Rennberichte 2006


Pannoniaring 6.-8. Oktober 2006 mit Jura Racing

   
Dieses Mal nur Silke Schrott, Mario Mating und Norbert Gernt dabei.


Günter Pöltl hatte ja in Brünn bereits die Saison beendet,
Snorr (Norbert Trengler) konnte wegen Krankheit nicht an den Start,
aber als Zuschauer waren sie dabei.

Klasse 7 Old Men Cup
Dort startete nur Halbschleifer Norbert G. (Nobbi).
Er hatte aber keinen Biss und landete lustlos im Mittelfeld auf Platz 17 und
konnte wegen einer Lebensmittelvergiftung (Alkohol ist doch ein Lebensmittel?!) an keine anderen Rennen mehr teilnehmen.


Klasse 4 Stocksport 1000

Starter Mario M.


Er fuhr nach jahrelangem Misserfolg mit der Ducati das erste Mal mit seiner nagelneuen GSXR 1000 K6 und hatte keine großen Erwartungen. Schließlich wollte er sich nur an das neue Gefährt gewöhnen. Im Zeittraining mit 2:10,290 auf Platz 17 war er fürs Erste nicht unzufrieden.

Rennen:

Man merkte schnell, dass Mario sich langsam an die Susi gewöhnt hatte und der Umstieg kein Fehler war. Am Ende sprang mit 2:06,579 Platz 12 und die Erkenntnis, dass er auf Anhieb schneller als mit seiner Duc war, heraus.

Klasse 8 Lady Cup 


Silke S. ist unsere einzige Lady, die sich auch in die Rennen traut und dafür haben wir Respekt. 


Obwohl der Pannoniaring für Silke Neuland war, fuhr sie wacker mit. Leider ging`s im Rennen nicht weiter vorwärts, aber Silke bewahrte uns Schleifer vor der Schande, ohne Pokal nach Hause zu fahren und landete mit Platz 10 in der Pokalrüge.

Abschlußfeier !


Da es für die "Schleifer" und für Jura Racingder Saisonabschluss war, wurde natürlich Standesgemäß gefeiert und mit fröhlichen Gesichtern machten wir uns auf die Heimfahrt und beschlossen, nächstes Jahr sind wir wieder dabei und geben mal rischtisch Flamme!


Pannoniaring 6.-8. Oktober 2006 mit Jura Racing

Zum zweiten Mal dieses Jahr fuhren wir nach Brünn und man muss einfach sagen, Brünn ist für uns die schönste Strecke. Wir sind immer wieder begeistert.


Doch leider werden die aktiven Schleifer immer weniger und so fuhr nur Günter Pöltl, Norbert Trengler und mittlerweile „fast Schleifer“ Norbert Gernt mit.

Klasse 1 Sonderklasse


Da Günter - wie fast immer am Freitag zum Zeittraining - nicht frei bekam, konnte er ohne Trainingszeit nur in der Sonderklasse starten. Ohne Trainingszeit musste er sich mit Startplatz 35 hinten anstellen, was kein gutes Ergebnis erwarten lies. Doch hier hatten wir uns kräftig getäuscht. Günter schnappte schon am Start zu und überholte einen nach den anderen.
Am Schluss schaute mit einer Bestzeit von 2:21,799 Platz 5 heraus.
Mit dieser Zeit wäre er auch in seiner 750er-Klasse locker unten den ersten 10 gelandet und hat in der Sonderklasse nun wirklich nichts mehr verloren.

Klasse 4 Stocksport 1000

Starter wie immer Snorr (Norbert T.) und Nobbi (Norbert G).


Durch die vielen Starter wurde das Zeittraining in 2 Gruppen aufgeteilt.
Ein kurzer Regenschauer kurz vor Mittag ließ nichts Gutes erwarten und so war es auch. Die Strecke wollte einfach nicht abtrocknen.

Snorr erkante aber schnell, dass der Einzige der schnelle Zeiten fuhr, mit Slicks unterwegs war und während alle noch überlegten, zogen Snorr und Nobbi Slicks auf.
Obwohl es noch überball feucht war, merkten die Beiden schnell, dass der Grip o.k. war und fuhren im Halbfeuchten mit 2:19,757 und 219,870 auf die Plätze 9 und 11.

Leider wurden die zwei Trainings nicht nach Zeit, sondern nach Position gemischt. Sonst wären Startplatz 5 und 6 dringewesen.

Rennen:


Snorr stand in der 3. Reihe links außen und legte wieder einen Raketenstart hin. Nach Start-Ziel am Bergaufstück war er bereits 3.

Nobbi startete normal und war mitten im Pulk eingeklemmt

Snorr spürte heute ist mehr drin und bremste sich am Bergaufstück auf Platz 2. Doch durch eine Dummheit bei der Reifenmontage riss der Bremsschlauch und Snorr hatte nach einem heftigen Abflug einen Logenplatz zum Weiterschauen.

Nobbi fädelte sich auf Platz 5 ein, hatte nach hinten Luft und konnte vorne nichts mehr ausrichten. Mit 2:13,043 lies er es dabei.

Klasse 5 Open Extrem

Hier wieder Snorr und Nobbi am Werk.
Snorr landete mit 2:14,869 wieder auf Startplatz 9. Nobbi hatte keine richtige Lust und fuhr mit 2:18,315 nur von Startplatz 17 los.

Rennen:


Snorr wusste ja durch vorige Rennen, dass man von Platz 9 perfekt starten kann und wie bei einem „Deja Vu“ war er bereits wieder an 2. Stelle und dachte „meine Reifen haben erst ½ Runde drauf, die müssen kleben“ und sie hielten auch, aber nur 1 Kurve weiter und wie im Rennen zuvor ein Abflug nach einen Vorderradrutscher in Kurve 3 und er war wieder zum Zuschauen verdammt.

Nobbi hatte im Rennen seinen Spaß wiedergefunden und schnappte sich einen nach den anderen. Mit einer persönlichen Bestzeit von 2:11,861 landete er schließlich auf Platz 8.

Klasse 6 GP Distanz


Hier startete normal nur Snorr, doch nach zwei Abflügen reichte es ihm eigentlich. Doch Mario, der nur zum Zuschauen dabei war meinte „ich mache deinen Schrott fahrbereit und du fährst“. Dank der Hilfe vom TTSL Team wurde die Karre schnell wieder flott gemacht und Snorr konnte von Startplatz 12 ins Rennen gehen.

Rennen:


Snorr wollte keinen Raketenstart und keine Rundenrekorde. Er wollte einfach nur Sitzen bleiben und sich aus allen raushalten. Trotzdem war er nach dem Start bereits wieder 5. Als zwei an ihm vorbeigingen, setzte er sich nicht zur Wehr, er dachte „sitzen bleiben reicht mir“. Doch 3 Runden vor Schluss hatte ein Spagetti andere Pläne und gab Snorr im Omega eine volle Breitseite, die ohne Sturz im Kiesbett endete. Doch eine Weiterfahrt war möglich, schließlich war dieses Mal nichts kaputt und es sprang immerhin doch noch Platz 13 heraus.

Und wie immer wurde "Schleifer" üblich gefeiert !


Misano 26.-30. Juli 2006 mit Jura Racing

               


In der Gluthitze von Italien bei 38° C Außentemperatur konnten wir uns mit der für
uns neuen Rennstrecke nicht wirklich anfreunden.

Wie bereits im Vorfeld befürchtet, fuhren uns die Spaghettis um die Ohren.
In der Open Extrem Klasse waren unter den ersten 15, 10 Spaghettis zu finden, aber leider keine "Schleifer".

Es wagten sich ohnehin nur Sette (Peter Neumann) und Snorr (Norbert Trengler) nach Italien. Günter Pöltl war zwar auch dabei, aber ohne Moped. Er sorgte wenigsten dafür, dass die "Schleifer" in der Kasi Bar in aller Munde waren und keiner mehr vom "Schlafenden Knie" sprach, denn mit unseren Ergebnissen (in keinen Rennen unter den ersten 10) konnten wir nicht auftrumpfen.


Snorr reiste mit einer Sommergrippe an und war nicht voll fit und Sette vollbrachte das Kunststück, sich nach der 3.!!! Runde mit einen Vorderradrutscher samt Überschlag ins Kiesbett zu verabschieden und war somit fast den ganzen Freitag damit beschäftigt, seine R1 wieder herzustellen.

Startprozedur


Wenig hilfreich war es, dass ein Ampelstart verboten wurde. Es wurde fliegend gestartet, was dazu führte, dass die Ersten bereits nach der Zielgeraden um die Ecke bogen und die Hinteren noch nicht einmal auf der Zielgeraden waren. Somit war am Start auch nichts zu gewinnen.

Klasse 5 Open Extrem

Entsprechend lustlos gingen Beide ins Zeitrainig zur Klasse 5 (Open Extrem). Startplatz 27 (Sette) und 25 (Snorr) waren keine zusätzliche Motivation und so sprangen im Rennen auch nur Plätze 20 (Sette) und 18 (Snorr) heraus.

Klasse 4 Stocksport 1000

Langsam ging es doch etwas besser und es schauten zumindest Startplatz 11 (Snorr) und sogar Startplatz 10 (Sette) heraus. Sette hatte aber fürs Rennen, nach seinem unnötigen Abflug am Freitag, immer noch keine Motivation und ging sogar mit seinen alten Reifen ins Rennen und begnügte sich mit Platz 12.

Snorr hingegen wollte es nochmals wissen. Er konnte doch nicht innerhalb
2 Wochen das Fahren verlernt haben. Also gabs fürs Rennen frische Socken und siehe da, plötzlich war er wieder bei der Musik. Aber wie so oft, Übermut tut selten gut, und so wollte er sich gleich mit einem Streich nach zahlreichen Überholvorgängen auf Platz 5 bremsen. Doch statt Platz 5 gab es einen Platz im wunderschönen Kies von Misano. Zum Schluß sprang immerhin noch Platz 17 heraus.

Klasse 6 GP Distanz

Eigentlich wollte niemand mehr fahren. Alle zog es schon an den Sandstrand von Misano, da die Temperaturen wieder ins Unerträgliche stiegen.
Da die GP Distanz von 19 auf 14 Runden gesenkt wurde, gingen Snorr und Sette doch an den Start.
Die Ergebnisse wurden aber nicht viel besser. Snorr landete knapp außerhalb der Top Ten auf Platz 11. Sette begnügte sich mit Platz 14.
Und somit war es für die "Schleifer" das erste Renntraining seit langem, bei dem wir nicht in die Pokal Ränge fahren konnten.

Ende August in Brünn wird die Welt wieder Besser für uns ausschauen!!

Misano im Überblick

Sette (Peter Neumann) Klasse Platz Start Platz Trainingszeit Best Lap
----------------------- ------ ----- ---------- ------------- --------
Open Extrem 5 20 27 1:49,340 1:47,795
Stocksport 1000 4 12 10 1:47,710 1:45,814
GP Distanz (14 Runden) 6 14 1:47,556
             
                                
Snorr (Norbert Trengler) Klasse Platz Start Platz Trainingszeit Best Lap
----------------------- ------ ----- ---------- ------------- ---------
Open Extrem 5 18 25 1:48,660 1:45,730
Stocksport 1000 4 17 11 1:47,856 1:44,637
GP Distanz (14 Runden) 6 11 1:45,785



Most 14.-16. Juli 2006 mit Jura Racing

        
Nachdem wir alle von unseren eigenen Renntraining in Most bereits warmgefahren waren, sollte es für uns ein erfolgreiches
Wochenende bei Jura-Racing werden.In allen Klassen bei den wir angetreten sind, belgeten wir Pokal-Ränge.
Der erste Sieg in der Open Extrem Klasse wurde nach 8 Führungsrunden nur um 0.033 sec. verfehlt.Positv überrascht waren wir von Peter Neumann, der nach einer verletzungsbedingten Pause von fast einem Jahr sofort wieder in der Spitzengruppe mit 1:35 Zeiten mitmischte.

Reinhart Kutschmann wurde durch einen Ausrutscher am Dienstag zeitenmässig etwas zurückgeworfen, fuhr aber trotzdem immer locker unter die ersten 10. 

 No. Name      Klasse    Platz     Best Lap
---- -------------- --------------------- ------- ----------------
18 Kutschmann R.      4 Stocksport 1000    9       1:37.356
18 Kutschmann R.      5 Open Extrem    10       1:38.224
18 Kutschmann R      Old Man    9       1:36.948
59 Trengler N.       4 Stocksport 1000    4       1.36.136
59 Trengler N.      5 Open Extrem    2       1:35.531
59 Trengler N.      6 GP Race    3       1:36.260
20 Neumann P.      4 Socksport 1000    6       1:35.847
20 Neumann P.      5 Open Extrem    7       1:35.619
20 Neumann P.      6 GP Race    4       1:37.044
12 Gernt N.      4 Stocksport 1000    5       1:35.920
12 Gernt N.      5 Open Extrem    8       1:36.247


Schleifer Renntraining Most 10.-11. Juli 2006

Clubmeisterschaft "Schleifendes Knie"

                  Platz No. Name Best Lap        Diff.
----- ---- -------------- -------- ----- ------
1 59 Trengler N. 1:37.012
2 13 Kutschmann R. 1:37.431 1.151
3 15 Neumann P. 1:38.130 7.977
4 44 Oberhauser G. 1:39,572 13.592
5 49 Altegger T. 1:42.993 33.314
6 126 Pöltl G. 1:44.246 42.956
7 33 Holzmaier R. 1:43.280 43.984
8 55 Mayr S. 1:45.402 51.871
9 345 Höpfl A. 1:46.176 55.056
10 75 Schrott Silke 1:46.630 58.758
11 54 Hegiy S. 1:46.218 58.806
12 76 Mating M. 1:46.713 59.505

Best Time: 1:37.012 by: Trengler N. in Lap 3


Renntraining Most 26.-28. Mai 2006 mit Jura Racing

Der Wetterbericht sagte 80 % Regen für das komplette Wochenende voraus.
Um so mehr waren wir überrascht, als es fasst das ganze Wochenende trocken blieb.

Resultate im Überblick

   Rennen Klasse  Startnummer Platzierung Rennen Schnellste Runde
Snorr 4/5/ GP Dist 59 5/8/4 1:35,985
Kutsche 4/5/ Old Man 63 7/9/DNF 1:37,728
Günter 1 126 5 1:48,790
Silke 8 Lady Cup 5 4 1:50,995

Entsprechend gut verlief auch das freie Training am Freitagvormittag.
Kutsche und Snorr „tauchten“ abwechselnd auf Rang 1 + 2 auf dem Zeitenmonitor auf. Und so ging es dann auch schon in die Rennen.


Rennen 1 / Sonderklasse

Hier war wie schon in Brünn nur Günter Pöltl unterwegs.

Da er am Freitag keinen Urlaub bekam und somit weder am freien Training noch am Zeitraininnig teilnehmen konnte, musste er mit dem letzten Startplatz vorlieb nehmen.


Günter fuhr vor dem Rennen keinen einzigen Meter. Umso mehr waren wir überrascht, als er als 5. von der Startrunde zurückkam. An dieser Platzierung sollte sich auch bis ins Ziel nichts mehr ändern, Schade mit einem Startplatz in den vorderen Reihen wäre sicher noch mehr drin gewesen und somit war der erste Pokal in Besitz der „Schleifer“.

Rennen 4 / Stocksport


Kutsche und Snorr starteten hier.

Snorr hatte immerhin Startplatz 5 und Kutsche Startplatz 8 erkämpft.

Die Strecke war am Anfang noch an einigen Stellen feucht, deshalb wurden auch nur alte Reifen aufgezogen. Die Rundenzeiten waren mit 37er und 38er-Zeiten entsprechend bescheiden.


Snorr startete wieder gut, war gleich auf Platz 3. Erwischte aber gleich einen nassen Fleck und das Rennen wäre beinahe zu Ende gewesen doch er fing den wilden Slide gerade noch ab, Schließlich fuhr er das Rennen auf Platz 5 zu Ende.


Kutsche beobachtete den fast Abflug von Snorr aus nächster Nähe. Er wollte nicht gleich beim ersten Rennen runterfallen, deshalb nahm er etwas Gas raus und beendete das Rennen auf Platz 7. Als Trost gab`s 2 Pokale.

 

Rennen 5 / Open Extrem

In dieser Klasse ist alles erlaubt.


Snorr stand mit seiner fast serienmäßigen K5 auf Platz 8,
startete auch gut und war 4er. Die Spitze war mit fast gleichen Rundenzeiten unterwegs und somit änderte sich bis ins Ziel auch nichts.

Beruhigend ist, dass die Spitze nicht schneller fahren konnte und Snorr mit 1:35.9 die 3. schnellste Rennrunde fuhr.

Kutsche Parkte auf Startplatz 11, viel weiter nach vorne sollte es für Ihn nicht gehen. Zum Schluß Sprang Platz 9 heraus.

Rennen 7 / Old Man Cup

Hier startete hochmotiviert Kutsche von Platz 7 aus.

Er wollte unbedingt seine Topform unter Beweis stellen. Schließlich verhinderte das teilweise feuchte Rennen vom Vortag Top Rundenzeiten.


Kutsche presste sich beim Anbremsen mit einen Stoppi gleich an 2 Gegner vorbei und schnappte ohne Skrupel gleich den nächsten. Nach einer halben Runde war er schon 4ter, die Spitze war greifbar doch Eingang Start-Ziel haute ihm die berühmte Bodenwelle das Vorderrad weg und das Rennen war in der ersten Runde vorbei. Schade, ein Podestplatz und tiefe 1:36er-Zeiten waren in greifbarer Nähe.

Rennen / Lady Cup


Unsere einzige aktive Lady Silke Schrott ging mit Ihrer GSXR 1000 K5 an den Start.
Durch Grippe und Fieber am Freitag eingebremst, hatte sie nur Startplatz 7 ergattert.
Im Rennen kämpfte sie sich bis auf Platz 4 vor. Mit einem besseren Startplatz wäre sicher noch mehr drin gewesen, da die Spitze die gleichen Zeiten wie Silke fuhr.
Und der nächste Pokal war in trockenen Tüchern.

Rennen / GP Distanz

Einziger Starter von den Schleifern Snorr mit Startplatz 4.


Wie immer gelang ein fast perfekter Start und er ging sofort in Führung. Bis zur 4. Runde änderte sich nichts, dann ging Scott Hansen mit seiner starken R1 auf der Geraden vorbei als hätte Snorr eine 750er und er verlor kurz die Konzentration und fand sich ruck-zuck auf Platz 5 wieder. Ab der 6. Runde ging es schon ans Überrunden und plötzlich war die Spitze nur wenige Meter vor ihm. Snorr dachte sich: „da Bremse ich einen nach den anderen aus und bin wieder vorne“. Vielleicht hätte es auch funktioniert, doch beim ersten Ausbremsversuch in der Spitzkehre klappte das Vorderrad weg und Snorr testete die Kratzfestigkeit seiner Lackierung. Er sprang aber wieder aufs Motorrad und wurde immerhin noch 7.

Und somit wissen wir. Für´s. Schleifer-Renntraining ist mit uns zu rechnen.
Auch wenn einige mit der Wiederherstellung ihrer Suzis bis dahin beschäftigt sind.


Saisonstart Brünn 5.-7. Mai 2006 mit Jura Racing

          

Alex, Mario, Kutsche, Snorr, Günter, Stiefl

Als Saisonstart haben sich die „Schleifer“ Brünn mit Jura Racing ausgesucht.
Schließlich ist es eine wunderbare GP Strecke und Jura Racing ein seriöser Veranstalter und somit optimal um den Winterrost abzustreifen.

Und so ging es dann auch schon los.

Rennen 1 / Sonderklasse 


Beim ersten Rennen des Tages ging nur Günter Pöltl ins Rennen.

Da er am Freitag kein Zeittraining absolviert hatte, konnte er nur hier teilnehmen und musste auch noch von ganz hinten starten.
Im freien Training ließ er schon keine Zweifel aufkommen und ließ durchblicken:
„Dieses Wochenende ist mit mir zu Rechnen“.


Zuerst trauten wir unseren Augen nicht. Günter kam nach der Startrunde als 3. zurück und konnte diesen Platz souverän bis ins Ziel halten. Lediglich die von Startplatz 1 und 2 ins Rennen gegangenen, waren schon zu weit weg. Da der Abstand schon zu groß war, versuchte es Günter gar nicht mehr und fuhr mit 2:26 Rundenzeiten das Rennen auf Platz 3 zu Ende.

Somit war Günter der einzige von den Schleifern, der das Siegerpodest besuchen durfte.

Wir gratulieren und verneigen uns.

Rennen 3 / Stocksport 750

Hier waren von uns nur die Italo Fans Mario mit seiner Duc und Alex mit seiner Aprillia vertreten.


Mario fuhr im freien Training schon problemlose 2:18er Zeiten und wollte eigentlich einen guten Startplatz ergattern. Doch der Verkehr war im Zeittraining schlimmer als im freien Training. Schließlich gab er nach wenigen Runden und einer Zeit von 2:20 auf, was den 12 Startplatz bedeutete. Er wollte sich lieber auf das Rennen konzentrieren.


Für Alex war das ganze Getue nicht so wichtig. Für ihn zählte eher der olympische Gedanke, den er wollte seine Aprillia lieber heil nach Hause bringen.


Start:
Mario knöpfte sich einen nach dem anderen vor, biss sich aber an dem vor ihm fahrenden Fahrer die Zähne aus. Obwohl Mario deutlich schneller fahren konnte, fand er einfach keinen Weg vorbei und landete schließlich auf Platz 7. Schnellste Runde 2:16,3.
Alex war hingegen froh, dass er seine Kiste ohne Beschädigung ins Ziel brachte, kämpfte einige Gegner nieder und wurde mit Platz 26 belohnt



Rennen 4 / Stocksport 1000

Starter von den Schleifern: Hegyi, Snorr und Kutsche.


Vor dem Zeittraining stolzierte Kutsche mit stolz geschwollener Brust durchs Fahrerlager. Schließlich tauchte er im freien Training mit Zeiten von 2:14 als 5. von 190 Teilnehmern auf dem Zeitenmonitor auf und demontierte alle anderen Schleifer um Welten, da bis dahin kaum einer von ihnen unter die 2:20er Marke fuhr.
Snorr hingegen war ratlos, seine finstere Mine sprach Bände und er dachte“Brunsfarek des gibt´s doch ned, der kon doch ned schneller farn ois I“.  Das Geheimtraining vor 2 Wochen in Most bei dem nur Kutsche teilnahm schien Wirkung zu zeigen.

Mit entsprechend hohen Erwartungen ging Kutsche ins Zeittraining und siehe da, er fuhr prompt 3 Sekunden langsamer als im freien Training und landete auf dem enttäuschenden 21. Startplatz.


Snorr hingegen, der im freien Training im Nirwana unterwegs war, legte den Schalter um und fuhr 3 Sekunden schneller (natürlich angestachelt von Kutsches Nadelstichen, die auf nüchternen Magen wie Messerstiche wirkten) und fuhr mit 1:15,8 auf den 6. Startplatz.

Die Welt war wieder im Lot und man Merke: Gib dann Gas, wenn es notwendig ist !!


Stiefl hingegen hatte eine vollkommen andere Taktik. Er wollte seine Gegner vor sich hertreiben, bis sie Fehler machen und fuhr deshalb etwas verhalten auf Startplatz 46.


Start:

Snorr gelang wie immer ein guter Start und er fuhr sofort auf Platz 2, konnte den Platz aber nicht bis zum Schluss halten. Schließlich schrammte er knapp am Podest vorbei auf Platz 4. Mit einer Zeit von 2:13,0 war er aber doch zufrieden.
Kutsche wollte alles geben, schließlich waren seine Erwartungen doch höher.
Außerdem wird die schnellste Rennrunde als Startplatz für den Old Man Cup genommen.
In den Kurven aufgehalten von seinen Vordermännern, die doch mehr Motorleistung hatten, fuhr er zumindest eine 2:14er Zeit, war aber mit Platz 13 doch enttäuscht.

Stiefl´s Taktik, die Leute vor sich herzutreiben bis sie Fehler machen, ging nicht wirklich auf, aber einige konnte er doch austricksen. Platz 33 war aber trotzdem drin.

Rennen Old Man Cup

Starter: Nur Kutsche.


Diesmal wollte er das versaute Rennen ausbügeln, doch die Überraschung war schon bei der Startaufstellung zu sehen. Mit einer Zeit von 2:14 steht man bei den "Alten Männern" nur auf dem 13. Startplatz !!

Das Niveau ist hier am höchsten.

Der Start gelang Kutsche einigermaßen gut und nach 2 Runden lag er schon auf Platz 8.


Der vor ihm fahrende K5-Fahrer bremste ihn ordentlich ein, doch Kutsche fand einfach keinen Weg vorbei. Im Omega wurde er eingebremst, doch auf der Geraden konnte er sich mit seiner (alter´s)schwachen K4 nicht einmal im Windschatten halten (der nächste Winter kommt bestimmt). Kutsche war sich sicher, ohne dem vor ihm fahrenden Bremsklotz wäre er bestimmt 2:13 gefahren. Letztlich schaute wieder nur eine 2:14,3 heraus.

Nur am Rande sei bemerkt das die Spitze Zeiten von 2:08 – 2:10 fuhr !!

Rennen GP Distanz

Starter: Snorr und Mario.
Mit einer Zeit von 2:13,08 stand Snorr nur auf dem 6. Platz.
Mario musste Dank schwacher Ducati sogar von Platz 12 aus ins Rennen gehen.


Start:

Snorr hatte für seine Verhältnisse einen schlechten Start und war nur auf Platz 4, dicht vor ihm eine K5, die er schon bei Rennen 4 bezwungen hatte.
Die Taktik war klar bis zum Schluss:„Folgen, dann Ausbremsen und Fertig“.
Die Zielgruppe war ohnedies uneinholbar, da hier Zeiten von 2:07 und 2:10 spielend gefahren wurden. Die Taktik wäre vermutlich auch aufgegangen. Wie ein Schatten folgte Snorr 18 Runden lang die vor ihm fahrende K5. Doch in der letzten Runde, beim ersten Ausbremsversuch, riss von seiner Lederkombi der Reisverschluss und Snorr saß mit freien Oberkörper auf seinem Moped und es blieb bei Platz 6. Als Trost blieb, dass über die gesamte Renndistanz nur 2:13er und 2:14er Zeiten gefahren wurden.


Für Mario war es nur ein kurzes Vergnügen. Bereits in der 2. Runde klappte das Vorderrad weg. Hier wurde ihm wahrscheinlich sein großer Carbon Tank zum Verhängnis, da schon in der Box das Benzin aus dem Überlauf auf dem Vorderreifen tropfte.

Zum Glück war er nur leicht am Finger verletzt und seine Duc hatte ebenfalls keine unreparablen Schäden.

Trotz alledem wurde natürlich „Schleifer“ üblich gefeiert und alle waren sich einig„das nächste mal geben wir mal richtig Gas“.

Und somit machten sich die Schleifer wieder auf den Weg nach Hause und waren doch zufrieden, da bei allen die Rundenzeiten im Vergleich zum letzten Jahr deutlich nach unten gingen. 

Zeiten im Überblick:

                       Snorr 2:13,08
Kutsche 2:14,41
Stiefl 2:25,83
Günter 2:26,81
Alex 2:27,70