Rennberichte 2005


Hungaroring 7.-9. Oktober 2005 mit Jura Racing

    

Zum Saisonausklang mit Jura Racing startete nur ein kleiner Kreis von den Schleifern.


Wie immer dabei:

Reinhard Kutschmann (Kutsche)
Nobert Trengler (Snorr)
Norbert Gernt (Nobbi)

und unsere Lady Silke Schrott (Schrotti), die aber ihre Susi Zuhause lies und nur im freien Training mit den vorhandenen Mopeds ein paar Runden drehte. 

        

Eines vorweg, die Götter waren mit uns und bescherten neben Traumwetter reiche Beute und es wurde mächtig gefeiert.

Race 7 / Old Man

Die "Alten Männer" mussten bereits am Freitag antreten.


Von uns dabei: Nur Kutsche mit Start-Nr. 54. 


Da für alle der Ring neu war, musste die Strecke erst gelernt werden und es ging Runde für Runde schneller. Kutsche sicherte sich schließlich Startplatz 16.


Nach dem Start fuhr sich Kutsche richtig warm und schnupfte einen nach den anderen als ob nur 600er vor ihm wären, bis schließlich nach 8 Runden mit einer Rundenzeit von 2.05,799 der 7 Rang und der 1. Pokal heraussprang.


Race 4 / Stocksport 1000

Starter von den Schleifern:

Reinhard Kutschmann (Kutsche), Startnummer 54
Norbert Trengler (Snorr), Startnummer 151
Norbert Gernt (Nobbi), Startnummer 51


Nobbi (Gernt) fuhr den fantastischen 2. Startplatz heraus.
Snorr patzte im Zeittraining und fuhr nur aus der 2. Reihe von Platz 8 los.
Kutsche sicherte sich Startplatz 19.


Snorr legte einen Start hin, von dem Rossi noch was lernen könnte. Er ging an der kompletten 1. Reihe vorbei und war Erster. Leider reichte das nur bis zum ersten Bremspunkt und die erste Reihe drückte sich wieder vorbei. 

Kutsche machte mit seinen Gegnern kurzen Prozess und verbesserte seine Position Runde für Runde.

Nobbi (Gernt) balgte sich heftig mit der Spitzengruppe und fuhr sogar mit 1:58,839 die 2. schnellste Rennrunde. Am Schluss sprang Platz 4 heraus und ein weiterer Pokal für die Schleifer.
Snorr konnte der Spitzengruppe nicht folgen, führte aber die 2. Gruppe dicht gefolgt von einigen Gegnern an. Der 5. Platz schien sicher, doch dann lies sich Snorr in der letzten Runde die Butter vom Brot klauen und landete auf Platz 6. Als Trost gabs einen Pokal, persönlich schnellste Rennrunde 2:01,113.


Kutsche war mittlerweile auf Platz 10 vorgedrungen. Nach vorne konnte er nichts mehr ausrichten, nach hintern war genügend Luft. Also schien der 10. Platz in trockenen Tüchern zu sein. Doch dann passierte es, obwohl Kutsche bereits das Tempo reduziert hatte, klappte beim Einfahren auf Start Ziel das Moped weg und der 10. Platz und ein sicher geglaubter Pokal waren weg. Aber die persönlich schnellste Runde schraubte er auf 2:02,597 runter. Gott sei Dank war der Schaden sehr gering und Kutsche hatte keinerlei Verletzungen.

Race 5 / Open Extrem


In dieser Klasse sind die Schnellsten unterwegs.

Von uns wieder am Start Nobert Gernt (Nobbi) mit Starnummer 51 von Startplatz 4 und Norbert Trengler (Snorr)
mit Startnummer 151 von Startplatz 9.
Kutsche wollte auch mit, brachte aber nach dem leichten Ausrutscher im Rennen zuvor seine Karre nicht mehr flott.


Beide starteten wieder gut. Snorr lag gleich wieder auf Platz 5, konnte aber mit seinen Rundenzeiten von 2:02,310
mit der Spitze nicht mitgehen und wurde bis auf Platz 8 durchgereicht. 


Nobbi (Gernt) hingegen fuhr mit 1:59,41 wieder die 2. schnellste Zeit und konnte Anfangs gut mitgehen.
Am Ende sprang wieder Platz 4 mit nur 8 Sek. Rückstand auf den Führenden heraus. Platz 3 verfehlte er
nur um 1,9 Sek. Und wieder waren 2 Pokale im Besitz der Schleifer.

Race 6 / GP Distanz

Hier startete nur Snorr (Startnummer 151)

Kutsche und Nobbi (Gernt) waren nicht davon überzeugt, dass Ihre Fitness für 19 Runden Highspeed ausreicht.


Snorr ging vom 7. Startplatz ins Rennen und war nach dem Start gleich an 5. Position, dicht gefolgt von einer Ducati und einem 600er Fahrer. Der vor Snorr fahrende Reithmeier mit Start-Nr. 44 wollte mit der Spitze mithalten und legte gleich ein paar flotte Runden hin, wurde aber schnell abgeschüttelt, da die Spitze doch ca. 2 Sek. schneller unterwegs war.

Snorr knapperte von seinem Rückstand von ca. 150 m auf Reithmeier Meter für Meter ab, bis er sich in Runde 10 verbremste und die an seinem Arsch klebende Duc sofort an ihm vorbeiging. Doch Snorr inhalierte die Duc am Bergaufstück sofort wieder. 


Doch dann wollte plötzlich ein stark fahrender 600er Fahrer vorbei, was ihm auch kurz gelang. Aber hier wollte sich wohl ein Wurm mit einer Schlange vergleichen. Snorr konterte nach ca. 2 Runden wieder und war wieder auf Platz 5. Reithmeier hingegen wurde ab der 12. Runde immer schwächer und Snorr machte in der 17. Runde kurzen Prozess und konnte in Runde 18 seine persönlich schnellste Runde mit 2:01,478 in den Asphalt brennen. Die Gegner hatten keine Chance zu kontern und somit hatte Snorr mit Platz 4 seinen 3. Pokal sicher.

Abschlussfeier


Insgesamt hatten die Schleifer 6 Pokale.
Ohne das Missgeschick von Kutsche wären es sogar 7 gewesen.

           


Abends beim Boxenfest mit Büffet und Augustiner Freibier gab´s ne Menge zu feiern und alle schauten
etwas zu tief ins Glas was sich in den Gesichtern widerspiegelt und waren somit nicht fähig,
am Sonntag auch nur eine Runde zu drehen.

        
         


Somit war es der perfekte Saisonausklang mit einer super organisierten Veranstaltung von Franz Sachs - Jura Racing,
der für uns der beste Veranstalter ist.

Alle Ergebnisse zum Nachlesen gibts bei:

                        


Brünn mit Jura Racing 19.-21. August 2005

Zum Renntraining mit Jura ließen sich aus den mittlerweile müde gewordenen Schleifer-Haufen leider nur wieder die üblichen Verdächtigen überreden

Dazu zählten:

-  Reinhard Kutschmann (Kutsche)
-  Johannes Hagn (Jo)
-  Norbert Trengler (Snorr)
-  Günter Pöltl
-  Norbert Gernt (Nobbi)

und nicht zu vergessen, unsere Ladys Silke Schrott und Helga Kindsmüller


Durch die Bank hatten alle das gleiche Ziel:
Die Zeiten vom Mai zu Toppen und eines vorweg, es gelang allen.

Race 1 / Sonderklasse

Günter Pöltl wurde, da er am Freitag am Zeittraining nicht teilnehmen konnte, in die Sonderklasse verfrachtet.
Silke Schrott durfte damit die Startreihen voll wurden ebenfalls mitfahren. Beide außerhalb der Wertung, da ihr Material nicht regelkonform war.


Jo Hagn durfte mit seinem „Stinker“ (RS 250) regulär mitfahren, musste aber, da er am Zeittraining ebenfalls nicht mitfahren konnte, von hinten starten und somit war die Sensation perfekt. Er fuhr von hinten bis auf Platz 3 vor und holte somit den ersten Pokal für die Schleifer. Gratulation


Günter Pöltl war hochmotiviert, musste ebenfalls von hinten starten. Er inhalierte einen nach den anderen bis ihm beim Ausbremsen einiger Gegner auf Platz 10 der Gang heraussprang und er als Notbremse das Kiesbeet ausprobierte. Güni ließ sich nicht aus der Ruhe bringen und dachte sich „die Bruzzler schnapp ich alle noch“. Gesagt, getan, und wieder wollte das Getriebe nicht. Diesmal ging es etwas heftiger in den Kies. Mit 5 kg Zusatzgewicht im Ansaugtrakt konnte er sich aber wieder aus den Kiesbeet freiackern und schließlich noch Platz 18 ins Ziel retten.



Silke Schrott hielt sich aus dem ganzen Schlamassel heraus und lies mit Platz 15 einige vom starken Geschlecht hinter sich.

Race 4 / Stocksport 1000 

Hier startete Norbert Gernt (Nobbi), Norbert Trengler (Snorr) und Reinhard Kutschmann (Kutsche).


Norbert Trengler (Snorr) ging von Startplatz 12 ins Rennen und konnte seine eigens gesetzte Marke unter die ersten 5 zu fahren nicht erreichen. Er verfehlte mit Platz 11 sogar die Top Ten.
Reinhard Kutschmann (Kutsche) ging von Platz 22 ins Rennen und erreichte seine gesetzte Marke von 2:18 locker. Er wurde 20ter. Schließlich wollte er noch seine Kräfte sparen, da wir ihn doch überreden konnten, bei den Old Men an den Start zu gehen.




Norbert Gernt (Nobbi) verpasste mit Startplatz 5 nur knapp die erste Reihe. Er stürmte vor als gäbe es kein Morgen mehr. Die Spitze war zum Greifen nahe und mit 2:13er Zeiten kam er auch immer näher und dann, ja dann rutschte ihm im Omega der Vorderreifen weg und es gab ein heftiges, aber kurzes Flugmanöver ins Kiesbett, bei der sich die neue Susi auch noch überschlug. Wenigstens blieb Nobbi unverletzt, aber das Rennen war für ihn vorbei.

Race 6 / GP Distanz

Hier startete wieder Norbert Trengler (Snorr).


Gernt wollte zwar ursprünglich auch mitfahren, hatte aber am Vorabend den Frust über seine zerstörte Susi mit unglaublichen Mengen Alkohol heruntergespült und war zum Start somit nicht fahrtüchtig.


Die Erwartung für Snorr war besonders groß, da er im Mai aus dem Stand gleich Platz 2 belegte. Am Start konnte Snorr gleich auf Platz 4 mit den ersten mithalten, wurde aber dann bis Platz 7 durchgereicht. Zumindest gab´s als Trost dafür einen weiteren Pokal.

Race 7 / Old Man

Einziger Starter von den „Schleifern“ war Reinhard Kutschmann (Kutsche).
 


Gut motiviert ging er ins Rennen und schnappte sich einen nach den anderen. Als er dann endlich frei fahren konnte, war das Rennen leider schon fast vorbei. Mit Platz 14 und einer Rundenzeit von 2:16 übertraf er sogar seine eigenen Erwartungen bei weitem.

Race 8 / Lady-Cup


Hier stellte sich Silke Schrott keiner leichten Aufgabe, da es mittlerweile Ladys gibt, die 2:15er Zeiten hinlegen. Silke ging vom 7. Platz ins Rennen. Nachdem sich die Führende gleich in der 1. Runde ablegte, erbte Silke den Platz 6. Sie wollte zwar noch einen Angriff auf Platz 5 starten, nach einem heftigen Hinterradslide dachte sie aber dann, jetzt ist genug und holte den dritten Pokal für die Schleifer.

Zeiten im Überblick:

                 Name Schnellste  Rennrunde Trainingszeit
Silke 2:27,966
Kutsche 2:16,731 2:20,463
Snorr 2:14,577 2:17,324
Jo 2:45,615 ---
Günter 2:26,769 ---
Nobbi 2:13,128 2:16,079


Most "Schleifendes Knie" 2005


Auch dieses Jahr traf sich die Motorradsportelite wieder bei den „Schleifern“.

 

Zahlreiche Prominente waren auch vertreten, wie z. B. Michael Ranseder, Deutscher Meister 2004, Seriensieger und IDM Führende in der 125 cm Klasse. Offiziell war er nur als Schrauber bei Thilo A. beschäftigt. Inoffiziell wurde aber gemunkelt, er wolle sich die schnelle Linie bei uns „Profis“ abschauen.


Herrlichstes Wetter ließ ein heißes Clubrennen bei den Schleifern vermuten. Da der Vorjahressieger und Top-Favorit Peter N. verletzungsbedingt nicht starten konnte, ging Norbert T. (Snorr) als Favorit von Startplatz 1 ins Rennen. Dahinter sicherte sich Gerhard O. den 2. Startplatz dicht gefolgt von Mario M. Reinhart K.(Kutsche) und Martin R.. Andreas H. konnte seinen 6. Startplatz nicht einnehmen, da er wegen defekter Bremsen nicht an den Start ging. Auf Platz 7 folgte Thilo A., gefolgt von Robert H. (Waschl), Stefan M. (Zecki), Georg S. (Schosy), Günter P., Fritz Z., Jürgen S. und Stefan H. (Stifl).


Norbert T. (Snorr) setzte seine Poleposition perfekt um und fuhr von Runde zu Runde einen Vorsprung heraus. Er siegte mit einem respektablen Abstand vor Gerhard O., der seinen 2. Platz ebenfalls perfekt umsetzte und mit viel Luft nach vorne und hinten 2. wurde.

Nach einem kurzen Gerangel um Platz 3 konnte sich schließlich Mario M. durchsetzen gefolgt von Martin R.

Reinhart K. (Kutsche) konnte ohne große Streitereien Thilo A. hinter sich halten. Danach folgten Stefan M. (Zecki) vor Robert H (Waschl), der sich somit mit Platz 8 den letzten Pokalplatz sicherte. Stefan H. (Stifl) folgte.
 Günter P. konnte sich in den letzten Metern vor Ziel noch an Georg S. (Schosy) vorbeipressen und wurde somit 10.
 Fritz Z. und Jürgen S. schlossen das Feld schließlich als 11ter und 12ter Sieger ab.


Nach dem Rennen ging´s bei Freibier und Gyros mächtig zur Sache und es wurde bis in den frühen Morgenstunden gefeiert. So, das einige über den verregneten Dienstag nicht traurig waren, da sie sowieso noch fahrunfähig waren.

 

Vereinsmeisterschaft Ergebnis:

Platz Startplatz Name                  Trainings Zeit         Schellste Rennrunde
---- --------- ----- ------------- -------------------
1 1 Norbert T. 1:47,3 1:46,8
2 2 Gerhard O. 1:51
3 3 Mario M. 1:51 1:48,3
4 5 Martin R. 1:53 1:50,25
5 4 Reinhart K. 1:52 1:51,2
6 7 Thilo A. 1:55
7 9 Stefan M. 1:58 1:52,9
8 8 Robert H. 1:56 1:56
9 14 Stefan H. 2:03
10 11 Günter P. 2:01 1:58,04
11 10 Georg S. 2:00 1:57,9
12 12 Fritz Z. 2:01 1:59,3
13 13 Jürgen Sch. 2:02 1:59,4
DNS 6 Adreas 1:53

DNS = Did not start

Anfänglich meldete sich niemand für das Regenrennen an, doch schließlich fanden sich doch 7 Unerschrockene. Die Startplätze konnte sich jeder aussuchen wie er lustig war, da im Regen auf ein Zeittraining verzichtet wurde.


Nach der 1. Runde kam Thomas K. nicht mehr zurück. Sein Kommentar: „ich habe zuviel getankt, das Moped ist einfach umgefallen“.

Sieger wurde schließlich Mario M. mit einer fantastischen Rundenzeit von 2:03 im REGEN!!!

Dahinter waren sich über die Plätze 2 und 3 Stefan M. (Zecki) und Georg S. (Schosy) nicht einig. Schließlich setzte sich jedoch Stefan M. vor Georg S. durch. Dahinter landete Harald K., den der Führende in seiner Auslaufrunde noch überrundete, gefolgt von Hans S. und Franz S.


Alle waren zufrieden. Schließlich bekam jeder der ins Ziel kam für seine Leistung einen Pokal, den er sich bei diesem Sauwetter redlich verdient hat.

Offene Klasse Ergebnis Regenrennen:

Platz    Name                    Schnellste Rennrunde
----- ----- ---------------------
1 Mario M. 2:03,00
2 Stefan M.
3 Georg S.
4 Harald S.
5 Hans Sch.
6 Franz S.
7 Thomas K. DNF

DNF = Did not finish


Most mit RTS 11.-12. Juni 2005

            

                          Snorr,Kutsche,Fritz,Stifl

Zuerst dachten wir mit RTS ein echtes Schnäppchen gemacht zu haben (schließlich verlangte er für einen Wochenendtermin nur 230,- €) wurden wir schnell eines Besseren belehrt.


Nachdem wir in die Box eincheckten und dafür pro Tag um satte 105,- € erleichtert wurden, überraschte es uns nur wenig, dass er uns für die Rennteilname nochmals40,- € abknöpfte. Dafür wurden wir auch nicht gewertet, schließlich war es ja eine österreichische Meisterschaft und wir sind Gott Lob keine Österreicher.

Nun zum eigentlichen Geschehen:


Wir sind ja eigentlich nur rüber gefahren, damit wir die neue Schikane probieren können und hatten deshalb nur das Nötigste dabei.

Das Wort Schikane passt wohl nirgends besser.


Man kommt mit dem 6. Gang voll an, muss bis auf den 2. Gang runter. Einige (der Autor eingeschlossen) mussten auf der Suche nach den optimalen Bremspunkt öfters geradeaus fahren.

Kurzum wird die Rundenzeit um knapp 10 s langsamer.
Da es sich hier aber um ein „Geheimtraining“ handelte, werden keine Rundenzeiten bekannt gegeben.
Wir bitten um Verständnis...



Brünn mit Jura Racing 6.-8. Mai 2005

            
Nachdem der Wetterbericht für das ganze Wochenende wieder mal wechselhaft mit viel Regen angesagt hatte, waren wir froh,
dass es doch fast immer trocken blieb, auch wenn das Thermometer kaum in den 2stelligen Bereicht kletterte.Nach dem Zeittraining
am Freitag waren alle wir mehr oder weniger zufrieden und so gings am Samstag in die Rennen.

Rennen Klasse 1 / Sonderklasse (das sind die, die für alle anderen zu schnell sind)

Günter mit der Startnummer 110 verpasste die Qualifikation in der Stocksport 750 Klasse nur knapp und wurde in die Sonderklasse verfrachtet. Er konnte seinen 6. Startplatz anfangs nicht halten. Als sich aber seine Kontrahenten vor ihm gegenseitig in den Kies schoben, war er wieder sicher auf seinen 6. Platz und verfehlte nur knapp einen Pokal.Beste Runde 2:34,790.

Rennen Klasse 2 / Supersport 600

Bagger mit der Startnummer 227 und Waschl mit der Startnummer 104 trieben das Feld von Startplatz 43 und 42 vor sich her
und belegten letztlich die Plätze 35 und 38. 

Rennen Klasse 3 / Stocksport 750


Jetzt kam die heiß umkämpfte Stocksportklasse 750. Mario mit der Startnummer 314 ging mit seiner Duc vom 9. Startplatz ins Rennen und legte eine Runde von 2:16,897 hin. Peter und Snorr meinten, der spinnt. Die interne Schleifer-Rangordnung war in Gefahr, das war für heuer die schnellste Schleifer-Runde. Letztendlich sprang nach hartem Kampf Platz 8 heraus. Auf Platz 6 fehlten nur 0,3 Sekunden.

Der erste Pokal für die „Schleifer“ war gesichert: Gratulation.

Rennen Klasse 4 / Stocksport 1000


Angespornt von Marios Erfolg gingen Peter & Snorr vom 6 und 8 Platz ins Rennen. Peter mit Startnummer 108 patzte – wie immer – am Start und Snorr mit der Startnummer 105 ging sofort an ihm vorbei und lag auf Platz 4, Peter auf Platz 6. Nach kurzer Zeit stellte Peter mit einer Zeit von 2:14,64 wieder alles klar und ging an Snorr auf Platz 4 vorbei. Snorr landete schließlich mit einer Zeit von 2:14,790 auf Platz 6.Beide waren zufrieden und die „Schleifer-Box“ wurde mit 2 weiteren Pokalen gefüllt

Rennen Klasse 5 / Open Extrem


Nach einem kurzen Tankstopp gingen Peter & Snorr gleich wieder in der Open Extrem Klasse an den Start. Snorr ging vom 10. Platz ins Rennen, Peter vom 11. Platz. Mit einer Zeit von 2:16,726 wurde Snorr 10er, Peter mit einer Zeit von 2:15,302 wurde 9er.

Und wieder gingen 2 Pokale zu den „Schleifern“

Wir waren zufrieden, die Rangordnung war wieder hergestellt. Mario drehte zwar ordentlich auf und meinte „in der GP Distanz kriegt ihr den Arsch voll“. Wir (Peter & Snorr) hatten aber nicht wirklich Angst, schließlich hat er ja eine Duc. 

Rennen Klasse 7 / Old Men Cup

Sonntag startete Stifl mit der Starnummer 116 und Günter mit der Startnummer 110 in den Old Man Cup. Kutsche hatte, als er die Zeiten der ersten Zehn sah (alle 2:12 bis 2:15), die Hosen gestrichen voll und fuhr nicht mit.


Er ging lieber seiner Lieblingsbeschäftigung nach (siehe links):

Stifl lies sich nicht beirren und stellte sich den verkappten GP-Piloten mit einer Rundenzeit um die 2:30 wacker in den weg und wurde mit den 20. Platz belohnt.
Gunter musste nach einem harmlosen Ausritt ins Kiesbett aufgeben DNF (Did not finish).

Rennen 6 / GP Distanz über 19 Runden

Peter & Snorr belegten mit Startplatz 3 und 4 die halbe erste Startreihe. Mario war mit Platz 6 auch vorne dabei. Unsere 600er-Fahrer Waschl & Bagger waren zwecks Untermotorisierung etwas weiter hinten vertreten.
Dann der Start. Snorr war – wie immer – gut gestartet und ging auch sofort auf Platz 3 dicht gefolgt von Peter, der in der 2 Runde aber wieder alles klar machte und wieder auf Platz 3 fuhr. Mario machte es sich auf Platz 10 gemütlich. Unsere 600er-Fahrer gingen im Mittelfeld unter und gaben schließlich auf. 

Als Peter in Runde 8 mit viel Luft nach vorne und hinten von Herbert Pölzleiter, der außer Konkurrenz aus der Box startete, im Tiefflug überholt wurde, dachte er sich „des gibt´s net ,des muaß schneller geh“ und knallte sofort eine 2:15,884 hin. Und das mit Reifen, die schon 2 Rennen hinter sich hatten. RESPEKT!!!


Doch es kam, wie es kommen musste. In Runde 9 flog er nach einem Highsider Eingang Omega auf Platz 2 liegend heftig ab. Der vor ihm liegende 2 Platzierte machte vorher ebenfalls einen Ausflug in den Kies und war ebenfalls nicht mehr im Rennen. Und so erbte Snorr gefahrlos ohne Stress Platz 2 mit einer Zeit von 2:17,285. War er zwar nicht besonders schnell, blieb aber sitzen. Mario ging in der letzten Runde auf Platz 8 liegend der Sprit aus und verfehlte somit einen sicher geglaubten Pokal. Peter hatte wie sich später herausstellte, nicht nur Prellungen, leider ging doch ein Knochen in die Brüche.

WIR WÜNSCHEN DIR GUTE BESSERUNG!!! 

Hätte sich Peter nicht verletzt, wäre es mit 6 Pokalen das perfekte Wochenende für das Schleifer-Team geworden.
Und somit sind wir gespannt auf den nächsten Ausflug.

Alle Ergenisse (inzwischen nicht mehr) zum Nachlesen bei:

                      


Saisonstart 2005 mit Hermann Racing in Most


Nachdem der Wetterbericht für Sonntag 40 % und für Montag 80 % Regen angesagt hatte, waren wir für Sonntag guter Dinge. Die Strecke war trocken und wir – Günter,Kutsche, Fritz, Bagger, Peter, Waschl und Snorr – wollten im ersten Turn nur unseren Winterrost abstreifen.

Jedoch wie kann es anders sein, fing es kurz nach den 1. Turn zu Regnen an. Die Strecke war komplett nass und trocknete nur sehr langsam wieder ab. Am Nachmittag versuchte es jeder noch mal. Da jedoch überall Pfützen waren, fuhren wir alle – bis auf Peter – nach ein paar Runden an die Box und machten uns über unseren Weißbiervorrat her. 


Peter versuchte die nassen Stellen zu ignorieren, was ihn aber nur kurz gelang. Dann kam es, wie es kommen musste. Beim Umlegen auf der Rechts vor der Gegengeraden rutschte er übers Vorderrad und testete die Sturzzone. Mit dem Lumpensammler, 10 kg 18/32 Kies im Bug und Ölverlust ging es ohne Verletzungen zurück zur Box. Mit Kaltmetall und Silikon konnte das Leck gestopft werden und die R1 war wieder startklar.

Die Strecke trocknete über Nacht nur langsam ab und wurde erst zum Rennen komplett trocken und somit ging es am Montag praktisch ohne Training in die Rennen.


Im 600er Rennen konnte Waschl jedoch mit seiner 2000er 600 auf den 3. Platz fahren und den ersten Pokal fürs Schleifer Team einsacken. Herzlichen Glückwunsch!

 


Bagger musste wegen technischer Gebrechen an seiner Deutz grünen "Schönheit" aufgeben.

Zum Superbike-Rennen waren wir von Waschls Erfolg angestachelt und wollten noch ein paar Pokale einsacken. Doch erstens kommt es anders als man zweitens denkt. Nach einem schwachen Start konnte Peter mit seiner 98er R1 zumindest auf den 8. Platz fahren. Mit einer Rundenzeit von 1:40,2 blieb er weit unter seinem können.
 Snorr fuhr mit viel Luft nach vorne und hinten mit der neuen Suzi auf den farblosen 11. Platz und glänzte mit einer Zeit von 1:41,1 auch nicht gerade.


Kutsche dachte:"Was soll der Schmarrn?" und fuhr gar nicht erst mit

Somit wurde folgendes Fazit gezogen: Ohne Training ist man nicht schnell.

Im Mai mit Jura in Brünn werden wir (wenn das Wetter mitspielt) beweisen,
dass wir das Fahren nicht verlernt haben.