Rennberichte 2007


Renntraining Most 14.-15. Mai 2007

Leider war die Clubmeisterschaft 2007 keine spannende Angelegenheit.

Favoriten waren wie letztes Jahr, R. Kutschmann (Kutsche), N. Trengler (Snorr) und P. Neumann (Sete). Der Rest der "Schleifer" kommt wegen mangelnder Fahrpraxis oder unterlegenen Material für einen Sieg momentan eher nicht in Frage.

Doch leider verformte beim Saisonauftakt Kutsche seine Suzi so stark (siehe unten), dass er nicht an den Start gehen konnte.

Sete war hochmotiviert und ist immer brandgefährlich, da er aus seiner 98er R1 immer noch 1:35er Zeiten herausquetschen kann und so kam es auch dann. Mit frischen Reifen wollte Sete die Pole von Snorr klauen und war auch auf Bestzeitkurs. Doch er schaffte es leider nicht bis zur Ziellinie. Beim Einbiegen in die Start Ziel-Gerade kam er zu weit auf die Körbs, was einen heftigen Einschlag in die Leitplanken zur Folge hatte. Im Fachbereich Kaltverformung hätte er einen Meisterbrief verdient, die R1 war reif für den Container.

Somit blieb von den Favoriten nur Snorr übrig, der dann ohne Druck seinen Start-Ziel-Sieg mit 11 Sek. Vorsprung auf den 2. platzierten G. Oberhauser nach Hause fuhr. 


Clubmeisterschaft "Schleifendes Knie"

Pos Name Start Platz Trainings Zeit schn.Rennrunde
1 N.Trengler 1 1:38,543 1:38,272
2 G.Oberhauser 2 1:40,436 1:39,150
3 T.Altegger 4 1:41,866 1:,301
4 M.Regler 3 1:41,783 1:41,079
5 M.Mating 5 1:42,526 1:43,583
6 A.Hözl 6 1:44,997 1:46,078
7 S.Mayr 11 1:53,137 1:45,205
8 A.Höpfl 9 1:47,971 1:45,381
9 G.Pöltl 8 1:47,306 1:46,745
10 S.Hegyi 10 1:48,320 1:47,258
11 S.Schrott 7 1:46,437 1:47,556
12 W.Löw 12 1:53,914 1:52,287
13 J.Hagn 13 1:58,005 2:00,198

Total Race Time: 11:27,891 Best Lap: 1:38,272 by N.Trengler

Rennen Klasse bis 750ccm

Pos Name Start Platz Trainigs Zeit schn.Rennrunde
1 A.Brauner 2 1:39689 1:39,243
2 M.Gürtner 1 1:39,417 1:40,525
3 P.Betzenhauser 3 1:40,230 1:40,352
4 M.Regler 5 1:41,079 1:41,048
5 H.Hertlein 8 1:44,217 1:41,471
6 U.Scherer 4 1:40,752 1:42,508
7 T.Kleinlein 6 1:42,601 1:41,897
8 Ch.Seitz 9 1:44,344 1:42,495
9 M.Nerb 7 1:44,112 1:43,198
10 B.Schilk 15 1:47,149 1:43,610
11 S.Mayr 13 1:45,205 1:44,597
12 J.Rück 10 1:44,425 1:44,436
13 A.Hölzl 12 1:44,997 1:45,610
14 R.Eisenring 11 1:44,554 1:44,694
15 T.Heinlein 16 1:59,056 1:46,736
16 A.Dittner 14 1:46,724 1:50,339
17 W.Steiner 17 1:53,121 1:53,448

Total Race Time 15:01,261 Best Lap:1:39,243 by A.Brauner


Rennen "offene Klasse"


Pos Name Start Platz Trainings Zeit schn.Rennrunde
1 F.Lesl 32 0:00,000 1:35,569
2 S.Hansen 1 1:37,567 1:37,022
3 P.Hintermeier 2 1:37,848 1:36,908
4 N.Trengler 3 1:38,272 1:38.401
5 A.Brauner 6 1:39,689 1:38,784
6 M.Gürtner 5 1:39,417 1:39,514
7 S.Dallheimer 7 1:40,001 1:39,269
8 R.Pfab 9 1:40,624 1:40,749
9 G.Oberhauser 4 1:39,150 1:42,700
10 A.Paulus 11 1:41,577 1:42,493
11 M.Regler 10 1:41,079 1:42,549
12 M.Böhm 12 1:41,901 1:43,085
13 G.Niedermeier 33 0:00,000 1:43,943
14 M.Höffner 14 1:44,350 1:44.966
15 R.Schuler 16 1:46,007 1:46.057
16 S.Hegyi 18 1:47,258 1:45,914
17 J.Armler 15 1:44,629 1:46,351
18 H.Pfenner 19 1:48,723 1:46,684
19 S.Halm 17 1:47,133 1:48,157
20 G.Eder 23 1:50,092 1:49,694
21 R.Heinrich 20 1:49,146 1:47,015
22 H.Schmalz 21 1:49,412 1:51,467
23 L.Kehrel-Gross 22 1:49,943 1:50,844
24 Ch.Schmiedel 28 2:01,099 1:55,112
25 M.Hofmeier 24 1:54,751 1:54,405
26 P.Schmitt 27 1:56,044 2:03,971
27 B.Eder 29 2:04,982 2:04,301
28 R.Schnarr 31 2:07,594 2:16,165

Total Race Time: 14:58,607 Best Lap: 1:35,569 by F.Lesl


Renntraining Most 14.-15. Mai 2007


Wintertraining Valencia/E 2.-5. Januar 2007


Nach 14 Stunden Fahrt und 1.840 km Anfahrt kamen wir (Mario und Snorr)
am 01.01.2007 um 22:30 Uhr endlich in Valencia an.


Scheinbar waren alle vom Silvesterfeiern geprägt, da nicht einmal mehr in der
KaSi-Bar was los war und so wurden wir zum frühen Bettgehen gezwungen,
da uns das Weißbier nur in entsprechender Gesellschaft schmeckt.

Dienstag, 1. Tag


Entsprechend waren wir bei herrlichem Wetter im Einsatz.
Das Ziel war klar!
Wir wollten auf der für uns neuen Strecke rasch zu den Schnellfahrern gehören, die unter 1:46 den Asphalt brennen hören.
Aber da hatten wir uns kräftig getäuscht, so sehr wir auch am Kabel zogen, wir kamen nicht unter 1:52. Wenig geholfen hat bei Snorr, dass bereits in der ersten Runde das Schaltgestänge abflog und die Reparatur fast den ganzen Vormittag dauerte.


Abends in der KaSi-Bar holten sich Max Neukirchner, Franz Lesl, Kalle Henneman und was sonst noch Rang und Namen hatte Rat bei den „Schleifern“.
Vielleicht war es auch umgekehrt, man weiß es nicht mehr so genau.
Mit steigenden Alkoholpegel wurde es uns plötzlich klar, warum wir so langsam waren „Wir bremsen zu früh und geben zu spät Gas“, so einfach ist das Ganze.
Wir waren schnell einer Meinung und schworen nach dem letzten Absacker, Morgen machen wir´s genau umgekehrt.

Mittwoch, 2. Tag

Und tatsächlich, es funktionierte einigermaßen. Wir waren immerhin dann doch ca. 2 - 3 Sek. schneller als am Vortag.

Zeittraining Klasse 4 Stocksport 1000


Im Zeittraining sprang für Snorr mit einer Zeit von 1:49,816 der 12. Startplatz und für Mario mit 1:51,359 der 14. Startplatz heraus.
Leider hatten wir beide die Top Ten knapp verfehlt.
Nachmittags wollten wir uns natürlich nochmals verbessern und Mario musste feststellen, dass die erste Rechts nach Start/Ziel zu manchen Tageszeiten höhere Gravitationskräfte ausstrahlt und musste zu Boden, was aber ohne größere Folgen blieb.Wie wir allerdings später aus dem Fahrerlager hörten, steigt in dieser Kurve jeder der was auf sich hält, früher oder später unfreiwillig ab.

Donnerstag, 3. Tag

Rennen Klasse 4 Stocksport 1000


Leider wird auch in Spanien nur noch fliegend gestartet.
Das heißt, man kann sich beim Starten nicht verbessern und so dauerte es eine Ewigkeit, bis wir endlich an der vorderen Gruppe vorbei waren und verpassten somit den Anschluss an die Gruppe, die uns auf 1:46 ziehen sollte. 



Schließlich sprang Platz 7 für Snorr mit einer Zeit von 1:47,500 und für Mario Platz 9 mit einer Zeit von 1:48,602 heraus. Zumindest waren wir beide unter den ersten 10 und hatten 2 Pokale sicher.


Natürlich wurde nach der Siegerehrung „Schleifer“- gemäss gefeiert.
Schließlich räumte unsere Box mit 1.- 9. Plätzen (Franz Lesl, Kirsten Tschauder, Hermann Hertlein) voll ab.

Leider schauten wir etwas zu tief ins Glas und dank der tollen Unterstützung der KaSi-Bar-Belegschaft wollte die Nacht nicht enden. Entsprechend angeschlagen wankten wir in den frühen Morgenstunden unseren Schlafgemächern entgegen.

Freitag, 4. und letzter Tag


Snorr wollte noch etwas am Fahrwerk ausprobieren, denn schließlich wurde 1:46 von den „Schleifern“ immer noch nicht geknackt. Jedoch konnte die Umstellung nicht ausprobiert werden da beide, vermutlich wegen der Klima Umstellung, an starken Kopf und Kreislaufproblehmen litten und deshalb am Vormittag kaum fahren konnten.

Mario wollte keine Experimente ausprobieren, da er sich ja hauptsächlich an seine neue Susi gewöhnen wollte.

Rennen GP Open

Hier war es schon ein Erfolg sich zu qualifizieren, da über 60 Fahrer nur in der offenen Klasse und weitere 80 in der 600er Klasse an den Start wollten.
Mit unseren Zeiten standen wir weit, sehr weit hinten. Platz 24 und 26 ließen kein gutes Rennen erwarten. Schließlich kann man bei den fliegenden Start nichts wett machen.


Wir rechneten uns aus, wenn wir nur langsam genug fahren, würden wir von Max Neukirchner 2-mal überrundet und wir könnten 2-mal seine schnelle Linie beobachten.Und so legten wir unsere Taktik fest. Leider ging die Fahrwerksumstellung von Snorr voll in die Hose und er fuhr prompt 1 Sek. langsamer als am Vortag.
Mario kam hingegen immer besser in Schuss und konnte sich auf 1.48,602 steigern und griff sogar Snorr an. Der konnte aber locker vorne bleiben, Powercomader lässt grüßen!

Die Taktik ging ebenfalls auf. Beide wurden in der letzten Runde zum zweiten Mal von Max Neukirchner überrundet.
Immerhin schauten noch die Plätze 11 und 12 heraus.


So ließen wir den Tag mit ein paar Kilo Scampi und unseren Freunden
von der KaSi Bar ausklingen und waren uns sicher, dass nächste Mal geben wir richtig Flamme, fahren locker unter 1.46 und gehören in die Schnellfahrer-Gruppe.