für die Clubmeisterschaft 2012, völlig überraschend, zu einem absoluten Geheimtraining nach Most aus. Beide sahen diese Einheit als Vorbereitung für die Clubveranstaltung im Juli und wollten damit auch ihre Titelansprüche nachhaltig unter Beweis stellen. Die Wetterverhältnisse dazu waren hervorragend.

Peter, der nach einer zweijährigen Mutterschaftspause sein Come-Back auf einem neuen Motorrad (Kaba ZX 10) gab, konnte noch nicht ganz an seine früheren Zeiten anknüpfen, zeigte aber trotzdem sein Potential und daß auf jeden Fall mit ihm zu rechnen ist. In der Qualifikation erreichte er 1.48er-Rundenzeiten. Franz, der dieses Jahr schon zum zweiten Mal in Most ist, legte sofort 1.44er-Zeiten vor und unterstrich damit seine Ansprüche für eine erfolgreiche Titelverteidigung. Trotz der Zeitunterschiede war für das Rennen am Sonntag für Spannung gesorgt, weil Franz von ganz hinten starten mußte und damit Peter schon mal vor ihm platziert war. Doch Franz zeigte enormen Kampfgeist, pflügte durch das Feld, konnte nach drei Runden bereits zu Peter aufschließen und dann auch sofort vorbeigehen. Peter hängte sich an das Hinterrad von Franz und ließ sich auf eine 1.45er-Rundenzeit ziehen. Doch Franz legte noch weiter nach und vergrößerte kontinuierlich den Abstand. Peter, den auch die Kräfte verließen, konnte das hohe Niveau nicht ganz halten und fiel nun in seinen alten Trott zurück. Damit erreichte Franz als 13. und Peter als 16. das Ziel.

Auch ohne Pokale waren beide mit dem erreichten Ergebnis und der guten Trainingseinheit zufrieden.



Mit Schräglage gingen in Most von den Schleifern Sepp (Ostermeier), Bene und Hegi an den Start und hatten dabei schon eine gute Vorbereitung für die Clubmeisterschaft im Juli. An der Veranstaltung von Jura-Racing in Brünn nahmen Franz und Sepp (Haimerl) teil. Das Wetter in Most und Brünn war durchgehend sonnig und trocken.

Am Freitag fand in Most um 14.00 Uhr das 2-Stunden-Langstreckenrennen statt. Hier hatte das CR-Racing-Team mit Sepp, Richi und Hegi als Fahrer sowie Christl Viebig als Boxencrew einen 2. Platz aus dem Vorjahr zu verteidigen. Mit entsprechendem Elan wurde daher am Donnerstag sofort die Qualifikation angegangen. Sepp und Richi konnten sich sofort auf 1.50er Zeiten einschießen. Hegi muß sich noch an die 750er gewöhnen und blieb mit 1.54 da doch noch etwas zurück.

Der Renntag begrüßte die Fahrer mit blauem Himmel und versprach trockene Verhältnisse. (Einer aus dem Team hätte sich eigentlich Regen gewünscht um die Chancen zu verbessern!) Bei dem berühmten Le-Mans-Start für Langstreckenrennen konnte Sepp von den 34 teilnehmenden Mannschaften von Platz 15 ins Rennen gehen. Nach gutem Start bog er in die Schikane an 8. Stelle liegend ein. Mit stabilen Rundenzeiten und einer Verbesserung auf 1.48 konnte er sich auf diesem Rang festsetzen und nach 41 Minuten an Richi übergeben. Mit seinen konstanten Zeiten festigte er diesen Platz und schickte nach 40 Minuten Hegi ins Rennen. Der konnte sich nach dem Wechsel als 10. wieder einreihen, verbesserte seine Rundenzeiten auf 1.51, konnte gegen Rennende noch zwei Plätze gutmachen und wurde somit für das Team letztendlich an 8. Stelle liegend abgewunken. Bene konnte mit seinen 1.56-Zeiten noch nicht ganz an das Vorjahr anknüpfen und bildete mit seinem Boxenkollegen Sebi (1.50) und Olli (1.58) ebenfalls ein Langstreckenteam. Sie starteten von Platz 18, verloren im Laufe des Rennens 6 Positionen, konnten aber durch eine gute Teamarbeit diesen Platz halten und erreichten den 22. Gesamtrang. Beide Mannschaften waren mit dem Endergebnis hoch zufrieden und so konnte nach der Siegerehrung in ein gemütliches Boxenfest übergegangen werden.

In Brünn ließen es Franz und Sepp, um ihre Kräfte zu schonen, zwar gemütlich angehen, zeigten aber bereits bei den ersten Traininsturns, daß auf jeden Fall mit den Schleifern zu rechnen ist. Sepp wurde etwas von der Traktionskontrolle seiner „Barilla“ geärgert und fand daher nicht ganz zu seiner gewohnten Stärke. Trotzdem konnten sich beide mit 2.11er- und 2.12er-Zeiten für das Rennen in der Serienklasse Stocksport 1000 auf den Plätzen 15 und 17 sowie in der Klasse Superbike open als 26. und 29. einreihen. Das Rennen in der Serienklasse wurde am Samstag um 14.00 Uhr gestartet und beide hatten sich viel vorgenommen. Franz konnte mit einem sehr guten Start sofort 10 Plätze gutmachen, seine Position erfolgreich verteidigen und kam als 4. ins Ziel. Sepp haderte etwas mit der Technik und landete auf dem 16. Platz. Im Anschluß wurde sofort das Rennen bei den Superbikes open gestartet und hier liefen beide zu einer super Form auf. Bereits beim Start konnten mehrere Plätze gut gemacht werden und mit 2.10er- bzw. 2.12er-Zeiten verbesserten sie sich kontinuierlich nach vorne um schließlich auf Rang 6 und 14 abgewunken zu werden.

Am Samstag-Nachmittag wurde in Most der Metzler-/Open-Cup durchgeführt. Hier hatte von den Schleifern lediglich Bene gemeldet und startete mit seiner 750er in der Open-Klasse. Nach einem verpatzten Start wurde er um 4 Plätze nach hinten gereicht und kam nach der ersten Runde als 24. zurück. Im Laufe des Rennens konnte er seine Rundenzeiten auf 1.55 verbessern, dadurch 8 Plätze wieder gutmachen und wurde als 16. abgewunken.  

Der Sonntag begann mit strahlendem Sonnenschein und die Temperaturen kletterten bis auf 27 Grad. Damit gab es in Most optimale Pistenverhältnisse für die Rennen in den verschiedenen Klassen, die am Nachmittag gestartet wurden. Bene und Hegi gingen hier gemeinsam in der Superbike-Klasse von Platz 16 bzw. 11 an den Start. Bene konnte seine Position erfolgreich behaupten, von einigen Ausfällen profitieren und erreichte einen ungefährdeten 10. Rang. Hegi war in der Anfangsphase etwas zu verhalten und verlor dadurch drei Positionen. Nach der zweiten Runde hatte er aber seinen Rhythmus gefunden, verbesserte seine Zeiten auf 1.51 und machte Platz um Platz gut. In der vorletzten Runde konnte er noch zu drei Gegnern aufschließen, zwei davon sofort passieren und sich als 6. einreihen. Den 5. Platzierten hatte er schon in Schlagdistanz aber es lief bereits die letzte Runde und daher reichte es nicht mehr für einen erfolgreichen Angriff. So konnte er das Rennen an 6. Stelle liegend beenden. Sepp war mit seinem persönlichen Highlight, dem 8. Platz im Langstreckenrennen, hoch zufrieden und nahm an keinem weiteren Rennen teil.

Am Sonntag um 11.30 Uhr fand in Brünn noch das Rennen im Superbike-Cup (Old-Man-Cup), an dem allerdings nur noch Sepp an den Start ging, statt. Weil er immer noch nicht richtig Vertrauen zu der Technik an seinem Motorrad fand, konnte er nicht ganz an seine Zeiten vom Samstag anschließen, erreichte aber trotzdem mit konstanten 2.14er-Runden das Ziel als 13.  

Mit 3 Pokalen aus Most und 2 Pokalen aus Brünn war es ein sehr erfolgreiches Wochenende für die Schleifer.

Nächster Termin: 22.06.-24.06.2011 in Brünn

Saisoneröffnung in Magione und auf dem Panoniaring „Erste Erfolge für die Schleifer 2012 bei den Regenrennen“

Die Rennstreckensaison 2012 wurde über Ostern von den Schleifern Sepp Ostermeier, Bene und Hegi im italienischen Magione sowie von Sepp Haimerl und Franz Lesl auf dem ungarischen Panoniaring eröffnet. Dabei bekamen sie es mit niedrigen Temperaturen und mit ständig wechselnden Verhältnissen zu tun.

Diese Bedingungen ließen erst mal nicht auf Verbesserung der Vorjahreszeiten hoffen. Doch Sepp auf seiner neuen BMW ließ sofort mit 1.21 Rundenzeiten aufhorchen und auch Bene konnte sich auf 1.23 verbessern. Hegi mit seiner neuen 750er konnte 1.22er Runden fahren und die 1.20 aus dem Vorjahr nicht ganz erreichen. Sepp und Hegi waren den ganzen Vormittag mit den Instruktorfahrten beschäftigt und konnten, bei den nassen Verhältnissen am Nachmittag, keine Verbesserung mehr erzielen. Trotzdem waren alle gut für den Metzeler- und Open-Cup gerüstet. Der Open-Cup ersetzt den bisherigen ZX-10-Cup und hier sind alle Motorradklassen ohne Metzeler-Reifen startberechtigt. Nachdem alle Schleifer keine Metzeler-Reifen hatten, konnten sie nur im Open-Cup teilnehmen.

Bei niedrigen Temperaturen, von teilweise nur 3 Grad, und dem täglichen Nachmittagsregen erging es dabei Sepp und Franz auf dem Panoniaring auch nicht viel besser. Trotzdem konnten sie sich sehr gut in Szene setzen und im Zeittraining gute Platzierungen für die Rennen am Samstag in der Stocksport- und Superbikeklasse erringen. Franz belegte dabei in der ersten Runde des dritten Turns den 1. Platz im „Kiesbett“ und Sepp war beim Stocksport 4. und bei den Superbikes 9.  

Als am Samstag in Magione pünklich um 14.00 Uhr der Regen einsetzte begann die eilige Umrüstung auf Regenreifen und das Starterfeld reduzierte sich. Von den Schleifern ging nur Bene als Nachgemeldeter  ins Rennen und mußte so von ganz hinten starten. In Italien sind nur fliegende Starts erlaubt und bei den rutschigen Verhältnissen gab es bereits in der Einführungsrunde 3 Stürze!Auch Bene hatte, gegen Rennende, mit einigen Rutschern zu kämpfen, konnte aber mit seiner750er den 2. Rang im Open-Cup sichern und damit die Voraussetzungen für einen gemütlichen Abend legen.

In Ungarn liefen die beiden Rennen für Sepp optimal. In der Stocksportklasse ging Sepp von Platz 4 ins Rennen, konnte sofort in Führung gehen und einen Vorsprung von 5 Sekunden herausfahren. Nach einem heftigen Rutscher, als er den Gripp auf der weißen Linie auslosten wollte, lies er es etwas ruhiger angehen und wurde von dem Zweitplatzierten noch ein- und überholt. Trotz heftiger Gegenwehr konnte er die Führung nicht mehr zurückerobern und wurde mit einem Rückstand von 0,3 Sek. dann 2. Im sofort danach gestarteten Rennen bei den Superbikes (hier startete er von Platz 9), konnte er sofort sechs Plätze! gutmachen und bog bereits an dritter Stelle liegend in die erste Kurve ein. Die beiden anderen Fahrer überholte er im Laufe der ersten Runde und überquerte die Start-/ Ziellinie auf Platz 1 liegend. Mit starken Rundenzeiten konnte er sich bis zum Rennende einen Vorsprung von 20 Sekunden erarbeiten und gewann überlegen. Für Franz war nach seinem „Ausflug“ nichts mehr zu holen, weil er nicht mehr an den Start gehen konnte.

Der Sonntag weckte die Fahrer in Magione mit mäßigen 6 Grad und einer feuchten Strecke. Als sich aber die Sonne zeigte trocknete der Kurs schnell ab und die Verhältnisse waren sehr gut. Pünktlich während der Mittagspause und kurz vor Beginn der Rennen um 14.30 Uhr, änderte sich die Wetterlage und nach einem Hagelschauer setzte teilweise Nieselregen ein. Die Streckenver-hältnisse waren dadurch eher durchwachsen und weder Fisch noch Fleisch. Sepp verzichtete daher auf einen Start bei den Powerbikes open und sparte sich so den Umbau auf Regenreifen. Nachdem Bene dieses Jahr um die Gesamtwertung bei den Superbikes (750 ccm) fährt verzichtete Hegi ebenfalls auf einen Start und es wurde eine 750er auf Regenreifen und die andere auf Slicks gestellt um für alle Fälle gerüstet zu sein. Nach Rennbeginn wurde der Regen stärker und in der zweiten Runde wechselte Bene auf das Motorrad mit Regenreifen. (Moto GP läßt grüssen!) Damit konnte er sicher und ungefährdet den 3. Platz einfahren und die Punkte mitnehmen.

Aufgrund der guten Ergebnisse vom Vortag und der schlechten Wetterverhältnisse verzichtete Sepp am Sonntag auf einen weiteren Start auf dem Panoniaring.

Das Osterwochenende konnte damit von den Schleifern mit einem 1. zwei 2., einem 3. Platz und einmal „Kiesbett“ sehr erfolgreich abgeschlossen werden.

Nächste Termine: 17.05 – 20.05.2012 in Most bzw. 18.05. – 20.05.2012 in Brünn in Most haben die Schleifer den 2. Platz im 2-Stunden-Rennen aus dem Vorjahr zu verteidigen!


09.09.-11.09.2011 mit Schräglage 

Zum Saisonausklang auf dem Pannoniaring waren mit Nikki, Harry, Tom, Sepp, Bene und Hegi mal wieder ein größeres Schleiferteam angereist.Die Wetterverhältnisse waren, bis auf einen Regenschauer am Freitag Nachmittag, hervorragend und wirkten sich auf die gefahrenen Rundenzeiten entsprechend gut aus.
Tom und Sepp begannen sofort mit dem Zeittraining für den, am Samstag stattfindenden, Metzeler/ZX 10-Cup und konnten auf Anhieb ihre Rundenzeiten auf 2.18 bzw. 2.11 verbessern. Harry wurde von Fahrwerksproblemen geplagt, fand keine Lösung und kam so kaum zum Fahren. Bene hatte keine Probleme mit dem neuen Kurs und erreichte bereits am ersten Tag 2.15er Zeiten. Hegi beschränkte sich ausschließlich auf die Instruktorfahrten. Der Regen am Freitag Nachmittag stoppte dann die weiteren Bemühungen auf Zeitenjagd und man ging zum gemütlichen Teil über. Nikki die ohne Bike angereist war, kümmerte sich hervorragend um die Versorgung des Teams .Zu späterer Stunde wurde von ihr der schon berühmt-berüchtigte „Kräutertee“ aufgebrüht und ausgeschenkt.

Der Samstag empfing die Fahrer dann mit strahlendem Sonnenschein und optimalen Streckenverhältnissen. Das Rennen für den Metzeler-/ZX 10-Cup wurde um 13.30 Uhr gestartet. Nach dem hier Sepp nicht teilnahm blieb es allein Tom überlassen die Schleifer zu vertreten. Mit einem perfekten „Dragster“-Start konnte er sofort sechs Positionen gutmachen, die er im Laufe des Rennens aber wieder einbüßte. Er pendelte sich dabei auf konstante 2.20 Rundenzeiten ein und führte eine Fünfergruppe an gegen deren Angriffe er sich erfolgreich zur Wehr setzen  konnte. Als in ein Gegner auf der Start-Ziel-Geraden ausbeschleunigte setzte er sofort zum Konter an, konnte bereits zwei Kurven später seinen Platz zurückerobern und beendete das Rennen im ZX 10-Cup auf Rang 8. Die Rennen in den verschiedenen Klassen fanden am Sonntag Nachmittag bei tropischen Temperaturen statt. Am Vormittag konnte Bene seine Rundenzeit auf 2.14 verbessern und war für das Rennen gut vorbereitet.

Bei den Superbikes ging er von Position 18 (wegen 3 Absagen als 15.) ins Rennen. Mit einem verpatzten Start verlor er 5 Plätze und bog in die erste Kurve als Drittletzter (20.) ein. Nun bewies Bene Kampfgeist, schraubte seine Rundenzeiten sofort auf 2.11 herunter und machte in jeder Runde Plätze gut. Die Aufholjagd und seine diversen Manöver brachten ihm den neuen Beinamen „Außenrumüberholer“ ein. In der 7. Runde, als er bereits den 8. ins Visier genommen hatte, war das Rennen zu Ende und er wurde auf Rang 9 abgewunken.

Mit den verbesserten Rundenzeiten und der guten Platzierung war er trotzdem sehr zufrieden. Nach der Siegerehrung konnte die Heimreise mit Pokal und entsprechend lockerer Stimmung angetreten werden. In der Jahreswertung erreichte Bene bei den Superbikes heuer, punktgleich mit dem 2. und 3, den 4. Gesamtplatz.

Nächster Termin:   Das war´s für 2011 mit den Rennstreckenterminen und die Vorbereitungen für 2012 laufen bereits!



Zu dieser Veranstaltung wurde die Fahne der Schleifer von Bene und Hegi vertreten.
Der Wettergott sollte hier allerdings mit seiner miesen Vorhersage recht behalten. Er bescherte,mit Temperaturen von 11 – 13 Grad und teilweise nassen Pistenverhältnissen, den Fahrern keine guten Verhältnisse und nicht gerade Freude. Nachdem Hegi bereits am ersten Tag, wegen einem dummen Anfängerfehler, einen Abflug hatte, konzentrierte er sich, nach durchgeführter Reparatur, im weiteren Verlauf ausschließlich auf das Instruktorfahren.
Bene, der von einer Erkältung geplagt wurde, konnte trotzdem an seine 2.21er Vorjahreszeiten anknüpfen und erholte sich bis zum Rennen einigermaßen. Der Dienstag (Renntag) begann mit nasser Strecke die, aufgrund der niedrigen Temperaturen,nur sehr langsam abtrocknete.
Bene fuhr am Vormittag lediglich ein paar Runden um ein Gefühl zu bekommen und seine Kräfte zu schonen. Bis zum Rennbeginn war wenigstens die Ideallinie einigermaßen trocken und es konnte auf Slicks gestartet werden.


Bene, der bei den Superbikes von Platz 12 ins Rennen ging erwischte einen Superstart und konnte in den ersten beiden Kurven 10! Positionen gutmachen. Die erste Runde beendete er damit an 2. Stelle liegend und in der zweiten Runde konnte er die Führung übernehmen. Obwohl ihm der Zweite in der letzten Runde noch gehörig Druck machte, konnte er den 1. Platz bis ins Ziel ver-teidigen und so seinen ersten Sieg unter Dach und Fach bringen. Seine Rundenzeiten konnte er dabei um über drei Sekunden auf 2.18 verbessern.  Mit diesem tollen Ergebnis konnte die Heimreise in entsprechend guter Stimmung angetreten werden.  

Nächster Termin: Brünn vom 19.-21.08.2011 mit Jura-Racing


Jetzendorf/Most CZ   Vom 08. – 10. Juli trugen die Rennstreckenfreunde „Schleifendes Knie“ ihre Clubmeisterschaft 2011 im tschechischen Most aus. Die insgesamt 7 Rennen in den verschiedenen Klassen boten allen Fahrern ausreichend Möglichkeiten zur Teilnahme und die Rennstreckenneulinge wurden bei geführten Gruppen- und Einzelinstruktorfahrten auf den Kurs vorbereitet. Der Trainingsauftakt war etwas durchwachsen, weil die Teilnehmer am Freitag Vormittag mit Regen und nassen Verhältnissen zu kämpfen hatten. Doch der Wettergott spielte mit und bescherte ab Mittag Sonnenschein der auch die beiden anderen Tage anhielt und bei Temperaturen bis zu 32 Grad kamen die Fahrer dann ganz gehörig ins Schwitzen.Durch die wechselnden Wetterverhältnisse am Freitag hatte der Reifendienst von Kasi-Racing alle Hände voll zu tun und das erstmalig eingesetzte Massage-Team kümmerte sich gekonnt um die Muskelprobleme der Fahrer.

Beim Rennen um die Clubmeisterschaft „Schleifendes Knie“, das am Samstag um 14.00 Uhr gestartet wurde, führt derzeit kein Weg am Vorjahresmeister Franz Lesl vorbei. Er übernahm vom Start weg die Führung und gab sie bis ins Ziel nicht mehr ab. Die großen Bemühungen von Josef Haimerl, der mit 1.43,083 auch die schnellste Rennrunde fuhr, bescherten ihm dann letztendlich, ganz knapp hinter Lesl, den 2. Platz. An dritter Stelle kam Altmeister Norbert Trengler ins Ziel. Thilo Altegger konnte seinen 4. Platz ungefährdet einfahren. Spannender war der Kampf um die Plätze 5, 6 und 7. Hier konnte sich Stefan Hegyi hauchdünn vor Manuel Höffner und Thomas Höhenleitner durchsetzen.

Die weiteren Plazierungen: 8. Benedikt Hegyi, 9. Thomas Kurin, 10. Harald Zwicknagl, 11. Nikola Möll. Außer Konkurrenz starteten hier noch die Schleifer-Freunde, Arno Tangermann, Michael Mehrer, Günther Mikula, Christian Haslauer und Hermann Hertlein. Im Anschluß an die Clubmeisterschaft wurden am Samstag noch die Rennen in den verschiedenen Klassen, Supersport 600, Supersport 750, Superbike1000, sowie der Wimmer-Cup und das Turtle-Race gestartet.

Nach der Siegerehrung um 19.00 Uhr begann das gemeinsame Boxenfest bei dem alle Teilnehmer sowie Begleiter zu Gyros und Freibier eingeladen waren. Eine extra engagierte „Krankenschwester“ sorgte mit ihrer Einlage noch zusätzlich für Unterhaltung. Die Stimmung war prächtig und so war es nicht verwunderlich, daß bis in die Morgenstunden gefeiert wurde.

Das Rennen um den „Old-Man-Cup“ wurde am Sonntag Vormittag ausgetragen. Hier konnten sich die Schleifer, Josef Haimerl (3.), Thomas Höhenleitner (13.) und Harald Zwicknagl (33.) ebenfalls gut plazieren. Die Siegerehrung wurde gleich im Anschluß an das Rennen durchgeführt und die Teilnehmer konnten von der sehr gut organisierten und rundum gelungenen Veranstaltung verab-schiedet werden.

Rennergebnisse: Supersport 600:     1. Marc Bornhäuser, 2. Alexander Balog, 3. Ralf Dierauf. Supersport 750:     1. Markus Oberhofer, 2. Kay Söhnel, 3. Josef Einhellinger. Superbike 1000:     1. Franz Lesl, 2. Klaus Hummel, 3. Alexander Schult. Wimmer-Cup:        1. Killian Jäger, 2. Markus Oberhofer, 3. Manfred Fischer. Turtle-Race:          1. Oliver Eckstein, 2. Andreas Herz, 3. Dominik Schwientek. Old-Men-Cup:       1. Klaus Hummel, 2. Alexander Schult, 3. Josef Haimerl.


Bei der Schräglagenveranstaltung in Brünn wurde Hegi lediglich von seinen Teamkameraden aus dem Langstreckenrennen (Most 2011), Sepp Ostermeier (Fast-Schleifer) und Richi Waldherr begleitet. Ansonsten war kein weiterer „Schleifer“ angemeldet.
Die, von der Wettervorhersage, angekündigten Temperaturen von 20 -25 Grad und trockenen Verhältnisse, empfingen die ca. 140 Teilnehmer und sorgten für entsprechend gute Stimmung. Sepp und Hegi gingen dann auch mit großem Elan in die Qualifikation für den Metzeler-/ZX 10-Cup, der am Freitag um 17.30 Uhr gestartet wurde.
Mit fast identischen Rundenzeiten von 2.19 konnten sie sich im vorderen Drittel des Starterfeldes von 48 Fahrern nebeneinander einreihen. Mangels Metzeler-Reifen bei Hegi und Motivation bei Sepp starteten beide aber dann doch nicht und gingen lieber gleich zum gemütlichen Teil über. Das brachte zwar keine Plazierung bzw. Pokal ein, aber trotzdem einen sehr schönen Abend.  Am Samstag und Sonntag (nur im 1. Turn) wurden die Startplätze für die Rennen in den verschiedenen Klassen ermittelt.
Hier bewies das erfolgreiche Most-Langstreckenteam (Sepp, Richi und Hegi) wieder absolute Einigkeit und sie erreichten, für das 14-Runden-Rennen bei den Powerbikes-open, nebeneinander die Positionen 20, 21 und 22. Sepp ging hier allerdings nicht ins Rennen. Der Sonntag empfing die Fahrer mit Wolken und ein paar Regentropfen und Hegi rech-nete sich schon gute Chancen auf ein Regenrennen aus. Doch es blieb trocken und so ging man um 16.00 Uhr mit Slicks ins Rennen.
Nach geglücktem Start konnte Hegi zwar ein paar Plätze gutmachen und sich auf Position 13 einreihen, wurde aber sofort von Richi in einen Zweikampf verwickelt bei dem sich beide mehrmals überholten und dadurch den Anschluß auf die vorderen Plätze verloren. Nutznießer dieser Auseinandersetzung war dann Klimti, der in Runde 7 Anschluß fand, beide mit seiner BMW 1000 RR ausbeschleunigte und sich sofort einen kleinen Vorsprung erarbeitete. Nun bewiesen Richi und Hegi Teamgeist und konnten gemeinsam die Lücke wieder schließen, doch Klimti sollte den 13. Platz bis ins Ziel erfolgreich verteidigen. So wurden Hegi als 14. und Richi als 15. mit Zeiten von 2.18 (wie Platz 6) abgewunken. Nach der Siegerehrung konnte, auch ohne Pokal und nicht ganz erreichten Vorjahreszeiten, zufrieden die Heimreise angetreten werden. 

Nächster Termin: „Schleifer-Veranstaltung in Most vom 08.07.-10.07.2011



Zu diesem 4-Tage-Training in Most war von den Schleifern lediglich Hegi (u.a. in seiner Funktion als Instruktor) gemeldet. Bene fällt derzeit wegen Prüfungsvorbereitung aus und Norbert bekam, wegen bereits ausgebuchter Veranstaltung, keinen Platz mehr. Von den restlichen Schleifern gibt es anscheinend keine aktiven Fahrer mehr!? Kutsches Come-back-Träume sind offensichtlich auch wieder im „Nirvana“ verschwunden. So blieb es allein Hegi überlassen die Fahne der Schleifer zu vertreten.
Aufgrund der guten Wetterlage konnte am Donnerstag bei trockenen Verhältnissen mit der Vorbereitung und Qualifikation auf das Endurance-Rennen (2-Stunden Langstrecke)am Freitag (von 14.00 – 16.00 Uhr) begonnen werden. Pro Team waren hierfür 3 Fahrer erforderlich und Hegi konnte sich mit seinen Instuktorkollegen Richi Waldherr und Sepp Ostermeier („Fast-Schleifer“) verbünden. Christl Viebig fungierte als Boxencrew, Zeitnahme und Wechselanzeige und betreute das Team überragend. Von den 31 gemeldeten Teams konnte der 19. Startplatz erreicht werden. Das Team beschloß, daß Richi den Start übernimmt, nach ca. 40 Minuten von Sepp abgelöst wird und als 3. Fahrer Hegi das Rennen zu Ende bringen soll. Als dann gegen ca. 13.00 Uhr dunkle Regenwolken aufzogen, wurde das Motorrad von Hegi auf Regenreifen gestellt um für alle Fälle gerüstet zu sein und ggf. bei einsetzendem Regen einen sofortigen Wechsel, ohnegroßen Zeitverlust, durchführen zu können. Das Langstreckenrennen begann um 14.00 Uhr mit einem Le-Mans-Start und Richi konnte sich bis zur ersten Kurve vom 19. auf den 4.!! Platz nach vorne schieben. Entsprechend der Teamstrategie, die Runden gleichmäßig zu fahren, pendelte er sich im weiteren Verlauf auf dem 9. Platz ein. Richi, der die Wechselanzeige nicht sofort sah, kam erst nach 45 Minuten in die Box und Sepp wurde ins Rennen geschickt. Nach ca. 15 Minuten setzte dann Regen ein und Sepp, der auf Slicks unterwegs war, wurde von Christl zum Fahrer- und Radwechsel, auf Platz 12 liegend, hereingeholt. Nun schlug, im wahrsten Sinne des Wortes, die Stunde des Regenspezialisten Hegi. Durch den Zeitverlust aus den beiden kurz aufeinanderfolgenden Wechsel war das Team zwischenzeitlich auf den18. Rang zurückgefallen. Mit den zweit-schnellsten Zeiten des gesamten Feldes im Regen konnte er das Team bis auf den 2. Platz nach vorne bringen und den Abstand zum 1. ständig verkürzen. Nachdem es 3 Safety-Car-Phasen gab lies das Team Hegi im Rennen und hätte nur noch bei Sturz oder Benzinmangel gewechselt. Die verbleibende Rennzeit war für einen Angriff auf den 1. aber zu kurz und so konnte der insgesamt überraschende 2. Gesamtplatz erreicht werden und bescherte dem gesamten Team einen tollen Erfolg.  Nachdem man sich zu der Veranstaltung auch für zwei Tage anmelden konnte reisten am Samstag noch sehr viele neue Fahrer an die sofort mit dem Zeittraining für den, am Samstag um 12.30 Uhr stattfindenden, Metzeler-/ZX-10 Cup begannen. An diesem Rennen nahm Hegi nicht teil. Am Sonntag Nachmittag wurden noch die Abschlußrennen in den verschiedenen Klassen gestartet. Als Instruktor mußte Hegi mit seinem Serienbike bei den Superbikes open starten, fand bei trockenen Verhältnissen aber keine Linie und und erreichte mit mäßigen Zeiten von 1.52 lediglich den 13. Platz. Mit dem schönen Erfolg im Langstreckenrennen konnte die Heimreise angetreten werden.  Nächster Termin: 10.06.-12.06.2011 in Brünn


Die Saison 2011 wurde von den Schleifern Bene und Hegi in Magione eröffnet. Durch die mäßige Ausbuchung der Veranstaltung gab es keine Gedränge auf dem kleinen Kurs, der aber alles was eine Rennstrecke braucht bietet.

Neuer Absatz


Beim diesjährigen Wintertreffen von Schräglage in Forsting mit ca. 120 Teilnehmern nahmen von den Schleifern Kutsche, Bene und Hegi teil.

Einen schönen Erfolg konnte unser Nachwuchsfahrer Bene in seiner ersten Saison mit einer 750er verbuchen. Er erreichte in der Gesamtwertung bei den „Superbikes“ den 3. Platz. In dieser Klasse hatte Kutsche 2009 noch den Gesamtsieg erreicht, brach seine Titelverteidigung aber bereits im Mai 2010 ab.

Die Krönung des Abends waren die Himmelsmaler, die mit einem sensationellen, von Musik begleitetem, Feuerwerk die Herzen der Betrachter höher schlagen ließen. Die Feier ging bis in die frühen Morgenstunden und war ein guter Einstieg in die neue Saison. Kutsche war auch dabei und wird 2011 sein „come-back“ feiern!!

Er ist zwar derzeit noch ohne Motorrad, aber dies sollte das kleinste Problem sein und bis zum Saisonstart ist ja noch Zeit. Als Grundvoraussetzung hat er sich bereits ein anderes Wohnmobil zugelegt.


Im Rahmen einer Action-Bike-Veranstaltung vom 01. bis 02.09.2010 konnte Hegi von den Schleifern ein Rennstreckenerlebnis der ganz besonderen Art auf der legendären Nürburgring Nordschleife, buchstäblich, erfahren.

Die Eifel wurde glücklicherweise ihrem Ruf, als Regenregion, nicht gerecht und so konnten die Runden unter optimalen Bedingungen (trocken, Temperatur ca. 20 Grad) gedreht werden. An beiden Tagen war der Ring exklusiv nur für Motorradfahrer reserviert und ermöglichte somit ein traumhaftes Feeling. Unter Anleitung der Nordschleifenlegende Helmut Dähne, der deutschen Ex-Meister Karl-Heinz Diepold und Herbert Kaufmann konnte Hegi die be-kannteste, längste (20,8 km) und zugleich eine der gefährlichsten Rennstrecke der Welt in Angriff nehmen. Die gefahrenen 34 Runden mit Instruktor vermittelten sehr gut die Faszination Nordschleife aber auch die Gefahren auf diesem Kurs. Wegen der fehlenden Sturzräume werden seit 1994 weder nationale noch internationale Motorradrennen ausgetragen.

Die Instruktoren Dähne (hält seit 1993 den Streckenrekord für Serienmotorräder), Diepold und Kaufmann gaben ihre Rennerfahrungen und Streckenkenntnisse gerne weiter. Auch wenn Hegi´s Ducati (es sind nur straßenzugelassene Motorräder erlaubt) von Karl-Heinz Diepold (ehemaliger Leiter Reifenentwicklung und Fahrversuch bei Metzeler) nur mitleidige Blicke bekam, hielt sie sich wacker und schüttelte nur einen hinteren Blinker sowie eine Ver-kleidungsschraube ab.

Tief beeindruckt und mit sehr viel freigesetztem Adrenalin konnte Hegi nach diesem außergewöhnlichen Ringerlebnis die Heimreise antreten.


Hegi, als unser derzeit „ältester“ Aktiver war der einzige Teilnehmer der Schräglageveranstaltung in Brünn und mutiert langsam aber sicher zum Einzelkämpfer.  

Obwohl die Anreise am Samstag bei mäßigen Temperaturen (14 Grad) und Regen erfolgte war die Stimmung sehr gut. Am Sonntag wurde es zwar nicht wärmer als 15 Grad aber es war zumindest trocken. Bei der Qualifikation für den am Montag stattfindenden Lauf zum Metzeler-/ZX-10-Cup konnte Hegi aber mit seinen mäßigen Zeiten von 2.20 lediglich den 26. Startplatz erreichen. Als der Montag die Fahrer dann mit Regen empfing wurde fleißig umgerüstet und an eine Zeitverbesserung war nicht mehr zu denken. Als es Mittag aufklarte konnte sich Hegi mit frischen Slicks im Warm-up schon auf 2.18 steigern und war für das Rennen um 17.30 Uhr gerüstet. Nach starkem Start konnte er bereits in den ersten beiden Kurven sieben Plätze gut machen, kämpfte sich mit 2.15er-/2.16er-Rundenzeiten kontinuierlich nach vorne und wurde als 10. ab gewunken. Mit seiner schnellsten Rundenzeit von 2.15,2 konnte er sich gegenüber dem Vorjahr abermals steigern.

Das zweite Rennen für Hegi fand am Dienstag bei strahlendem Sonnenschein und Temperaturen von 25 Grad statt. Dort mußte er sich, als Schräglage-Instruktor, mit seiner serienmäßigen GSXR 1000 bei den Power-Bikes-Open messen. Er ging vom 15. Startplatz ins Rennen, hatte aber keinen guten Start und verlor einige Plätze. Trotz einiger Überholmanöver konnte er sich lediglich wieder bis auf Rang 16 nach vorne arbeiten. Nach einem Verbremser in der vorletzten Runde lies er es dann etwas ruhiger angehen und sicherte seine Position bis ins Ziel. Trotzdem konnte er mit 2.16,2 seine guten Zeiten vom Vortag bestätigen und war, auch ohne Pokal, sehr zufrieden.

Nächster Termin: 01.-02.09.2010 Nürburgring Nordschleife


Franz Lesl erstmals Vereinsmeister bei den Rennstreckenfreunden „Schleifendes Knie“

Jetzendorf   Die Clubmeisterschaft der Rennstreckenfreunde „Schleifendes Knie“ wurde vom 02.-04. Juli im tschechischen Most ausgetragen. Bei tropischen Temperaturen bis zu 37 Grad wurde dabei Fahrern und Material alles abverlangt. Für die Rennstreckenneulinge wurden ge-führte Instruktorfahrten angeboten, die auch sehr rege genutzt wurden. Die insgesamt sechs Rennen fanden am Samstag und Sonntag (Old-Men-Cup) statt. Nachdem der Vorjahresmeister Peter Neumann nicht mehr zur Titelverteidigung antrat spitzte sich alles auf einen Zweikampf der Vorjahreszweiten und –dritten Norbert Trengler und Franz Lesl zu. Vom Start weg übernahm aber Lesl die Führung die er bis ins Ziel nicht mehr abgeben sollte und wurde so verdient zum neuen Clubmeister gekrönt. Lesl drehte auch die absolut schnellste Rennrunde des gesamten Wochenendes mit 1.41,930 (im Superbike-1000-Rennen).

Wesentlich mehr Spannung gab es im Kampf um Platz 3 zwischen Josef Haimerl und Thilo Altegger. Trotz mehrerer Überholmanöver von Altegger kam Haimerl immer wieder zurück, konnte sich letztendlich doch noch den 3. Podestplatz sichern und Altegger auf den 4. Platz ver-weisen. Die restlichen Starter konnten ihre Plazierungen einsam nach Hause fahren. 5. Manuel Höffner, 6. Stefan Hegyi, 7. Benedikt Hegyi, 8. Thomas Kurin, 9. Harald Zwicknagel. Probleme an der Bremsanlage verhinderten einen Start von Nicki Möll. Außer Konkurrenz starteten noch die Schleifer-Freunde Arno Tangermann und Günther Mikula die als 6. bzw. 8. ins Ziel kamen. Um am Samstag allen Rennteilnehmern die Möglichkeit zu geben, die WM-Partie Deutschland – Argentinien zu sehen, wurden die Starts um eine halbe Stunde nach vorne verlegt. In der Bewir-tungsbox wurde das Spiel auf eine Großbildleinwand übertragen und von mehr als 100 Teilneh-mern gesehen. Der Sieg des deutschen Teams steigerte die gute Stimmung noch weiter. Die Pokalverleihung am Siegerpodest war dann der Einstieg in das schon legendäre Boxenfest mit Gyros und Freibier. Zu späterer Stunde gab es noch eine „kulturelle Einlage“ die den Abend auflockerte und es wurde fröhlich bis in die frühen Morgenstunden gefeiert.

Am Sonntag wurde zum Abschluß noch das Rennen im Old-Men-Cup für die Fahrer über 40 Jahre ausgetragen. In diesem Rennen stürzte der neue Clubmeister Lesl, an 2. Stelle liegend, bereits in der 2. Runde. Nach der Siegerehrung zu diesem Rennen konnte der Schleifer-Sprecher Stefan Hegyi die Teilnehmer von der rundum gelungenen Veranstaltung verabschieden. Rennergebnisse:

Wimmer-Cup über 600 ccm: 1. Markus Oberhofer, 2. Andreas Beckerbauer, 3. Peter Köhler. Wimmer-Cup bis 600 ccm: 1. Günther Breu, 2. Andres Wimmer, 3. Stefan Bestandmann. Supersport 600: 1. Christian Haslauer, 2. Martin Gürtner, 3. Helmut Haslauer. Supersport 750: 1. Josef Gerstl, 2. Josef Haimerl, 3. Peter Gruber. Superbike 1000: 1. Franz Lesl, 2. Peter Hintermeier, 3. Michael Fischer, 5. Norbert Trengler, 7. Thilo Altegger, 15. Manuel Höffner. Turtle-Race: 1. Marco Wichmann, 2. Stefan Reißenweber, 3. Wilfried Küppers. Old-Men-Cup: 1. Michael Fischer, 2. Peter Hintermeier, 3. Andreas Sauer, 5. Josef Haimerl, 13. Manuel Höffner, 21. Stefan Hegyi.



Almir konnte sich mit Zeiten von 1.41 sehr gut in Szene setzen und für das Rennen auf Pole qualifizieren. Franz knüpfte bereits wieder an seine letztjährigen 1.42er-Runden an und stand auf Platz 2. In der Einführungsrunde des Rennens stürzte dann Almir und der Start wurde daher um eine halbe Stunde verschoben. Im Rennen hatte Almir in der 2. Runde noch mal einen Abflug und trug aber glücklicherweise keine schwereren Verletzungen davon. Nach einem Sturz von zwei weiteren Fahrern wurde das Rennen endgültig abgebrochen und der in Führung liegende Franz als Sieger gewertet.

Nicht sehr viel besser erging es Bene und Hegi in Brünn. Der Freitag bescherte wieder mal ausgiebige Regenfälle und dadurch waren keine schnellen Zeiten möglich. Am Samstag fand dann bei trockenen Verhältnissen die Qualifikation für den Metzeler-Cup, zu dem beide gemeldet hatten, statt. Im ersten Rennen gegeneinander startete dann Bene vom 27. (Zeit: 2.22) und Hegi vom 30. Platz (Zeit: 2.23). Aufgrund seiner größeren Erfahrung und dem stärkeren Moped konnte Hegi sich auf den 14. Platz nach vorne schieben und Bene erreichte als 16., knapp dahinter, das Ziel. Die Rundenzeiten konnten dabei nur gering-fügig auf 2.21 (Bene) und 2.22 (Hegi) verbessert werden.

Am Sonntag fanden dann noch, im Trockenen aber bei niedrigen Temperaturen, die Rennen in den verschiedenen Klassen statt. Bene ging dabei, mit allen Chancen auf die Gesamtführung bei den Superbikes, als 5. ins Rennen. Nach verkorkstem Start mußte er zwei Gegner vorbeilassen die er aber in der ersten Kurve sofort wieder überholen konnte. Ende der zweiten Runde, als er bereits Platz 4 übernommen und den 3. im Visier hatte, war er etwas zu ungeduldig, kam zu Sturz und schied aus.

Hegi startete als 17. bei den Powerbikes open. Er konnte sich bis auf den 11. Rang verbessern, erreichte Zeiten von 2.19 und fuhr dabei aber ein einsames Rennen, denn er hatte nach vorne und hinten ausreichend Luft. Damit gab es für beide keine Pokale (und davon gab es wirklich viele/ siehe Foto) und fast keine Punkte. Die Reparatur von Bene`s Moped ist ebenfalls schon in Angriff genommen und die Teilnahme an der Clubmeisterschaft nicht gefährdet.

Nächster Termin: „Schleifer-Veranstaltung“ in Most 02.07.-04.07.2010


Nachdem Kutsche von dem hinterlistigen Virus der „akuten Hobbyaufgabe“ kurzfristig überrollt wurde und seine 750er Suzi gegen einen scharfen Vespa-Roller in schnittigem „racinggrün“ (siehe Fotos) getauscht hat, reisten zum Slovakiaring nur noch Bene und Hegi von den Schleifern an.

Die Anfahrt am Mittwoch erfolgte bei strömendem Regen, aber wieder erwarten hörten die Niederschläge am Donnerstag auf und die ersten Trainingseinheiten konnten Vormittag im Trockenen gefahren werden. Obwohl es für beide Schleifer ein neuer Kurs war, hatte Bene sofort ein gutes Gefühl und verbesserte ständig seine Zeiten bis unter 2.30. Hegi wollte es gemütlich (vermutlich zu gemütlich!) angehen lassen und fand damit keine Bindung zur Strecke. Er konzentrierte sich daher vollständig auf seine Instruktorfahrten.

Am Donnerstag Mittag kehrte dann der Regen zurück und es wurde fleißig auf Regenreifen umgerüstet. Auch der Freitag brachte erst mal keine wesentliche Wetterverbesserung und so wurde weiter im Regen gefahren. Als Freitag Mittag der Regen dann endgültig aufhörte trockneten Sonne und Wind die Piste innerhalb kürzester Zeit ab und man konnte auf Slicks umrüsten.Bene schraubte seine Zeit auf 2.28 herunter und nahm am Metzeler-Cup teil. Dieses Rennen wurde am Samstag um 17.30 Uhr bei Topbedingungen gestartet und Bene schlug sich mit seiner 750er, fast ausschließlich gegen leistungsstärkere 1000er, sehr beachtlich. Er konnte seine Rundenzeit auf 2.25 verbessern, damit einige Plätze gutmachen und wurde als 7. abgewunken.Mit der Motivation aus diesem Ergebnis und den 2.25 Zeiten konnte er am Sonntag bei den Super-bikes (750 ccm) vom 5. Platz ins Rennen gehen. Nachdem er den Start verpatzte erreichte er die erste Kurve auf Position 8. Die verlorenen 3 Plätze konnte er allerdings schon nach dem ersten Hügel wieder wettmachen und startete seinen Angriff auf den 4. Kontinuierlich baute er von Runde zu Runde den Rückstand ab und schlüpfte in der 4. Runde an seinem Gegner innen vorbei. Leider konnte es das hohe Niveau aber nicht bis zum Schluß halten und wurde Ende der 6. Runde auf der fast 1 km langen Start-/Zielgeraden wieder ausbeschleunigt. Der Rückstand für einen Gegenangriff war aber zu groß und so brachte er sicher seinen 5. Platz, mit noch mal verbesserten Rundenzeiten von 2.24, ins Ziel. Mit diesem guten Ergebnis konnte Bene den 2. Platz in der Gesamtwertung bei den Superbikes übernehmen.

Nächster Termin, Brünn vom 18.-20.06.2010.



Zu einem Geheimtraining in Most reisten die Schleifer Kutsche, Bene und Hegi bereits am Mittwoch an. Verstärkt wurde das Schleiferteam dann noch am Freitag von Alex.
Nachdem die Wetterprognosen für Donnerstag und Freitag gut waren ging man das Training auch mit entsprechend großem Elan an um schnelle Zeiten im Trockenen zu erreichen.
Dank schärferer Nockenwellen konnte Kutsche seine Bestzeit auf 1.47 steigern und Bene fuhr, mit stärkerem Moped, mit 1.54 um 8! Sekunden schneller als im letzten Jahr mit der SV. Hegi verbesserte sich ebenfalls, kratzte mit 1.50,0 bereits an der 1.49 und erreichte damit für das 2-Stunden-Rennen den 9. Startplatz. Alex griff erst am Samstag mit seiner ZX 6 ins Geschehen ein und kam, wegen geringerer Motorleistung (vorher ZX 10), auf eine 1.56er Zeit.

Für das 2-Stunden-Rennen konnte jedes Team 3 Fahrer einsetzen. Nachdem Kutsche wegen Konditionsproblemen nicht zur Verfügung stand wurde das Schleifer-Team mit Bene und Hegi von Sepp Ostermeier auf einer ZX 10 (der ebenfalls 1.50er Zeiten fuhr sich aber noch auf eine 1.49 steigern konnte) verstärkt.

Das Rennen wurde am Freitag um 14.00 Uhr, der Nostalgie für Langstreckenrennen folgend, mit einem Le-Mans-Start und Flagge angewunken. Nach einem mäßigen Beginn konnte sich Hegi den 9. Platz wieder zurückerobern und nach 26 Minuten an Bene übergeben der nach 20 Minuten Sepp ins Rennen schickte. Es lief gut und eine Plazierung unter den ersten 10 war in greifbarer Nähe, bis Hegi bei seinem zweiten Turn Eingang Start/Ziel eine Bodenwelle zum Verhängnis wurde und er durch Sturz wertvolle Zeit verlor. Im Laufschritt eilte er in die Box um den Transponder an Bene weiterzugeben. Doch auch der starke Einsatz von Bene und Sepp konnte die Zeit nicht mehr gut machen und so reichte es am Ende nur zum 20. Platz von 33 gestarteten Teams.
Für den Metzeler-/ZX 10 Cup am Samstag hatte lediglich Hegi gemeldet, der, wegen einem technischen“ Defekt, auf die 750er von Bene umstieg und vom Startplatz 11 ins Rennen ging.

Durch einige Stürze von völlig übermotivierten Einsteigern mußte dieses Rennen 2x abgebrochen werden. Nachdem ein „Aldi-Helm-Träger“ auf seiner ZX 10 (siehe Film und Foto) bei seinem Abflug Hegi buchstäglich fast abgeschossen hätte wurde das Rennen beendet und nicht mehr neu gestartet. Die Wertung erfolgte hier mit lediglich drei gezeiteten Runden und brachte für Hegi den 12. Platz.

Im Anschluß fand sofort das Zeittraining für die Sonntagsrennen statt. In der Klasse bis 600 ccm konnte sich Alex mit einer 1.56er Zeit den 20. Startplatz sichern. Bei den Superbikes (bis 750 ccm) kratzte Kutsche mit einer 1.47er-Zeit an Pole und war 2.. Bene konnte sich hier mit 1.54 den 9. Startplatz sichern. Hegi der bei den Power-Bike open starten mußte erreichte mit der 750ere benfalls eine 1.54er Zeit und damit den 10. Startplatz.

Leider sollte die Wettervorhersage recht behalten und es regnete bereits in der Nacht von Samstag auf Sonntag. Am Vormittag trocknete die Piste zwar bis 10.00 Uhr fast vollständig ab und erlaubte noch einige Runden auf Slicks aber pünktlich zum Rennbeginn kam der Regen zurück und viele Fahrer rüsteten auf Regenreifen um. Die Schleifer hatte aber anscheinend die Motivation und der
Mut verlassen und es ging keiner mehr an den Start.

So konnte man die Heimreise völlig entspannt und ohne den unnötigen Ballast von Pokalen antreten.

Nächster Termin mit Schräglage vom 03.06.-06.06.2010 auf dem Slovakia-Ring.

 


Zur diesjährigen Saisoneröffnung reisten von den Schleifern, Kutsche und Hegi (als „Schräglage“-Instuktoren) sowie Bene ins italienische Magione um auf Pokaljagd zu gehen. Verstärkt wurde das Team noch von Nicki, Harry und Sid.

Trotz angenehmer Tagestemperaturen waren die Nächte sehr kalt und konnten nur mit Kräutertee,Heizdecken und Heizlüftern einigermaßen erträglich gestaltet werden.
An den ersten beiden Tagen konnte das Training unter idealen Bedingungen bei Sonnenschein (18 – 20 Grad) abgehalten werden und lies auf gute Rundenzeiten hoffen.
Der Titelverteidiger in der Klasse Superbike (bis 750 ccm) Kutsche wollte es zwar gemächlicher angehen lassen, konnte seine Vorjahreszeit aber auf eine tiefe1.20er verbessern und war damit sofort wieder auf Pole.

Hegi (der als Instuktor bei den Powerbikes Open starten mußte) stand ihm in nichts nach und war mit 1.20er-Zeiten ebenfalls gut dabei. Unser Nachwuchsfahrer Bene erreichte mit neuem Moped schon beachtliche 1.24er Runden und konnte sich im vorderen Feld bei den Superbikes plazieren.
Mit Nicki im Ladies-Cup und Harry in der Klasse Supersport (4 Zylinder bis 650 ccm) die ihre Rundenzeiten ebenfalls verbesserten (Nicki um 6 Sek. auf 1.34!), konnten bis auf die Powerbike-Klasse (serienmäßig bis 1000 ccm), damit fast alle Rennen besetzt werden.

Der Samstag brachte keine wesentlichen Veränderungen mehr und als Tagesabschluß wurde das Rennen im Metzeler-/ZX 10-Cup gestartet. Hier ging nur Hegi an den Start, der mit konstanten Rundenzeiten von 1.20/1.21 seinen 10. Startplatz erfolgreich bis ins Ziel verteidigen konnte.
Der Sonntag begrüßte dann die Fahrer mit einem leichten Nieseln das sich im weiteren Tagesverlauf zu einem starken Regen ausweiterte und dem Reifendienst viel Arbeit bescherte. Die für den Nachmittag angesetzten Rennen wurden bei strömendem Regen ausgetragen. Eine Verbesserung der Rundenzeiten war damit nicht mehr möglich.

Mangels Motivation bei Kutsche und fehlender Regenreifen bei Nicki lichtete sich dann auch unser Starterfeld. Die insgesamt geschrumpfte Teilnehmerzahl ermöglichte, daß jeweils zwei Fahrzeug-klassen zusammengelegt werden konnten. In der Klasse Supersport konnte sich Harry durch einige Überholmanöver immer weiter nach vorne schieben und wurde als 4. abgewunken. Bene konnte bei den Superbikes seinen 2. Startplatz ohne Probleme nach Hause fahren. Hegi startete mit dem Bike von Bene und konnte sich im Rennen vom 7. auf den 5. Platz vorarbeiten. Bei einem Angriff auf den 4. verbremste er sich, machte einen Ausflug ins Kiesbett und mußte 5 Gegner vorbeiziehen lassen ehe er das Rennen wieder aufnehmen konnte. Zwei Plätze konnte er wieder gutmachen und erreichte das Ziel letztlich als 7.

Damit konnte das Osterwochenende sturzfrei abgeschlossen und die Heimreise mit 4 Pokalen antreten werden. (Foto v.l.n.r: Sid, Harry, Hegi und Bene) Nicht auf dem Foto Kutsche, der schon auf dem Weg nach Rom zum päbstlichen Segen war!

Nächster Termin: 29.04. – 02.05.2010 in Most.



Zum Saisonfinale mit Schräglage auf dem Pannoniaring war von den Schleifern nur Kutsche am Start. Mit allen Chancen auf den Titelgewinn in der Klasse Superbike (4 Zyl. bis 750 ccm) und der Führung in der Gesamtwertung reiste er, hochmotiviert, bereits am Mittwoch! an.

Aufgrund der bekannt hohen Ausfallquote auf den Pannoniaring lies es Kutsche im Training etwas gemächlicher angehen und konnte sich daher nur den 9. Startplatz sichern. Nachdem sein größter Konkurrent (2. der Gesamtwertung) im Training einen „Abflug“ hatte, lag dieser, in absoluter Schlagdistanz, lediglich auf dem 6. Rang. Damit waren die Karten verteilt und der Titel für Kutsche schon in greifbare Nähe gerückt.

Das entscheidende Rennen am Sonntag hätte dann für Kutsche aber fast das vorzeitige Aus gebracht. Nach einem Blitz-Start aus der dritten Reihe mußte er einem stehenden Fahrer in der ersten Reihe ausweichen. Als er bei diesem Manöver zwischen zwei Konkurrenten durchfuhr, kam es zu einer Berührung der Motorräder, die fast mit einem Sturz von ihm endete. Dadurch büßte er weitere Plätze ein und bog erst als 15. in die erste Kurve.

Als er sich nach drei Runden auf Rang 10 vorgekämpft hatte, tauchte plötzlich sein unmittelbarer Titelkonkurrent, der offensichtlich mit den Nachwirkungen aus seinem Trainingssturz kämpfte und nicht zur gewohnten Schnelligkeit fand, vor ihm auf. Nun war die weitere Rennstrategie für Kutsche klar. Er hing sich an das Hinterrad seines Gegners und fuhr das Rennen und damit seinen Punktevorsprung, taktisch, auf dem 10. Rang nach Hause.

Nach einer völlig sturzfreien Saison (vermutlich seiner Ersten!) konnte sich Kutsche damit den Titel in der Klasse Superbike (weinger Leistung bringt eben auch manchmal mehr!) sichern. Dazu unseren herzlichen Glückwunsch.

Des weiteren konnte er in der „Spanferkel-Wertung“, trotz seinem Leistungsdefizit, „unangefochten“ den 2. Rang, hinter Hegi, unter Dach und Fach bringen!

Bei dieser Wertung ist aber der Zweitplazierte der „erste Verlierer“ und damit geht das Ferkel auf Kosten von Kutsche! Die Schleifer freut´s, weil´s was zu feiern gibt.

Dieses Fest werden wir erst 2010, evt. zum Saisonauftakt, abhalten. Termin folgt.


Nach unserer Veranstaltung in Most ging für Norbert Trengler und Franz Lesl die Pokaljagd in Brünn gleich am nächsten Wochenende weiter. Verstärkt wurde das Schleifer-Team noch von Mario Mating und Stefan Hegyi.

Nach seinem Sturz in Most hatte allerdings Trengler alle Hände voll zu tun um seine K 5 wieder flott zu bekommen. Nach anfänglichen technischen Problemen gelang es ihm aber doch, ein einsatzfähiges Motorrad auf die Beine zu stellen.

Das Niveau bei Jura-Racing ist mittlerweile so hoch, daß sich Mating und Hegi keine Chancen auf einen Pokalplatz ausrechnen konnten, da das halbe Starterfeld Trainingszeiten unter 2.11! fuhr. Die brütende Hitze am Freitag machte aber allen Fahrern zu schaffen und es gab daher auch zahlreiche Stürze. Bei den Schleifern blieb aber alles heil uns sie konnten sich geschlossen für die Rennen qualifizieren.

Klasse 4 / Stock 1000: 4. Lesl / 2.09,639, 7. Trengler 2.10,522, 24. Mating 2.14,880,

43. Hegyi.2.18,595. Klasse 5 / Superbike: 10. Lesl, 29. Mating, 48. Hegyi.

Der Samstag hielt für die Fahrer niedrigere Temperaturen und Wolken bereit. Pünktlich zum ersten Rennen (Klasse 2 / 600 ccm) fing es dann ganz leicht zu nieseln an. Dies bedeutete gleichzeitig, daß alle Rennen als Wet-Race angesetzt wurden und von den Schleifern, mangels Motivation im Nassen zu fahren, nur der Doppelstarter Hegi übrig blieb. In der Klasse 4 konnte er als 27. mit einer Zeit von 2.17,369 plazieren. Zum Rennen der Klasse 5 regnete es dann schon stärker und Hegi konnte sich auf Slicks, bis zum Rennabbruch in der sechsten Runde, auf den 12. Platz mit einer Zeit von 2.19,208 vorarbeiten. Nachdem aber die Zieldurchfahrt in der fünften Runde gewertet wurde, erreichte er letztendlich den 13. Platz.

Der Sonntag brachte dann wieder besseres Wetter und für die Schleifer mehr Laune mit, zu starten. Im Old-Man-Cup gingen Lesl, Trengler und Hegi an den Start. Bei diesem Rennen konnten dann Lesl (4. / 2:7,9) und Trengler (7. / 2:10,4) im Trockenen ihre Trainingszeiten auch in gute Plazierungen umsetzen und die einzigen Pokal für die Schleifer einfahren. Hegi hatten ganz offensichtlich die Kräfte verlassen und er landete auf einem enttäuschenden 28. Platz mit 2.18 .

Das Rennen über die GP-Distanz (14 Runden) wurde ohne Beteiligung der Schleifer ausgetragen.





Nachdem dieses Jahr der Wettergott mitspielte konnten alle Rennen bei strahlendem Sonnenschein und trockenen Verhältnissen gestartet werden.

Dadurch sanken aber auch die Chancen für den letztjährigen Champion und „Regenkönig" Mario Mating auf eine erfolgreiche Titelverteidigung.

Die Trainingszeiten ließen auf einen spannenden Dreikampf zwischen dem mehrmaligen Meister Norbert Trengler, dem Neustarter und ehemaligen Jura-Euro-Cup Sieger Franz Lesl und dem Rückkehrer Peter Neumann (ebenfalls schon mehrmaliger Champion) hoffen. Der spannende Rennverlauf ließ dann auch nicht auf sich warten.

Vom Start weg übernahm Trengler, der von Position drei ins Rennen gegangen war, die Führung vor Neumann und Lesl. In der dritten Runde konnte Lesl mit einem gekonnten Ausbremsmanöver seine Kontrahenten überrumpeln und in Führung gehen. Nach einem Verbremser von Lesl in der vierten Runde konnte Neumann die erste Position übernehmen und bis zur sechsten Runde erfolgreich verteidigen.

Nach einem sehr optimistischen Ausbremsversuch fuhr Trengler, von Position drei aus, Neumann ins Heck und beide gingen zu Boden. Lesl wähnte sich schon als Sieger und fuhr bereits einen Wheelie. Doch das Rennen wurde abgebrochen und mit der Zieldurchfahrt in der fünften Runde gewertet .

Damit konnte Peter Neumann nach 2002, 2003 und 2004 seinen insgesamt vierten Meistertitel vor Franz Lesl und Norbert Trengler einfahren.

Die weiteren Plätze belegten 4. Josef Haimerl, 5. Mario Mating, 6. Martin Regler, 7. Reinhard Kutschmann, 8. Thilo Altegger, 9. Stefan Hegyi, 10. Alexander Höpfl, 11. Benedikt Hegyi. Thomas Höhenleiter und Stefan Mayr (Zecki) spielte die Technik einen Streich und sie mußten das Rennen vorzeitig beenden.

Schnellste Rennrunde in 1.41,686 von Franz Lesl. 

Am Samstag wurden noch fünf weitere Rennen mit folgenden Plazierungen abgehalten:

Tutle Race: 1. Richard Balk, 2. Holger Lang, 3. Hans Schmalz, 26. Benedikt Hegyi.

Supersport 600: 1. Christian Schmidt, 2. Christian Haslauer, 3. Benjamin Blümel.

Supersport 750: 1. Josef Haimerl, 2. Reinhard Kutschmann,3. Peter Gruber, 9. Thomas Höhenleitner.

Stocksport 1000: 1. Peter Neumann, 2. Franz Lesl, 3. Michael Fischer, 5. Mario Mating, 10. Thilo Altegger, 13. Martin Regler, 20. Stefan Hegyi.

Nach der Siegerehrung ging es nahtlos in das bereits legendäre Boxenfest mit Gyros und Freibier für alle Teilnehmer und Begleiter über. Bei sehr guter Stimmung wurde bis in die frühen Morgenstunden gefeiert.

Am Sonntag konnten sich beim Abschlußrennen „Old Man Cup" ,für Fahrer ab 40 Jahre, die Schleifer nochmal gut in Szene setzen und vordere Plätze einnehmen. 1. Franz Lesl, 2. Michael Fischer, 3. Josef Haimerl, 10. Stefan Hegyi.


Nachdem der Wettergott ein Einsehen hatte und die Fahrer am Samstag mit blauem Himmel und Sonnenschein empfing wurden nicht nur die Stimmung sondern auch die Zeiten besser.
In der Klasse Supersport (4-Zyl. bis 600 ccm und 2-Zyl. bis 750 ccm) erreichte Bene mit einer 2.33,936 Runde den 20. Startplatz. Kutsche konnte sich bei den Superbikes (4-Zyl. bis 750 ccm) als 7. mit einer Zeit von 2.20,807 qualifizieren.

Hegi startete in der Powerbike-Klasse (Serie bis 1000 ccm) und verbesserte seine Rundenzeit auf 2.16,619 was den 5. Startplatz brachte.

Das Rennen für den Metzeler-Cup/ZX 10-Cup wurde am Samstag gestartet und Hegi kamals 6., in der Wertung bis 1000 ccm / Zeit 2.17,425, ins Ziel. Wegen fehlender Metzeler-Reifen (da sollte man sich eben nicht mit Dunlop-Reifen erwischen lassen) und einer Suzuki (damit fällt dann auch die ZX 10-Wertung ins Wasser) allerdings außer Konkurrenz.

Der Sonntag brachte dann noch höhere Temperaturen und die Rennen liefen unter idealen Bedingungen ab.

Bene konnte sich in seinem ersten Rennen mit seiner SV 650 gegen die leistungsmaßig überlegenen 600er schon gut behaupten, verbesserte sein Zeit auf 2.30,006 und erreichte den 17.Platz

Kutsche lieferte sich mit zwei Konkurrenten einen harten Fight um Platz 5. Letztendlich konnte sich von diesem Trio der leichteste Fahrer durchsetzen. Mit einem sehr optimistischen Manöver bremste Kutsche in der vorletzten Kurve einen noch schwereren Gegner aus was ihm dann den 6. Platz einbrachte und es sprang eine Rundenzeit von 2.19,257 heraus.

Hegi konnte seinen 5. Startplatz durch einige Überholmanövern auf der Bremse erfolgreich verteidigen und wurde trotz Sturz in der 5. Runde, wegen Rennabbruch nach der 4. Runde, auf dem 5. Platz mit einer Zeit von 2.17,715 gewertet.

In der vereinsinternen Spanferkel-Wertung liegt momentan Hegi noch vor Kutsche. Beide haben im August aber noch die Möglichkeit ihre Zeiten in Brünn zu verbessern.

Die Voraussetzungen dafür werden bereits in Angriff genommen. Hegi baut sich gerade eine K 7 auf und Kutsche möchte sein Leistungsdefizit mit einer Honda CBR 1000 wettmachen.


Wie bereits in Magione war in Most von den Schleifern nur Reinhard Kutschmann (Kutsche) am Start.

Bei optimalen Wetterbedingungen konnte sich Kutsche auf seiner Hausstrecke gut in Szene setzen und stand bei den Superbikes (4-Zyl. bis 750 ccm) im Rennen auf Pole.
Nach gutem Start konnte Kutsche seinen 1. Platz zwar verteidigen wurde aber von einem Kontrahenten auf der Start-/Zielgeraden immer wieder ausbeschleunigt. Trotz guter Renn- strategie, Kutsche bremste sich immer wieder heran und teilweise auch vorbei, setzte sein Gegner seine höhere Endgeschwindigkeit geschickt ein und konnte sich dadurch Platz 1 vor Kutsche sichern.

Trotzdem war Kutsche, nach dem 3. Platz in Magione, mit dem 2. Platz zufrieden, machte seinen Gegnern aber für Brünn (Termin12.-14.06.2009) bereits eine Kampfansage für den Rennsieg.

Am 21.05.2009 traf Kutsche dann die Schleifer Norbert Trengler, Peter Neumann, Franz Lesl und Stefan Hegyi, die vom 22.-24.05.2009 mit Bike Promotion in Most waren und eine ganz neue Erfahrung machen sollten, was sportliche Fairneß betrifft und wie man einen Rennausgang anpaßt.

Trotz gegenteiligem Videobeweis wurde Norbert (1. Platz im 2. Rennen) wegen angeblichem Frühstart, mit einer 30 Sekunden Zeitstrafe belegt und fand sich plötzlich auf dem 9. Rang wieder!?

Hier läßt Karl Marx grüßen: „Alle sind gleich, aber Manche (Stammfahrer) sind gleicher!“weiter Bericht vom 22.-24.05.2009 mit Bike Promotion



Für das 2. Rennen schien alles klar. N.Trengler startete von Platz 2, P. Neumann von Platz 5 und F. Lesl von Platz 11. Doch vom Rennen am Samstag wußten wir, dass bisher keiner außer wir "Schleifer" mühelos 42er-Zeiten fahren kann.

1. Start: Mattivi gewann den Start, legte sich aber gleich nach einer halben Runde mit einem Überschlag in den Kies. Da es auch noch in der Startschikane kräftig krachte, wurde das Rennen sofort abgebrochen.

2. Restart: Mattivi war nicht mehr dabei und die "Schleifer" gehörten zu den Startverlierern. Doch nach einer Runde war alles klar: 1. Trengler gefolgt von Neumann und Lesl, doch nach Runde 2 krachte es schon wieder in der Startschikane und erneut Abbruch!

3. Restart: Wieder gehörten die "Schleifer" zu den Startverlierern. Doch nach einer Runde war wieder alles klar: 1. Trengler, 2. Neumann, 3. Lesl. So wurden wir auch abgewunken.

Doch bei der Siegerehrung kam die Überraschung. Scheinbar passte es den Veranstalter nicht, das Gastfahrer alle 3 Pokale abräumen und so wurde Trengler mit 30 sek. Zeitstrafe wegen eines angeblichen Frühstarts beschenkt.

Wir hatten zwar ein Video als Beweis, dass alle Starts korrekt waren. Doch so etwas interesiert bei BikePromotion niemanden.

Zu unseren Erstaunen überholte auch noch auf dem Papier der 4. Platzierte (ein Stammfahrer) Franz Les.

Und so war das offizielle Rennergebnis: 1. Neumann (Schleifer), 2. Genscher (Stammfahrer) und 3. Lesl (Schleifer) 9.Trengler (Schleifer) 12.Hegiy (Schleifer).

Doch für uns stand fest, wir haben Platz 1 - 3 abgeräumt! 


Von den "Schleifern" waren Mario Mating, Stefan Hegyi, Franz Lesl, Norbert Trengler und Wiedereinsteiger Peter Neumann dabei.

Während Mario Mating und Norbert Trengler mit technischen Problemen kämpften, hatte Wiedereinsteiger Peter Neumann einen problemlosen Einstand und brannte auf Anhieb 2:10er-Zeiten in den tschechischen Asphalt.

Franz Lesl gewann nach einem langen harten Zweikampf. Das Rennen wurde allerdings später aus Gründen, die wir nicht nachvollziehen können, disqualifiert.

Peter Neumann fuhr bei seinem ersten Rennen, nachdem er 2 Jahre auf keinen Rennmoped saß, auf Anhieb auf Platz 4.



Kutsche hat sich heuer als Instruktor bei Schräglage eingeschrieben und sich dafür gleich eine nagelneue GSXR 750 zugelegt.

Scheinbar ist es für manche Fahrer ein Vorteil, wenn sie 50 PS weniger unter dem Hintern haben. Jedenfalls war es für Kutsche kein Nachteil, da er auf dem Go-Kart Kurs ähnlichen Ring im italienischen Magione auf Anhieb auf Platz 3 fuhr.


Mario hatte im Winter fleißig an der Motorleistung seiner GSXR 1000 K6 gearbeitet um mit den neuen 1000endern mithalten zu können.

Franz Lesl griff gleich in die Vollen und holte sich gleich die neue Big Bäng R1. TTSL-Rennsportmässig baute er gleich alles ein was der Tuningmarkt hergibt, was sich nicht unbedingt als Vorteil erweisen sollte.

Mario hatte Mühe, den angesetzten Winterrost loszuwerden und kämpfte anfangs auch mit techn. Problemen. Im Rennen sprang schließlich Platz 13 (Klasse 4) und 11 (Klasse 5) heraus, seine persönliche Bestzeit konnte er auf 2:04,28 verbessern.

Franz Lesl war schon im Zeittraining vorne dabei. Die neue R1 scheint ihren Ruf gerecht zu werden. Doch dank der umgebauten Anti-Hopping Kupplung blieb er beim Start wie festgeklebt und konnte nur im Mittelfeld in die erste Kurve einbiegen. Franz startete eine fulminante Aufhohljagd. Schließlich schrammte er im Klasse 4 Rennen mit Platz 4 knapp am Podium vorbei, im Klasse 5 Rennen erkämpfte er Platz 6. Seine persönliche Bestzeit von 2:00,154 war auf Anhieb um 0,5 s schneller als im Vorjahr.


Nachdem wir von unserer Veranstaltung in Most warm gefahren waren, fuhren wir nach Brünn weiter. Montag und Dienstag waren Moto GP Tests in angesagt.

Nachdem uns Jeremy Burgess wertvolle Tipps gegeben hat und auch Loris Capriossi, Chris Vermeulen und natürlich James Toseland ihre Ideallinie zeigten, ging`s dann für uns am Freitag bis Sonntag bei Jura Racing zur Sache.

Von uns „Schleifer“ gingen Silke Schrott, Mario Mating;Stefan Hegyi Reinhart Kutschman und Norbert Trengler an den Start.

Mario Mating lies es sehr ruhig angehen, da er eine neue Arbeitstelle am antreten musste und natürlich nichts riskieren wollte.

Kutsche schwankte immer noch zwischen Nockenwellen und alles Verkaufen und brachte entsprechend seiner Einstellung keine wirklich schnellen Runden zusammen.Ähnlich erging es Silke Schrott.

Norbert Trengler wollte sein Langzeitziel in Brünn unter 2:10 zu fahren endlich verwirklichen und fuhr im Training bereits 2:11er-Zeiten. Auch Stefan Hegyi wurde immer schneller

 

Die Rennen am Samstag vielen buchstäblich ins Wasser. Mario machte zumindest mit Regenreifen einen Startversuch. Da die Strecke allerdings nach 2 Runden bereits abtrocknete, beendete er das Rennen nach 2 Runden, Hegyi Startete mit Trocken Reifen und konnte das Rennen auf Platz 12 beenden. Silke schrammte mit Platz 12 knapp an einen Top Ten Platz vorbei.

Sonntag war das Wetter perfekt. Sonnenschein und optimale Temperaturen ließen auf gute Zeiten hoffen, Trengler startete mit dem Ziel die 2:10 zu knacken im Old Men Cup

Dank perfekten Start war er sofort bei der Spitzengruppe dabei und lies sich auch nicht abschütteln. Am Ende sprang Platz 5 und eine Rundenzeit von 2:09,421 heraus. Das Ziel war erreicht.


Leider hatte der Wetterbericht nichts Gutes zu vermelden. Für Freitag und Samstag war die Prognose 100 % Regenwahrscheinlichkeit

Am Freitag sollte der Wetterbericht zu 100 % Recht behalten. Am Samstag war zumindest bis Mittag das Wetter regenfrei. Doch pünktlich nach der Mittagspause setzte der Regen ohne Unterbrechung wieder ein. Somit war die Gruppeneinteilung hinfällig, da nur wenige Unerschrockene im Regen fahren wollten.

Supersport 600

Auch dieses Rennen war komplett verregnet und es gingen immerhin 11 Fahrer an den Start. Da Ralf Dierlauf die 5. Runde nicht beendete, wurde jeder der ins Ziel kam mit einem Pokal belohnt. Der Sieger Kim Larsen legte mit 2:08,662 gleichzeitig die schnellste Runde zurück.

 Pos  St.Nr.  Name:Nat.Bike          Diff.           Best Lap1
1136Kim LarsenDKR62:08,662
2277Christian SchmidtDR63,2772:09,031
3517Thomas Landmann     DCBR 60010,4802:08,997
472Finn KordysDGSXR60010,6922:09,297
537Christian HaslauerDR615,0522:10,116
663Stafan MayrDCBR 60019,7162:13,540
7129Peder VadDKR622,3552:13,115
8121Franz FeurleDR628,1572:11,866
9152Helle LundenDKZX658,8612:16,591
1091Gianluca De FaveroIR61:15,8602:18,842
11159Ralf DierlaufDCBR 600DNF2:18,842

Supersport 750

Bei nur 4 Startern im ebenfalls verregneten Rennen gibt’s nicht viel zu berichten. Hier fuhr Josef Haimerl mit 2:06,778 die schnellste Rennrunde und legte 8,3 Sek. zwischen seinen Verfolger Hermann Hertlein, der wiederum 10 Sek. Vorsprung auf Alfred Kettner hatte und auch hier bekam natürlich jeder Starter einen Pokal.

Pos   St.Nr.Name                 Nat.Bike                Diff.               Best Lap
1155Josef HaimerlDGSXR7502:06,776
2343Hermann HertleinDGSXR7508,3192:10,727
397Alfred KettnerAGSR75018,4262:12,681
4164Hermann MalzerDDUC900S1:43,5982:24,580

Stocksport 1000

Ihr werdet es ahnen, auch diese Rennen war komplett verregnet. Aber es erschienen 29 Fahrer zum Start.

Wie Im Clubrennen setzte sich Mario Mating schnell an die Spitze, schaffte auch hier mit 2:00,691 die schnellste Rennrunde und bewies einmal mehr, im Regen ist er nicht zu schlagen.

Pos     St.Nr.NameNat.Bike               Diff.           Best Lap
124Mario MatingDGSRX10002:00,691
2217Martin GürtnerDGSXR10001.4292:01,529
3132Peter HintermeierDGSXR100014,0772:04,248
499Josef SeiwaldDR115,9412:02,750
549Thilo AlteggerDGSXR100018,7642:04,606
693Martin ReglerDCBR100029,4272:06,196
7777Christian KreizmairDDUC109845,1962:07,226
8541Stefan HegyiDGSXR100045,4362:05,728
930Erwin AuerDGSXR100047,7232:08,906
1085Markus AdamDMZ100058,0032:09,539

Turtle Race

Hier starteten alle, die sich für die anderen Rennen nicht qualifizieren konnten. Doch im Regen hatten die meisten keine Lust zum starten und mit 7 Fahrern war das Rennen nicht ausgebucht. Jürgen Rück legte mit 2:11,850 die schnellste Runde zurück und gewann mit satten 10,1 Sek. Vorsprung.

Pos.St.Nr.Name                      Nat.Bike             Diff.            Best Lap
183Jürgen RückDCBR 6002:11,850
2517Thomas LandmannDCBR60010,1642:11967
3125Kenneth KromannDKGSR75030,6382:16,094
4127Kim JohansenDKR630,9022:17,031
51Ronald StemmerDR637,5232:17,961
6150Kenneth PetresenDKR655,7562:18,455
7213Silke MarienbergDSV6501 lap2:56,669

„Schleifer“ Clubrennen

Der 3 fache Clubmeister und Top Favorit Peter Neumann ging nicht an den Start, da er beim letztjährigen Renntraining seine R1 verschrottete und in der kurzen Zeit von einem Jahr freilich keinen Ersatz besorgen konnte.

Der Top Favorit und 4fache Clubmeister Norbert Trengler konnte zum Glück wegen Ausfall seiner Benzinpumpe nicht an den Start gehen. Zum Glück deshalb, da er im Regen sowieso keine Chance auf einen Sieg gehabt hätte.

Und so gingen nur 7 Unerschrockene ins Rennen.

Eigentlich war alles klar. Der in Regen unschlagbare Mario Mating setzte sich sofort an die Spitze, doch nach 2 Runden hing Martin Regler mit seiner frisch aufgebauten CBR 1000 im Heck von Mario und es sah fast so aus, als ob es doch eine Überraschung geben würde. Doch dann machte Mario den Sack zu, legte mit 2:04,853 die schnellste Rennrunde hin und ging mit 3,2 Sek. Vorsprung über die Ziellinie.

Pos    St.Nr.NameNat.Bike              Diff.          Best Lap
124Mario MatingDGSXR10002:04,853
293Martin ReglerDCBR10003,2372:06,165
349Thilo AlteggerDGSXR10008,4022:07,466
4541Stefan HegyiDGSXR10009,0652:05,515
555Reinhart KutschmannDR110,3242:07,322
663Stefan MayrDCBR60014,0912:07,076
772Finn KordysDGSXR600045,2952:13,425

Old Men

Am Sonntag hatte der Regengott endlich ein Einsehen, bei strahlenden Sonnenschein waren alle Starter hoch motiviert. Mit 37 Startern war das Rennen fast ausgebucht. Peter Hintermeier und Franz Lesl lieferten sich einen harten Fight, den schließlich Peter Hintermeier für sich entscheiden konnte. Die schnellste Rennrunde führ allerdings der 3. platzierte Michael Fischer mit 144,311.

Pos    St.NrNameNat.Bike              Diff.             Best Lap
1132Peter HintermeierDGSXR10001:44,362
232Franz LeslDR10,1161:44,346
322Michael FischerDGSXR10005,9281:44,311
459Norbert TrenglerDGSXR100016,5151:45,148
5255James StroblDCBR100039,2951:48,162
699Josef SeiwaldDR143,0441:49,343
755Reinhart KutschmannDR144,9971:49,290
8557Helmit GeyerhoferAZX1053,2131:50,716
9134Udo SchererDGSXR75056,0301:50,306
1057Bo PaulsonR11:01,0561:50,789



Leider war die Clubmeisterschaft 2007 keine spannende Angelegenheit.

Favoriten waren wie letztes Jahr, R. Kutschmann (Kutsche), N. Trengler (Snorr) und P. Neumann (Sete). Der Rest der "Schleifer" kommt wegen mangelnder Fahrpraxis oder unterlegenen Material für einen Sieg momentan eher nicht in Frage.

Doch leider verformte beim Saisonauftakt Kutsche seine Suzi so stark (siehe unten), dass er nicht an den Start gehen konnte.

Sete war hochmotiviert und ist immer brandgefährlich, da er aus seiner 98er R1 immer noch 1:35er Zeiten herausquetschen kann und so kam es auch dann. Mit frischen Reifen wollte Sete die Pole von Snorr klauen und war auch auf Bestzeitkurs. Doch er schaffte es leider nicht bis zur Ziellinie. Beim Einbiegen in die Start Ziel-Gerade kam er zu weit auf die Körbs, was einen heftigen Einschlag in die Leitplanken zur Folge hatte. Im Fachbereich Kaltverformung hätte er einen Meisterbrief verdient, die R1 war reif für den Container.

Somit blieb von den Favoriten nur Snorr übrig, der dann ohne Druck seinen Start-Ziel-Sieg mit 11 Sek. Vorsprung auf den 2. platzierten G. Oberhauser nach Hause fuhr. 



PosNameStart PlatzTrainings Zeitschn.Rennrunde
1N.Trengler11:38,5431:38,272
2G.Oberhauser21:40,4361:39,150
3T.Altegger41:41,8661:,301
4M.Regler31:41,7831:41,079
5M.Mating51:42,5261:43,583
6A.Hözl61:44,9971:46,078
7S.Mayr111:53,1371:45,205
8A.Höpfl91:47,9711:45,381
9G.Pöltl81:47,3061:46,745
10S.Hegyi101:48,3201:47,258
11S.Schrott71:46,4371:47,556
12W.Löw121:53,9141:52,287
13J.Hagn131:58,0052:00,198

Total Race Time: 11:27,891 Best Lap: 1:38,272 by N.Trengler


PosNameStart PlatzTrainigs Zeitschn.Rennrunde
1A.Brauner21:396891:39,243
2M.Gürtner11:39,4171:40,525
3P.Betzenhauser31:40,2301:40,352
4M.Regler51:41,0791:41,048
5H.Hertlein81:44,2171:41,471
6U.Scherer41:40,7521:42,508
7T.Kleinlein61:42,6011:41,897
8Ch.Seitz91:44,3441:42,495
9M.Nerb71:44,1121:43,198
10B.Schilk151:47,1491:43,610
11S.Mayr131:45,2051:44,597
12J.Rück101:44,4251:44,436
13A.Hölzl121:44,9971:45,610
14R.Eisenring111:44,5541:44,694
15T.Heinlein161:59,0561:46,736
16A.Dittner141:46,7241:50,339
17W.Steiner171:53,1211:53,448

Total Race Time 15:01,261 Best Lap:1:39,243 by A.Brauner


PosNameStart PlatzTrainings Zeitschn.Rennrunde
1F.Lesl320:00,0001:35,569
2S.Hansen11:37,5671:37,022
3P.Hintermeier21:37,8481:36,908
4N.Trengler31:38,2721:38.401
5A.Brauner61:39,6891:38,784
6M.Gürtner51:39,4171:39,514
7S.Dallheimer71:40,0011:39,269
8R.Pfab91:40,6241:40,749
9G.Oberhauser41:39,1501:42,700
10A.Paulus111:41,5771:42,493
11M.Regler101:41,0791:42,549
12M.Böhm121:41,9011:43,085
13G.Niedermeier330:00,0001:43,943
14M.Höffner141:44,3501:44.966
15R.Schuler161:46,0071:46.057
16S.Hegyi181:47,2581:45,914
17J.Armler151:44,6291:46,351
18H.Pfenner191:48,7231:46,684
19S.Halm171:47,1331:48,157
20G.Eder231:50,0921:49,694
21R.Heinrich201:49,1461:47,015
22H.Schmalz211:49,4121:51,467
23L.Kehrel-Gross221:49,9431:50,844
24Ch.Schmiedel282:01,0991:55,112
25M.Hofmeier241:54,7511:54,405
26P.Schmitt271:56,0442:03,971
27B.Eder292:04,9822:04,301
28R.Schnarr312:07,5942:16,165

Total Race Time: 14:58,607 Best Lap: 1:35,569 by F.Lesl



              

Nach 14 Stunden Fahrt und 1.840 km Anfahrt kamen wir (Mario und Snorr) am 01.01.2007 um 22:30 Uhr endlich in Valencia an.


Scheinbar waren alle vom Silvesterfeiern geprägt, da nicht einmal mehr in der KaSi-Bar was los war und so wurden wir zum frühen Bettgehen gezwungen,
da uns das Weißbier nur in entsprechender Gesellschaft schmeckt.

Dienstag, 1. Tag

Entsprechend waren wir bei herrlichem Wetter im Einsatz.
Das Ziel war klar!
Wir wollten auf der für uns neuen Strecke rasch zu den Schnellfahrern gehören, die unter 1:46 den Asphalt brennen hören.
Aber da hatten wir uns kräftig getäuscht, so sehr wir auch am Kabel zogen, wir kamen nicht unter 1:52. Wenig geholfen hat bei Snorr, dass bereits in der ersten Runde das Schaltgestänge abflog und die Reparatur fast den ganzen Vormittag dauerte.


Abends in der KaSi-Bar holten sich Max Neukirchner, Franz Lesl, Kalle Henneman und was sonst noch Rang und Namen hatte Rat bei den „Schleifern“.
Vielleicht war es auch umgekehrt, man weiß es nicht mehr so genau.
Mit steigenden Alkoholpegel wurde es uns plötzlich klar, warum wir so langsam waren „Wir bremsen zu früh und geben zu spät Gas“, so einfach ist das Ganze.
Wir waren schnell einer Meinung und schworen nach dem letzten Absacker, Morgen machen wir´s genau umgekehrt.

Mittwoch, 2. Tag

Und tatsächlich, es funktionierte einigermaßen. Wir waren immerhin dann doch ca. 2 - 3 Sek. schneller als am Vortag.

Zeittraining Klasse 4 Stocksport 1000

Im Zeittraining sprang für Snorr mit einer Zeit von 1:49,816 der 12. Startplatz und für Mario mit 1:51,359 der 14. Startplatz heraus.
Leider hatten wir beide die Top Ten knapp verfehlt.
Nachmittags wollten wir uns natürlich nochmals verbessern und Mario musste feststellen, dass die erste Rechts nach Start/Ziel zu manchen Tageszeiten höhere Gravitationskräfte ausstrahlt und musste zu Boden, was aber ohne größere Folgen blieb.Wie wir allerdings später aus dem Fahrerlager hörten, steigt in dieser Kurve jeder der was auf sich hält, früher oder später unfreiwillig ab.

Donnerstag, 3. Tag

Rennen Klasse 4 Stocksport 1000

Leider wird auch in Spanien nur noch fliegend gestartet.
Das heißt, man kann sich beim Starten nicht verbessern und so dauerte es eine Ewigkeit, bis wir endlich an der vorderen Gruppe vorbei waren und verpassten somit den Anschluss an die Gruppe, die uns auf 1:46 ziehen sollte.


Schließlich sprang Platz 7 für Snorr mit einer Zeit von 1:47,500 und für Mario Platz 9 mit einer Zeit von 1:48,602 heraus. Zumindest waren wir beide unter den ersten 10 und hatten 2 Pokale sicher.

Natürlich wurde nach der Siegerehrung „Schleifer“- gemäss gefeiert.
Schließlich räumte unsere Box mit 1.- 9. Plätzen (Franz Lesl, Kirsten Tschauder, Hermann Hertlein) voll ab.

Leider schauten wir etwas zu tief ins Glas und dank der tollen Unterstützung der KaSi-Bar-Belegschaft wollte die Nacht nicht enden. Entsprechend angeschlagen wankten wir in den frühen Morgenstunden unseren Schlafgemächern entgegen.

Freitag, 4. und letzter Tag

 

Snorr wollte noch etwas am Fahrwerk ausprobieren, denn schließlich wurde 1:46 von den „Schleifern“ immer noch nicht geknackt. Jedoch konnte die Umstellung nicht ausprobiert werden da beide, vermutlich wegen der Klima Umstellung, an starken Kopf und Kreislaufproblehmen litten und deshalb am Vormittag kaum fahren konnten.

Mario wollte keine Experimente ausprobieren, da er sich ja hauptsächlich an seine neue Susi gewöhnen wollte.

Rennen GP Open

Hier war es schon ein Erfolg sich zu qualifizieren, da über 60 Fahrer nur in der offenen Klasse und weitere 80 in der 600er Klasse an den Start wollten.

Mit unseren Zeiten standen wir weit, sehr weit hinten. Platz 24 und 26 ließen kein gutes Rennen erwarten. Schließlich kann man bei den fliegenden Start nichts wett machen.

Wir rechneten uns aus, wenn wir nur langsam genug fahren, würden wir von Max Neukirchner 2-mal überrundet und wir könnten 2-mal seine schnelle Linie beobachten.
Und so legten wir unsere Taktik fest. Leider ging die Fahrwerksumstellung von Snorr voll in die Hose und er fuhr prompt 1 Sek. langsamer als am Vortag.
Mario kam hingegen immer besser in Schuss und konnte sich auf 1.48,602 steigern und griff sogar Snorr an. Der konnte aber locker vorne bleiben, Powercomader lässt grüßen!

Die Taktik ging ebenfalls auf. Beide wurden in der letzten Runde zum zweiten Mal von Max Neukirchner überrundet.
Immerhin schauten noch die Plätze 11 und 12 heraus.

So ließen wir den Tag mit ein paar Kilo Scampi und unseren Freunden
von der KaSi Bar ausklingen und waren uns sicher, dass nächste Mal geben wir richtig Flamme, fahren locker unter 1.46 und gehören in die Schnellfahrer-Gruppe.



                

Dieses Mal nur Silke Schrott, Mario Mating und Norbert Gernt dabei.

Günter Pöltl hatte ja in Brünn bereits die Saison beendet,                   Snorr (Norbert Trengler) konnte wegen Krankheit nicht an den Start, aber als Zuschauer waren sie dabei.

Klasse 7 Old Men Cup

Dort startete nur Halbschleifer Norbert G. (Nobbi).

Er hatte aber keinen Biss und landete lustlos im Mittelfeld auf Platz 17 und konnte wegen einer Lebensmittelvergiftung (Alkohol ist doch ein Lebensmittel?!) an keine anderen Rennen mehr teilnehmen.

Klasse 4 Stocksport 1000

Starter Mario M.

Er fuhr nach jahrelangem Misserfolg mit der Ducati das erste Mal mit seiner nagelneuen GSXR 1000 K6 und hatte keine großen Erwartungen. Schließlich wollte er sich nur an das neue Gefährt gewöhnen. Im Zeittraining mit 2:10,290 auf Platz 17 war er fürs Erste nicht unzufrieden.

Rennen:

Man merkte schnell, dass Mario sich langsam an die Susi gewöhnt hatte und der Umstieg kein Fehler war. Am Ende sprang mit 2:06,579 Platz 12 und die Erkenntnis, dass er auf Anhieb schneller als mit seiner Duc war, heraus.

Klasse 8 Lady Cup 

Silke S. ist unsere einzige Lady, die sich auch in die Rennen traut und dafür haben wir Respekt.

Obwohl der Pannoniaring für Silke Neuland war, fuhr sie wacker mit. Leider ging`s im Rennen nicht weiter vorwärts, aber Silke bewahrte uns Schleifer vor der Schande, ohne Pokal nach Hause zu fahren und landete mit Platz 10 in der Pokalrüge.

Absschlußfeier !

Da es für die "Schleifer" und für Jura Racing der Saisonabschluss war, wurde natürlich Standesgemäß gefeiert und mit fröhlichen Gesichtern machten wir uns auf die Heimfahrt und beschlossen, nächstes Jahr sind wir wieder dabei und geben mal rischtisch Flamme!

N.T.



Zum zweiten Mal dieses Jahr fuhren wir nach Brünn und man muss einfach sagen, Brünn ist für uns die schönste Strecke. Wir sind immer wieder begeistert.

Doch leider werden die aktiven Schleifer immer weniger und so fuhr nur Günter Pöltl, Norbert Trengler und mittlerweile „fast Schleifer“ Norbert Gernt mit.

Klasse 1 Sonderklasse

Da Günter - wie fast immer am Freitag zum Zeittraining - nicht frei bekam, konnte er ohne Trainingszeit nur in der Sonderklasse starten. Ohne Trainingszeit musste er sich mit Startplatz 35 hinten anstellen, was kein gutes Ergebnis erwarten lies. Doch hier hatten wir uns kräftig getäuscht. Günter schnappte schon am Start zu und überholte einen nach den anderen.
Am Schluss schaute mit einer Bestzeit von 2:21,799 Platz 5 heraus.
Mit dieser Zeit wäre er auch in seiner 750er-Klasse locker unten den ersten 10 gelandet und hat in der Sonderklasse nun wirklich nichts mehr verloren.

Klasse 4 Stocksport 1000

Starter wie immer Snorr (Norbert T.) und Nobbi (Norbert G).

Durch die vielen Starter wurde das Zeittraining in 2 Gruppen aufgeteilt.
Ein kurzer Regenschauer kurz vor Mittag ließ nichts Gutes erwarten und so war es auch. Die Strecke wollte einfach nicht abtrocknen.

Snorr erkante aber schnell, dass der Einzige der schnelle Zeiten fuhr, mit Slicks unterwegs war und während alle noch überlegten, zogen Snorr und Nobbi Slicks auf.

Obwohl es noch überball feucht war, merkten die Beiden schnell, dass der Grip o.k. war und fuhren im Halbfeuchten mit 2:19,757 und 219,870 auf die Plätze 9 und 11

Leider wurden die zwei Trainings nicht nach Zeit, sondern nach Position gemischt. Sonst wären Startplatz 5 und 6 dringewesen.

Rennen:

Snorr stand in der 3. Reihe links außen und legte wieder einen Raketenstart hin. Nach Start-Ziel am Bergaufstück war er bereits 3.

Nobbi startete normal und war mitten im Pulk eingeklemmt

Snorr spürte heute ist mehr drin und bremste sich am Bergaufstück auf Platz 2. Doch durch eine Dummheit bei der Reifenmontage riss der Bremsschlauch und Snorr hatte nach einem heftigen Abflug einen Logenplatz zum Weiterschauen.

Nobbi fädelte sich auf Platz 5 ein, hatte nach hinten Luft und konnte vorne nichts mehr ausrichten. Mit 2:13,043 lies er es dabei.

Klasse 5 Open Extrem

Hier wieder Snorr und Nobbi am Werk.

Snorr landete mit 2:14,869 wieder auf Startplatz 9. Nobbi hatte keine richtige Lust und fuhr mit 2:18,315 nur von Startplatz 17 los.

Rennen:

Snorr wusste ja durch vorige Rennen, dass man von Platz 9 perfekt starten kann und wie bei einem „Deja Vu“ war er bereits wieder an 2. Stelle und dachte „meine Reifen haben erst ½ Runde drauf, die müssen kleben“ und sie hielten auch, aber nur 1 Kurve weiter und wie im Rennen zuvor ein Abflug nach einen Vorderradrutscher in Kurve 3 und er war wieder zum Zuschauen verdammt.

Nobbi hatte im Rennen seinen Spaß wiedergefunden und schnappte sich einen nach den anderen. Mit einer persönlichen Bestzeit von 2:11,861 landete er schließlich auf Platz 8.

Klasse 6 GP Distanz

Hier startete normal nur Snorr, doch nach zwei Abflügen reichte es ihm eigentlich. Doch Mario, der nur zum Zuschauen dabei war meinte „ich mache deinen Schrott fahrbereit und du fährst“. Dank der Hilfe vom TTSL Team wurde die Karre schnell wieder flott gemacht und Snorr konnte von Startplatz 12 ins Rennen gehen.

Rennen:

Snorr wollte keinen Raketenstart und keine Rundenrekorde. Er wollte einfach nur Sitzen bleiben und sich aus allen raushalten. Trotzdem war er nach dem Start bereits wieder 5. Als zwei an ihm vorbeigingen, setzte er sich nicht zur Wehr, er dachte „sitzen bleiben reicht mir“. Doch 3 Runden vor Schluss hatte ein Spagetti andere Pläne und gab Snorr im Omega eine volle Breitseite, die ohne Sturz im Kiesbett endete. Doch eine Weiterfahrt war möglich, schließlich war dieses Mal nichts kaputt und es sprang immerhin doch noch Platz 13 heraus.

Und wie immer wurde "Schleifer" üblich gefeiert !



               

In der Gluthitze von Italien bei 38° C Außentemperatur konnten wir uns mit der für uns neuen Rennstrecke nicht wirklich anfreunden.

Wie bereits im Vorfeld befürchtet, fuhren uns die Spaghettis um die Ohren.
In der Open Extrem Klasse waren unter den ersten 15, 10 Spaghettis zu finden, aber leider keine "Schleifer".

Es wagten sich ohnehin nur Sette (Peter Neumann) und Snorr (Norbert Trengler) nach Italien. Günter Pöltl war zwar auch dabei, aber ohne Moped. Er sorgte wenigsten dafür, dass die "Schleifer" in der Kasi Bar in aller Munde waren und keiner mehr vom "Schlafenden Knie" sprach, denn mit unseren Ergebnissen (in keinen Rennen unter den ersten 10) konnten wir nicht auftrumpfen.

Snorr reiste mit einer Sommergrippe an und war nicht voll fit und Sette vollbrachte das Kunststück, sich nach der 3.!!! Runde mit einen Vorderradrutscher samt Überschlag ins Kiesbett zu verabschieden und war somit fast den ganzen Freitag damit beschäftigt, seine R1 wieder herzustellen.

Startprozedur

Wenig hilfreich war es, dass ein Ampelstart verboten wurde. Es wurde fliegend gestartet, was dazu führte, dass die Ersten bereits nach der Zielgeraden um die Ecke bogen und die Hinteren noch nicht einmal auf der Zielgeraden waren. Somit war am Start auch nichts zu gewinnen.

Klasse 5 Open Extrem

Entsprechend lustlos gingen Beide ins Zeitrainig zur Klasse 5 (Open Extrem). Startplatz 27 (Sette) und 25 (Snorr) waren keine zusätzliche Motivation und so sprangen im Rennen auch nur Plätze 20 (Sette) und 18 (Snorr) heraus.

Klasse 4 Stocksport 1000

Langsam ging es doch etwas besser und es schauten zumindest Startplatz 11 (Snorr) und sogar Startplatz 10 (Sette) heraus. Sette hatte aber fürs Rennen, nach seinem unnötigen Abflug am Freitag, immer noch keine Motivation und ging sogar mit seinen alten Reifen ins Rennen und begnügte sich mit Platz 12.

Snorr hingegen wollte es nochmals wissen. Er konnte doch nicht innerhalb
2 Wochen das Fahren verlernt haben. Also gabs fürs Rennen frische Socken und siehe da, plötzlich war er wieder bei der Musik. Aber wie so oft, Übermut tut selten gut, und so wollte er sich gleich mit einem Streich nach zahlreichen Überholvorgängen auf Platz 5 bremsen. Doch statt Platz 5 gab es einen Platz im wunderschönen Kies von Misano. Zum Schluß sprang immerhin noch Platz 17 heraus.

Klasse 6 GP Ditanz

Eigentlich wollte niemand mehr fahren. Alle zog es schon an den Sandstrand von Misano, da die Temperaturen wieder ins Unerträgliche stiegen. Da die GP Distanz von 19 auf 14 Runden gesenkt wurde, gingen Snorr und Sette doch an den Start.

Die Ergebnisse wurden aber nicht viel besser. Snorr landete knapp außerhalb der Top Ten auf Platz 11. Sette begnügte sich mit Platz 14.

Und somit war es für die "Schleifer" das erste Renntraining seit langem,
bei dem wir nicht in die Pokal Ränge fahren konnten.

Ende August in Brünn wird die Welt wieder Besser für uns ausschauen!!


Sette (Peter Neumann) KlassePlatzStart PlatzTrainingszeitBest Lap
-----------------------------------------------------------------
Open Extrem520271:49,3401:47,795
Stocksport 1000412101:47,7101:45,814
GP Distanz (14 Runden)6141:47,556
             
                                
Snorr (Norbert Trengler)KlassePlatzStart PlatzTrainingszeitBest Lap
------------------------------------------------------------------
Open Extrem518251:48,6601:45,730
Stocksport 1000417111:47,8561:44,637
GP Distanz (14 Runden)6 111:45,785



        

Nachdem wir alle von unseren eigenen Renntraining in Most bereits warmgefahren waren, sollte es für uns ein erfolgreiches Wochenende bei Jura-Racing werden.

In allen Klassen bei den wir angetreten sind, belgeten wir Pokal-Ränge.
Der erste Sieg in der Open Extrem Klasse wurde nach 8 Führungsrunden nur um 0.033 sec. verfehlt.

Positv überrascht waren wir von Peter Neumann, der nach einer verletzungsbedingten Pause von fast einem Jahr sofort wieder in der Spitzengruppe mit 1:35 Zeiten mitmischte.

Reinhart Kutschmann wurde durch einen Ausrutscher am Dienstag zeitenmässig etwas zurückgeworfen, fuhr aber trotzdem immer locker unter die ersten 10. 

 No.Name     Klasse   Platz    Best Lap
--------------------------------------------------------------
18Kutschmann R.     4 Stocksport 1000   9      1:37.356
18Kutschmann R.     5 Open Extrem   10      1:38.224
18Kutschmann R     Old Man   9      1:36.948
59Trengler N.      4 Stocksport 1000   4      1.36.136
59Trengler N.     5 Open Extrem   2      1:35.531
59Trengler N.     6 GP Race   3      1:36.260
20Neumann P.     4 Socksport 1000   6      1:35.847
20Neumann P.     5 Open Extrem   7      1:35.619
20Neumann P.     6 GP Race   4      1:37.044
12 Gernt N.     4 Stocksport 1000   5      1:35.920
12Gernt N.     5 Open Extrem   8      1:36.247



                 PlatzNo.NameBest Lap       Diff.
------------------------------------------
159Trengler N.1:37.012
213Kutschmann R.1:37.4311.151
315Neumann P.1:38.1307.977
444Oberhauser G.1:39,57213.592
549Altegger T.1:42.99333.314
6126Pöltl G.1:44.24642.956
733Holzmaier R.1:43.28043.984
855Mayr S.1:45.40251.871
9345Höpfl A.1:46.17655.056
1075Schrott Silke1:46.63058.758
1154Hegiy S.1:46.21858.806
1276Mating M.1:46.71359.505

Best Time: 1:37.012 by: Trengler N. in Lap 3


Der Wetterbericht sagte 80 % Regen für das komplette Wochenende voraus.
Um so mehr waren wir überrascht, als es fasst das ganze Wochenende trocken blieb.


   Rennen Klasse StartnummerPlatzierung RennenSchnellste Runde
Snorr4/5/ GP Dist595/8/41:35,985
Kutsche4/5/ Old Man637/9/DNF1:37,728
Günter112651:48,790
Silke8 Lady Cup541:50,995

Entsprechend gut verlief auch das freie Training am Freitagvormittag.
Kutsche und Snorr „tauchten“ abwechselnd auf Rang 1 + 2 auf dem Zeitenmonitor auf. Und so ging es dann auch schon in die Rennen.

Rennen 1 / Sonderklasse

Hier war wie schon in Brünn nur Günter Pöltl unterwegs.

Da er am Freitag keinen Urlaub bekam und somit weder am freien Training noch am Zeitraininnig teilnehmen konnte, musste er mit dem letzten Startplatz vorlieb nehmen.

Günter fuhr vor dem Rennen keinen einzigen Meter. Umso mehr waren wir überrascht, als er als 5. von der Startrunde zurückkam. An dieser Platzierung sollte sich auch bis ins Ziel nichts mehr ändern, Schade mit einem Startplatz in den vorderen Reihen wäre sicher noch mehr drin gewesen und somit war der erste Pokal in Besitz der „Schleifer“.

Rennen 4 / Stocksport

Kutsche und Snorr starteten hier.

Snorr hatte immerhin Startplatz 5 und Kutsche Startplatz 8 erkämpft.

Die Strecke war am Anfang noch an einigen Stellen feucht, deshalb wurden auch nur alte Reifen aufgezogen. Die Rundenzeiten waren mit 37er und 38er-Zeiten entsprechend bescheiden.

Snorr startete wieder gut, war gleich auf Platz 3. Erwischte aber gleich einen nassen Fleck und das Rennen wäre beinahe zu Ende gewesen doch er fing den wilden Slide gerade noch ab, Schließlich fuhr er das Rennen auf Platz 5 zu Ende.

Kutsche beobachtete den fast Abflug von Snorr aus nächster Nähe. Er wollte nicht gleich beim ersten Rennen runterfallen, deshalb nahm er etwas Gas raus und beendete das Rennen auf Platz 7. Als Trost gab`s 2 Pokale.

 

Rennen 5 / Oben Extrem

In dieser Klasse ist alles erlaubt.

Snorr stand mit seiner fast serienmäßigen K5 auf Platz 8,
startete auch gut und war 4er. Die Spitze war mit fast gleichen Rundenzeiten unterwegs und somit änderte sich bis ins Ziel auch nichts.

Beruhigend ist, dass die Spitze nicht schneller fahren konnte und Snorr mit 1:35.9 die 3. schnellste Rennrunde fuhr.

Kutsche Parkte auf Startplatz 11, viel weiter nach vorne sollte es für Ihn nicht gehen. Zum Schluß Sprang Platz 9 heraus.

Rennen 7 / Old Man Cup

Hier startete hochmotiviert Kutsche von Platz 7 aus.

Er wollte unbedingt seine Topform unter Beweis stellen. Schließlich verhinderte das teilweise feuchte Rennen vom Vortag Top Rundenzeiten.

Kutsche presste sich beim Anbremsen mit einen Stoppi gleich an 2 Gegner vorbei und schnappte ohne Skrupel gleich den nächsten. Nach einer halben Runde war er schon 4ter, die Spitze war greifbar doch Eingang Start-Ziel haute ihm die berühmte Bodenwelle das Vorderrad weg und das Rennen war in der ersten Runde vorbei. Schade, ein Podestplatz und tiefe 1:36er-Zeiten waren in greifbarer Nähe.

Rennen / Lady Cup

Unsere einzige aktive Lady Silke Schrott ging mit Ihrer GSXR 1000 K5 an den Start.
Durch Grippe und Fieber am Freitag eingebremst, hatte sie nur Startplatz 7 ergattert.
Im Rennen kämpfte sie sich bis auf Platz 4 vor. Mit einem besseren Startplatz wäre sicher noch mehr drin gewesen, da die Spitze die gleichen Zeiten wie Silke fuhr.
Und der nächste Pokal war in trockenen Tüchern.

Rennen / GP Distanz

Einziger Starter von den Schleifern Snorr mit Startplatz 4.

Wie immer gelang ein fast perfekter Start und er ging sofort in Führung. Bis zur 4. Runde änderte sich nichts, dann ging Scott Hansen mit seiner starken R1 auf der Geraden vorbei als hätte Snorr eine 750er und er verlor kurz die Konzentration und fand sich ruck-zuck auf Platz 5 wieder. Ab der 6. Runde ging es schon ans Überrunden und plötzlich war die Spitze nur wenige Meter vor ihm. Snorr dachte sich: „da Bremse ich einen nach den anderen aus und bin wieder vorne“. Vielleicht hätte es auch funktioniert, doch beim ersten Ausbremsversuch in der Spitzkehre klappte das Vorderrad weg und Snorr testete die Kratzfestigkeit seiner Lackierung. Er sprang aber wieder aufs Motorrad und wurde immerhin noch 7.

Und somit wissen wir. Für´s. Schleifer-Renntraining ist mit uns zu rechnen.
Auch wenn einige mit der Wiederherstellung ihrer Suzis bis dahin beschäftigt sind.



          

Alex, Mario, Kutsche, Snorr, Günter, Stiefl

Als Saisonstart haben sich die „Schleifer“ Brünn mit Jura Racing ausgesucht. Schließlich ist es eine wunderbare GP Strecke und Jura Racing ein seriöser Veranstalter und somit optimal um den Winterrost abzustreifen.

Und so ging es dann auch schon los.

Rennen 1 / Sonderklasse 

Beim ersten Rennen des Tages ging nur Günter Pöltl ins Rennen.

Da er am Freitag kein Zeittraining absolviert hatte, konnte er nur hier teilnehmen und musste auch noch von ganz hinten starten.
Im freien Training ließ er schon keine Zweifel aufkommen und ließ durchblicken:
„Dieses Wochenende ist mit mir zu Rechnen“.

Zuerst trauten wir unseren Augen nicht. Günter kam nach der Startrunde als 3. zurück und konnte diesen Platz souverän bis ins Ziel halten. Lediglich die von Startplatz 1 und 2 ins Rennen gegangenen, waren schon zu weit weg. Da der Abstand schon zu groß war, versuchte es Günter gar nicht mehr und fuhr mit 2:26 Rundenzeiten das Rennen auf Platz 3 zu Ende.

Somit war Günter der einzige von den Schleifern, der das Siegerpodest besuchen durfte.

Wir gratulieren und verneigen uns.

Rennen 3 / Stocksport 750

Hier waren von uns nur die Italo Fans Mario mit seiner Duc und Alex mit seiner Aprillia vertreten.

Mario fuhr im freien Training schon problemlose 2:18er Zeiten und wollte eigentlich einen guten Startplatz ergattern. Doch der Verkehr war im Zeittraining schlimmer als im freien Training. Schließlich gab er nach wenigen Runden und einer Zeit von 2:20 auf, was den 12 Startplatz bedeutete. Er wollte sich lieber auf das Rennen konzentrieren.

Für Alex war das ganze Getue nicht so wichtig. Für ihn zählte eher der olympische Gedanke, den er wollte seine Aprillia lieber heil nach Hause bringen.

Start:
Mario knöpfte sich einen nach dem anderen vor, biss sich aber an dem vor ihm fahrenden Fahrer die Zähne aus. Obwohl Mario deutlich schneller fahren konnte, fand er einfach keinen Weg vorbei und landete schließlich auf Platz 7. Schnellste Runde 2:16,3.
Alex war hingegen froh, dass er seine Kiste ohne Beschädigung ins Ziel brachte, kämpfte einige Gegner nieder und wurde mit Platz 26 belohnt

Rennen 4 / Stocksport 1000

Starter von den Schleifern: Hegyi, Snorr und Kutsche.

Vor dem Zeittraining stolzierte Kutsche mit stolz geschwollener Brust durchs Fahrerlager. Schließlich tauchte er im freien Training mit Zeiten von 2:14 als 5. von 190 Teilnehmern auf dem Zeitenmonitor auf und demontierte alle anderen Schleifer um Welten, da bis dahin kaum einer von ihnen unter die 2:20er Marke fuhr.
Snorr hingegen war ratlos, seine finstere Mine sprach Bände und er dachte “Brunsfarek des gibt´s doch ned, der kon doch ned schneller farn ois I“.  Das Geheimtraining vor 2 Wochen in Most bei dem nur Kutsche teilnahm schien Wirkung zu zeigen.

Mit entsprechend hohen Erwartungen ging Kutsche ins Zeittraining und siehe da, er fuhr prompt 3 Sekunden langsamer als im freien Training und landete auf dem enttäuschenden 21. Startplatz.

Snorr hingegen, der im freien Training im Nirwana unterwegs war, legte den Schalter um und fuhr 3 Sekunden schneller (natürlich angestachelt von Kutsches Nadelstichen, die auf nüchternen Magen wie Messerstiche wirkten) und fuhr mit 1:15,8 auf den 6. Startplatz.

Die Welt war wieder im Lot und man Merke: Gib dann Gas, wenn es notwendig ist !!

Stiefl hingegen hatte eine vollkommen andere Taktik. Er wollte seine Gegner vor sich hertreiben, bis sie Fehler machen und fuhr deshalb etwas verhalten auf Startplatz 46.

Start:

Snorr gelang wie immer ein guter Start und er fuhr sofort auf Platz 2, konnte den Platz aber nicht bis zum Schluss halten. Schließlich schrammte er knapp am Podest vorbei auf Platz 4. Mit einer Zeit von 2:13,0 war er aber doch zufrieden.

Kutsche wollte alles geben, schließlich waren seine Erwartungen doch höher.

Außerdem wird die schnellste Rennrunde als Startplatz für den Old Man Cup genommen.

In den Kurven aufgehalten von seinen Vordermännern, die doch mehr Motorleistung hatten, fuhr er zumindest eine 2:14er Zeit, war aber mit
Platz 13 doch enttäuscht.

Stiefl´s Taktik, die Leute vor sich herzutreiben bis sie Fehler machen, ging nicht wirklich auf, aber einige konnte er doch austricksen. Platz 33 war aber trotzdem drin.

Rennen Old Man Cup

Starter: Nur Kutsche.

Diesmal wollte er das versaute Rennen ausbügeln, doch die Überraschung war schon bei der Startaufstellung zu sehen. Mit einer Zeit von 2:14 steht man bei den "Alten Männern" nur auf dem 13. Startplatz !!

Das Niveau ist hier am höchsten.

Der Start gelang Kutsche einigermaßen gut und nach 2 Runden lag er schon auf Platz 8.

Der vor ihm fahrende K5-Fahrer bremste ihn ordentlich ein, doch Kutsche fand einfach keinen Weg vorbei. Im Omega wurde er eingebremst, doch auf der Geraden konnte er sich mit seiner (alter´s)schwachen K4 nicht einmal im Windschatten halten (der nächste Winter kommt bestimmt). Kutsche war sich sicher, ohne dem vor ihm fahrenden Bremsklotz wäre er bestimmt 2:13 gefahren. Letztlich schaute wieder nur eine 2:14,3 heraus.

Nur am Rande sei bemerkt das die Spitze Zeiten von 2:08 – 2:10 fuhr !!

Rennen Gp Distanz

Starter: Snorr und Mario.

Mit einer Zeit von 2:13,08 stand Snorr nur auf dem 6. Platz.

Mario musste Dank schwacher Ducati sogar von Platz 12 aus ins Rennen gehen.

Start:

Snorr hatte für seine Verhältnisse einen schlechten Start und war nur auf Platz 4, dicht vor ihm eine K5, die er schon bei Rennen 4 bezwungen hatte.

Die Taktik war klar bis zum Schluss: „Folgen, dann Ausbremsen und Fertig“.
Die Zielgruppe war ohnedies uneinholbar, da hier Zeiten von 2:07 und 2:10 spielend gefahren wurden. Die Taktik wäre vermutlich auch aufgegangen. Wie ein Schatten folgte Snorr 18 Runden lang die vor ihm fahrende K5. Doch in der letzten Runde, beim ersten Ausbremsversuch, riss von seiner Lederkombi der Reisverschluss und Snorr saß mit freien Oberkörper auf seinem Moped und es blieb bei Platz 6. Als Trost blieb, dass über die gesamte Renndistanz nur 2:13er und 2:14er Zeiten gefahren wurden.

Für Mario war es nur ein kurzes Vergnügen. Bereits in der 2. Runde klappte das Vorderrad weg. Hier wurde ihm wahrscheinlich sein großer Carbon Tank zum Verhängnis, da schon in der Box das Benzin aus dem Überlauf auf dem Vorderreifen tropfte.

Zum Glück war er nur leicht am Finger verletzt und seine Duc hatte ebenfalls keine unreparablen Schäden.


Trotz alledem wurde natürlich „Schleifer“ üblich gefeiert und alle waren sich einig „das nächste mal geben wir mal richtig Gas“.

Und somit machten sich die Schleifer wieder auf den Weg nach Hause und waren doch zufrieden, da bei allen die Rundenzeiten im Vergleich zum letzten Jahr deutlich nach unten gingen.


                      Snorr2:13,08
Kutsche2:14,41
Stiefl2:25,83
Günter2:26,81
Alex2:27,70


Rennbericht Ungarn (Hungaroring) mit Jura Racing 07./08./09.10.

              

Zum Saisonausklang mit Jura Racing startete nur ein kleiner Kreis von den Schleifern.

Wie immer dabei:

Reinhard Kutschmann (Kutsche)
Nobert Trengler (Snorr)
Norbert Gernt (Nobbi)

und unsere Lady Silke Schrott (Schrotti), die aber ihre Susi Zuhause lies und nur im freien Training mit den vorhandenen Mopeds ein paar Runden drehte.

        

Eines vorweg, die Götter waren mit uns und bescherten neben Traumwetter reiche Beute und es wurde mächtig gefeiert.

Race 7 / Old Man

Die "Alten Männer" mussten bereits am Freitag antreten.

Von uns dabei: Nur Kutsche mit Start-Nr. 54.

Da für alle der Ring neu war, musste die Strecke erst gelernt werden und es ging Runde für Runde schneller. Kutsche sicherte sich schließlich Startplatz 16.

Nach dem Start fuhr sich Kutsche richtig warm und schnupfte einen nach den anderen als ob nur 600er vor ihm wären, bis schließlich nach 8 Runden mit einer Rundenzeit von 2.05,799 der 7 Rang und der 1. Pokal heraussprang.


Race 4 / Stocksport 1000

Starter von den Schleifern:

Reinhard Kutschmann (Kutsche), Startnummer 54
Norbert Trengler (Snorr), Startnummer 151
Norbert Gernt (Nobbi), Startnummer 51

Nobbi (Gernt) fuhr den fantastischen 2. Startplatz heraus.
Snorr patzte im Zeittraining und fuhr nur aus der 2. Reihe von Platz 8 los.
Kutsche sicherte sich Startplatz 19.

Snorr legte einen Start hin, von dem Rossi noch was lernen könnte. Er ging an der kompletten 1. Reihe vorbei und war Erster. Leider reichte das nur bis zum ersten Bremspunkt und die erste Reihe drückte sich wieder vorbei.

Kutsche machte mit seinen Gegnern kurzen Prozess und verbesserte seine Position Runde für Runde.

Nobbi (Gernt) balgte sich heftig mit der Spitzengruppe und fuhr sogar mit 1:58,839 die 2. schnellste Rennrunde. Am Schluss sprang Platz 4 heraus und ein weiterer Pokal für die Schleifer.

Snorr konnte der Spitzengruppe nicht folgen, führte aber die 2. Gruppe dicht gefolgt von einigen Gegnern an. Der 5. Platz schien sicher, doch dann lies sich Snorr in der letzten Runde die Butter vom Brot klauen und landete auf Platz 6. Als Trost gabs einen Pokal, persönlich schnellste Rennrunde 2:01,113.

Kutsche war mittlerweile auf Platz 10 vorgedrungen. Nach vorne konnte er nichts mehr ausrichten, nach hintern war genügend Luft. Also schien der 10. Platz in trockenen Tüchern zu sein. Doch dann passierte es, obwohl Kutsche bereits das Tempo reduziert hatte, klappte beim Einfahren auf Start Ziel das Moped weg und der 10. Platz und ein sicher geglaubter Pokal waren weg. Aber die persönlich schnellste Runde schraubte er auf 2:02,597 runter. Gott sei Dank war der Schaden sehr gering und Kutsche hatte keinerlei Verletzungen.

Race 5 / Open Extrem

In dieser Klasse sind die Schnellsten unterwegs.

Von uns wieder am Start Nobert Gernt (Nobbi) mit Starnummer 51 von Startplatz 4 und Norbert Trengler (Snorr) mit Startnummer 151 von Startplatz 9.
Kutsche wollte auch mit, brachte aber nach dem leichten Ausrutscher im Rennen zuvor seine Karre nicht mehr flott.

Beide starteten wieder gut. Snorr lag gleich wieder auf Platz 5, konnte aber mit seinen Rundenzeiten von 2:02,310 mit der Spitze nicht mitgehen und wurde bis auf Platz 8 durchgereicht.

Nobbi (Gernt) hingegen fuhr mit 1:59,41 wieder die 2. schnellste Zeit und konnte Anfangs gut mitgehen. Am Ende sprang wieder Platz 4 mit nur 8 Sek. Rückstand auf den Führenden heraus. Platz 3 verfehlte er nur um 1,9 Sek. Und wieder waren 2 Pokale im Besitz der Schleifer.

Race 6 / GP Distanz

Hier startete nur Snorr (Startnummer 151)

Kutsche und Nobbi (Gernt) waren nicht davon überzeugt, dass Ihre Fitness für 19 Runden Highspeed ausreicht.

Snorr ging vom 7. Startplatz ins Rennen und war nach dem Start gleich an 5. Position, dicht gefolgt von einer Ducati und einem 600er Fahrer. Der vor Snorr fahrende Reithmeier mit Start-Nr. 44 wollte mit der Spitze mithalten und legte gleich ein paar flotte Runden hin, wurde aber schnell abgeschüttelt, da die Spitze doch ca. 2 Sek. schneller unterwegs war.

Snorr knapperte von seinem Rückstand von ca. 150 m auf Reithmeier Meter für Meter ab, bis er sich in Runde 10 verbremste und die an seinem Arsch klebende Duc sofort an ihm vorbeiging. Doch Snorr inhalierte die Duc am Bergaufstück sofort wieder.

Doch dann wollte plötzlich ein stark fahrender 600er Fahrer vorbei, was ihm auch kurz gelang. Aber hier wollte sich wohl ein Wurm mit einer Schlange vergleichen. Snorr konterte nach ca. 2 Runden wieder und war wieder auf Platz 5. Reithmeier hingegen wurde ab der 12. Runde immer schwächer und Snorr machte in der 17. Runde kurzen Prozess und konnte in Runde 18 seine persönlich schnellste Runde mit 2:01,478 in den Asphalt brennen. Die Gegner hatten keine Chance zu kontern und somit hatte Snorr mit Platz 4 seinen 3. Pokal sicher.


Insgesamt hatten die Schleifer 6 Pokale.        Ohne das Missgeschick von Kutsche wären es sogar 7 gewesen.

           

Abends beim Boxenfest mit Büffet und Augustiner Freibier gab´s ne Menge zu feiern und alle schauten etwas zu tief ins Glas was sich in den Gesichtern widerspiegelt und waren somit nicht fähig, am Sonntag auch nur eine Runde zu drehen.

        
         

Somit war es der perfekte Saisonausklang mit einer super organisierten Veranstaltung von Franz Sachs - Jura Racing, der für uns der beste Veranstalter ist.

Alle Ergebnisse zum Nachlesen gibts bei:

                        


Zum Renntraining mit Jura ließen sich aus den mittlerweile müde gewordenen Schleifer-Haufen leider nur wieder die üblichen Verdächtigen überreden

Dazu zählten:

-  Reinhard Kutschmann (Kutsche)
-  Johannes Hagn (Jo)
-  Norbert Trengler (Snorr)
-  Günter Pöltl
-  Norbert Gernt (Nobbi)

und nicht zu vergessen, unsere Ladys Silke Schrott und Helga Kindsmüller

Durch die Bank hatten alle das gleiche Ziel:
Die Zeiten vom Mai zu Toppen und eines vorweg, es gelang allen.

Race 1 / Sonderklasse

Günter Pöltl wurde, da er am Freitag am Zeittraining nicht teilnehmen konnte, in die Sonderklasse verfrachtet.
Silke Schrott durfte damit die Startreihen voll wurden ebenfalls mitfahren. Beide außerhalb der Wertung, da ihr Material nicht regelkonform war.

Jo Hagn durfte mit seinem „Stinker“ (RS 250) regulär mitfahren, musste aber, da er am Zeittraining ebenfalls nicht mitfahren konnte, von hinten starten und somit war die Sensation perfekt. Er fuhr von hinten bis auf Platz 3 vor und holte somit den ersten Pokal für die Schleifer. Gratulation

Günter Pöltl war hochmotiviert, musste ebenfalls von hinten starten. Er inhalierte einen nach den anderen bis ihm beim Ausbremsen einiger Gegner auf Platz 10 der Gang heraussprang und er als Notbremse das Kiesbeet ausprobierte. Güni ließ sich nicht aus der Ruhe bringen und dachte sich „die Bruzzler schnapp ich alle noch“. Gesagt, getan, und wieder wollte das Getriebe nicht. Diesmal ging es etwas heftiger in den Kies. Mit 5 kg Zusatzgewicht im Ansaugtrakt konnte er sich aber wieder aus den Kiesbeet freiackern und schließlich noch Platz 18 ins Ziel retten.



Silke Schrott hielt sich aus dem ganzen Schlamassel heraus und lies mit Platz 15 einige vom starken Geschlecht hinter sich.

Race 4 / Stocksport 1000

Hier startete Norbert Gernt (Nobbi), Norbert Trengler (Snorr) und Reinhard Kutschmann (Kutsche).

Norbert Trengler (Snorr) ging von Startplatz 12 ins Rennen und konnte seine eigens gesetzte Marke unter die ersten 5 zu fahren nicht erreichen. Er verfehlte mit Platz 11 sogar die Top Ten.

Reinhard Kutschmann (Kutsche) ging von Platz 22 ins Rennen und erreichte seine gesetzte Marke von 2:18 locker. Er wurde 20ter. Schließlich wollte er noch seine Kräfte sparen, da wir ihn doch überreden konnten, bei den Old Men an den Start zu gehen.

Norbert Gernt (Nobbi) verpasste mit Startplatz 5 nur knapp die erste Reihe. Er stürmte vor als gäbe es kein Morgen mehr. Die Spitze war zum Greifen nahe und mit 2:13er Zeiten kam er auch immer näher und dann, ja dann rutschte ihm im Omega der Vorderreifen weg und es gab ein heftiges, aber kurzes Flugmanöver ins Kiesbett, bei der sich die neue Susi auch noch überschlug. Wenigstens blieb Nobbi unverletzt, aber das Rennen war für ihn vorbei.

Race 6 / GP Distanz

Hier startete wieder Norbert Trengler (Snorr).

Gernt wollte zwar ursprünglich auch mitfahren, hatte aber am Vorabend den Frust über seine zerstörte Susi mit unglaublichen Mengen Alkohol heruntergespült und war zum Start somit nicht fahrtüchtig.

Die Erwartung für Snorr war besonders groß, da er im Mai aus dem Stand gleich Platz 2 belegte. Am Start konnte Snorr gleich auf Platz 4 mit den ersten mithalten, wurde aber dann bis Platz 7 durchgereicht. Zumindest gab´s als Trost dafür einen weiteren Pokal.

Race 7 / Old Man

Einziger Starter von den „Schleifern“ war Reinhard Kutschmann (Kutsche).
 

Gut motiviert ging er ins Rennen und schnappte sich einen nach den anderen. Als er dann endlich frei fahren konnte, war das Rennen leider schon fast vorbei. Mit Platz 14 und einer Rundenzeit von 2:16 übertraf er sogar seine eigenen Erwartungen bei weitem.

Race 8 / Lady-Cup

Hier stellte sich Silke Schrott keiner leichten Aufgabe, da es mittlerweile Ladys gibt, die 2:15er Zeiten hinlegen. Silke ging vom 7. Platz ins Rennen. Nachdem sich die Führende gleich in der 1. Runde ablegte, erbte Silke den Platz 6. Sie wollte zwar noch einen Angriff auf Platz 5 starten, nach einem heftigen Hinterradslide dachte sie aber dann, jetzt ist genug und holte den dritten Pokal für die Schleifer.


                 NameSchnellste  RennrundeTrainingszeit
Silke2:27,966
Kutsche2:16,7312:20,463
Snorr2:14,5772:17,324
Jo2:45,615---
Günter2:26,769---
Nobbi2:13,1282:16,079


Auch dieses Jahr traf sich die Motorradsportelite wieder bei den „Schleifern“.

 

Zahlreiche Prominente waren auch vertreten, wie z. B. Michael Ranseder, Deutscher Meister 2004, Seriensieger und IDM Führende in der 125 cm Klasse. Offiziell war er nur als Schrauber bei Thilo A. beschäftigt. Inoffiziell wurde aber gemunkelt, er wolle sich die schnelle Linie bei uns „Profis“ abschauen.

Herrlichstes Wetter ließ ein heißes Clubrennen bei den Schleifern vermuten. Da der Vorjahressieger und Top-Favorit Peter N. verletzungsbedingt nicht starten konnte, ging Norbert T. (Snorr) als Favorit von Startplatz 1 ins Rennen. Dahinter sicherte sich Gerhard O. den 2. Startplatz dicht gefolgt von Mario M. Reinhart K.(Kutsche) und Martin R.. Andreas H. konnte seinen 6. Startplatz nicht einnehmen, da er wegen defekter Bremsen nicht an den Start ging. Auf Platz 7 folgte Thilo A., gefolgt von Robert H. (Waschl), Stefan M. (Zecki), Georg S. (Schosy), Günter P., Fritz Z., Jürgen S. und Stefan H. (Stifl).

Norbert T. (Snorr) setzte seine Poleposition perfekt um und fuhr von Runde zu Runde einen Vorsprung heraus. Er siegte mit einem respektablen Abstand vor Gerhard O., der seinen 2. Platz ebenfalls perfekt umsetzte und mit viel Luft nach vorne und hinten 2. wurde.

Nach einem kurzen Gerangel um Platz 3 konnte sich schließlich Mario M. durchsetzen gefolgt von Martin R.

Reinhart K. (Kutsche) konnte ohne große Streitereien Thilo A. hinter sich halten. Danach folgten Stefan M. (Zecki) vor Robert H (Waschl), der sich somit mit Platz 8 den letzten Pokalplatz sicherte. Stefan H. (Stifl) folgte.

Günter P. konnte sich in den letzten Metern vor Ziel noch an Georg S. (Schosy) vorbeipressen und wurde somit 10.

Fritz Z. und Jürgen S. schlossen das Feld schließlich als 11ter und 12ter Sieger ab.

Nach dem Rennen ging´s bei Freibier und Gyros mächtig zur Sache und es wurde bis in den frühen Morgenstunden gefeiert. So, das einige über den verregneten Dienstag nicht traurig waren, da sie sowieso noch fahrunfähig waren.

 


Platz StartplatzName                  Trainings Zeit        Schellste Rennrunde
--------------------------------------------------
11Norbert T.1:47,31:46,8
22Gerhard O.1:51
33Mario M.1:511:48,3
45Martin R.1:531:50,25
54Reinhart K.1:521:51,2
67Thilo A.1:55
79Stefan M.1:581:52,9
88Robert H.1:561:56
914Stefan H.2:03
1011Günter P.2:011:58,04
1110Georg S.2:001:57,9
1212Fritz Z.2:011:59,3
1313Jürgen Sch.2:021:59,4
DNS6Adreas1:53

DNS = Did not start

Anfänglich meldete sich niemand für das Regenrennen an, doch schließlich fanden sich doch 7 Unerschrockene. Die Startplätze konnte sich jeder aussuchen wie er lustig war, da im Regen auf ein Zeittraining verzichtet wurde.

Nach der 1. Runde kam Thomas K. nicht mehr zurück. Sein Kommentar: „ich habe zuviel getankt, das Moped ist einfach umgefallen“.

Sieger wurde schließlich Mario M. mit einer fantastischen Rundenzeit von 2:03 im REGEN!!!

Dahinter waren sich über die Plätze 2 und 3 Stefan M. (Zecki) und Georg S. (Schosy) nicht einig. Schließlich setzte sich jedoch Stefan M. vor Georg S. durch. Dahinter landete Harald K., den der Führende in seiner Auslaufrunde noch überrundete, gefolgt von Hans S. und Franz S.

Alle waren zufrieden. Schließlich bekam jeder der ins Ziel kam für seine Leistung einen Pokal, den er sich bei diesem Sauwetter redlich verdient hat.


Platz    Name                    Schnellste Rennrunde
-------------------------------
1Mario M.2:03,00
2Stefan M.
3Georg S.
4Harald S.
5Hans Sch.
6Franz S.
7Thomas K.DNF

DNF = Did not finish


            

                          Snorr,Kutsche,Fritz,Stifl

Zuerst dachten wir mit RTS ein echtes Schnäppchen gemacht zu haben (schließlich verlangte er für einen Wochenendtermin nur 230,- €) wurden wir schnell eines Besseren belehrt.

Nachdem wir in die Box eincheckten und dafür pro Tag um satte 105,- € erleichtert wurden, überraschte es uns nur wenig, dass er uns für die Rennteilname nochmals 40,- € abknöpfte. Dafür wurden wir auch nicht gewertet, schließlich war es ja eine österreichische Meisterschaft und wir sind Gott Lob keine Österreicher.

Nun zum eigentlichen Geschehen:

Wir sind ja eigentlich nur rüber gefahren, damit wir die neue Schikane probieren können und hatten deshalb nur das Nötigste dabei.

Das Wort Schikane passt wohl nirgends besser.

Man kommt mit dem 6. Gang voll an, muss bis auf den 2. Gang runter. Einige (der Autor eingeschlossen) mussten auf der Suche nach den optimalen Bremspunkt öfters geradeaus fahren.

Kurzum wird die Rundenzeit um knapp 10 s langsamer.

Da es sich hier aber um ein „Geheimtraining“ handelte, werden keine Rundenzeiten bekannt gegeben.

Wir bitten um Verständnis


            

Nachdem der Wetterbericht für das ganze Wochenende wieder mal wechselhaft mit viel Regen angesagt hatte, waren wir froh, dass es doch fast immer trocken blieb, auch wenn das Thermometer kaum in den 2stelligen Bereicht kletterte.

Nach dem Zeittraining am Freitag waren alle wir mehr oder weniger zufrieden und so gings am Samstag in die Rennen.

Rennen Klasse 1 / Sonderklasse

(das sind die, die für alle anderen zu schnell sind)

Günter mit der Startnummer 110 verpasste die Qualifikation in der Stocksport 750 Klasse nur knapp und wurde in die Sonderklasse verfrachtet. Er konnte seinen 6. Startplatz anfangs nicht halten. Als sich aber seine Kontrahenten vor ihm gegenseitig in den Kies schoben, war er wieder sicher auf seinen 6. Platz und verfehlte nur knapp einen Pokal.Beste Runde 2:34,790.

Rennen Klasse 2 / Supersport 600

Bagger mit der Startnummer 227 und Waschl mit der Startnummer 104 trieben das Feld von Startplatz 43 und 42 vor sich her und belegten letztlich die Plätze 35 und 38. 

Rennen Klasse 3 / Stocksport 750

Jetzt kam die heiß umkämpfte Stocksportklasse 750. Mario mit der Startnummer 314 ging mit seiner Duc vom 9. Startplatz ins Rennen und legte eine Runde von 2:16,897 hin. Peter und Snorr meinten, der spinnt. Die interne Schleifer-Rangordnung war in Gefahr, das war für heuer die schnellste Schleifer-Runde. Letztendlich sprang nach hartem Kampf Platz 8 heraus. Auf Platz 6 fehlten nur 0,3 Sekunden.

Der erste Pokal für die „Schleifer“ war gesichert: Gratulation.

Rennen Klasse 4 / Stocksport 1000

Angespornt von Marios Erfolg gingen Peter & Snorr vom 6 und 8 Platz ins Rennen. Peter mit Startnummer 108 patzte – wie immer – am Start und Snorr mit der Startnummer 105 ging sofort an ihm vorbei und lag auf Platz 4, Peter auf Platz 6. Nach kurzer Zeit stellte Peter mit einer Zeit von 2:14,64 wieder alles klar und ging an Snorr auf Platz 4 vorbei. Snorr landete schließlich mit einer Zeit von 2:14,790 auf Platz 6.Beide waren zufrieden und die „Schleifer-Box“ wurde mit 2 weiteren Pokalen gefüllt

Rennen Klasse 5 / Open Extrem

Nach einem kurzen Tankstopp gingen Peter & Snorr gleich wieder in der Open Extrem Klasse an den Start. Snorr ging vom 10. Platz ins Rennen, Peter vom 11. Platz. Mit einer Zeit von 2:16,726 wurde Snorr 10er, Peter mit einer Zeit von 2:15,302 wurde 9er.

Und wieder gingen 2 Pokale zu den „Schleifern“

Wir waren zufrieden, die Rangordnung war wieder hergestellt. Mario drehte zwar ordentlich auf und meinte „in der GP Distanz kriegt ihr den Arsch voll“. Wir (Peter & Snorr) hatten aber nicht wirklich Angst, schließlich hat er ja eine Duc. 

Rennen Klasse 7 / Old Men Cup

Sonntag startete Stifl mit der Starnummer 116 und Günter mit der Startnummer 110 in den Old Man Cup. Kutsche hatte, als er die Zeiten der ersten Zehn sah (alle 2:12 bis 2:15), die Hosen gestrichen voll und fuhr nicht mit.

Er ging lieber seiner Lieblingsbeschäftigung nach (siehe links):

Stifl lies sich nicht beirren und stellte sich den verkappten GP-Piloten mit einer Rundenzeit um die 2:30 wacker in den weg und wurde mit den 20. Platz belohnt

Gunter musste nach einem harmlosen Ausritt ins Kiesbett aufgeben DNF (Did not finish).

Rennen 6 / GP Distanz über 19 Runden

Peter & Snorr belegten mit Startplatz 3 und 4 die halbe erste Startreihe. Mario war mit Platz 6 auch vorne dabei. Unsere 600er-Fahrer Waschl & Bagger waren zwecks Untermotorisierung etwas weiter hinten vertreten.

Dann der Start. Snorr war – wie immer – gut gestartet und ging auch sofort auf Platz 3 dicht gefolgt von Peter, der in der 2 Runde aber wieder alles klar machte und wieder auf Platz 3 fuhr. Mario machte es sich auf Platz 10 gemütlich.

Unsere 600er-Fahrer gingen im Mittelfeld unter und gaben schließlich auf. 

Als Peter in Runde 8 mit viel Luft nach vorne und hinten von Herbert Pölzleiter, der außer Konkurrenz aus der Box startete, im Tiefflug überholt wurde, dachte er sich „des gibt´s net ,des muaß schneller geh“ und knallte sofort eine 2:15,884 hin. Und das mit Reifen, die schon 2 Rennen hinter sich hatten. RESPEKT!!!

Doch es kam, wie es kommen musste. In Runde 9 flog er nach einem Highsider Eingang Omega auf Platz 2 liegend heftig ab. Der vor ihm liegende 2 Platzierte machte vorher ebenfalls einen Ausflug in den Kies und war ebenfalls nicht mehr im Rennen. Und so erbte Snorr gefahrlos ohne Stress Platz 2 mit einer Zeit von 2:17,285. War er zwar nicht besonders schnell, blieb aber sitzen. Mario ging in der letzten Runde auf Platz 8 liegend der Sprit aus und verfehlte somit einen sicher geglaubten Pokal. Peter hatte wie sich später herausstellte, nicht nur Prellungen, leider ging doch ein Knochen in die Brüche.

WIR WÜNSCHEN DIR GUTE BESSERUNG!!!

Hätte sich Peter nicht verletzt, wäre es mit 6 Pokalen das perfekte Wochenende für das Schleifer-Team geworden.

Und somit sind wir gespannt auf den nächsten Ausflug

Alle Ergenisse zum Nachlesen bei:

                      



Nachdem der Wetterbericht für Sonntag 40 % und für Montag 80 % Regen angesagt hatte, waren wir für Sonntag guter Dinge. Die Strecke war trocken und wir – Günter,Kutsche, Fritz, Bagger, Peter, Waschl und Snorr – wollten im ersten Turn nur unseren Winterrost abstreifen.

Jedoch wie kann es anders sein, fing es kurz nach den 1. Turn zu Regnen an. Die Strecke war komplett nass und trocknete nur sehr langsam wieder ab. Am Nachmittag versuchte es jeder noch mal. Da jedoch überall Pfützen waren, fuhren wir alle – bis auf Peter – nach ein paar Runden an die Box und machten uns über unseren Weißbiervorrat her.

Peter versuchte die nassen Stellen zu ignorieren, was ihn aber nur kurz gelang. Dann kam es, wie es kommen musste. Beim Umlegen auf der Rechts vor der Gegengeraden rutschte er übers Vorderrad und testete die Sturzzone. Mit dem Lumpensammler, 10 kg 18/32 Kies im Bug und Ölverlust ging es ohne Verletzungen zurück zur Box. Mit Kaltmetall und Silikon konnte das Leck gestopft werden und die R1 war wieder startklar.

Die Strecke trocknete über Nacht nur langsam ab und wurde erst zum Rennen komplett trocken und somit ging es am Montag praktisch ohne Training in die Rennen.

Im 600er Rennen konnte Waschl jedoch mit seiner 2000er 600 auf den 3. Platz fahren und den ersten Pokal fürs Schleifer Team einsacken. Herzlichen Glückwunsch!

 

Bagger musste wegen technischer Gebrechen an seiner Deutz grünen "Schönheit" aufgeben.

Zum Superbike-Rennen waren wir von Waschls Erfolg angestachelt und wollten noch ein paar Pokale einsacken. Doch erstens kommt es anders als man zweitens denkt. Nach einem schwachen Start konnte Peter mit seiner 98er R1 zumindest auf den 8. Platz fahren. Mit einer Rundenzeit von 1:40,2 blieb er weit unter seinem können.

Snorr fuhr mit viel Luft nach vorne und hinten mit der neuen Suzi auf den farblosen 11. Platz und glänzte mit einer Zeit von 1:41,1 auch nicht gerade.

Kutsche dachte, was soll der Schmarrn und fuhr gar nicht erst mit

Somit wurde folgendes Fazit gezogen:

Ohne Training ist man nicht schnell.

Im Mai mit Jura in Brünn werden wir (wenn das Wetter mitspielt) beweisen,
dass wir das Fahren nicht verlernt haben.

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