Rennberichte 2010

Nürburgring Nordschleife vom 01.-02. September 2010

Im Rahmen einer Action-Bike-Veranstaltung konnte Hegi von den Schleifern ein Rennstreckenerlebnis der ganz besonderen Art auf der legendären Nürburgring Nordschleife, buchstäblich, erfahren. 

Die Eifel wurde glücklicherweise ihrem Ruf, als Regenregion, nicht gerecht und so konnten die Runden unter optimalen Bedingungen (trocken, Temperatur ca. 20 Grad) gedreht werden. An beiden Tagen war der Ring exklusiv nur für Motorradfahrer reserviert und ermöglichte somit ein traumhaftes Feeling. Unter Anleitung der Nordschleifenlegende Helmut Dähne, der deutschen Ex-Meister Karl-Heinz Diepold und Herbert Kaufmann konnte Hegi die be-kannteste, längste (20,8 km) und zugleich eine der gefährlichsten Rennstrecke der Welt in Angriff nehmen. Die gefahrenen 34 Runden mit Instruktor vermittelten sehr gut die Faszination Nordschleife aber auch die Gefahren auf diesem Kurs. Wegen der fehlenden Sturzräume werden seit 1994 weder nationale noch internationale Motorradrennen ausgetragen. 

Die Instruktoren Dähne (hält seit 1993 den Streckenrekord für Serienmotorräder), Diepold und Kaufmann gaben ihre Rennerfahrungen und Streckenkenntnisse gerne weiter. Auch wenn Hegi´s Ducati (es sind nur straßenzugelassene Motorräder erlaubt) von Karl-Heinz Diepold (ehemaliger Leiter Reifenentwicklung und Fahrversuch bei Metzeler) nur mitleidige Blicke bekam, hielt sie sich wacker und schüttelte nur einen hinteren Blinker sowie eine Ver-kleidungsschraube ab. 

Tief beeindruckt und mit sehr viel freigesetztem Adrenalin konnte Hegi nach diesem außergewöhnlichen Ringerlebnis die Heimreise antreten.


"Schleifer" mit Schräglage, Brünn 25.-27. Juli 2010

Hegi, als unser derzeit „ältester“ Aktiver war der einzige Teilnehmer der Schräglageveranstaltung in Brünn und mutiert langsam aber sicher zum Einzelkämpfer.

Obwohl die Anreise am Samstag bei mäßigen Temperaturen (14 Grad) und Regen erfolgte war die Stimmung sehr gut. Am Sonntag wurde es zwar nicht wärmer als 15 Grad aber es war zumindest trocken. Bei der Qualifikation für den am Montag stattfindenden Lauf zum Metzeler-/ZX-10-Cup konnte Hegi aber mit seinen mäßigen Zeiten von 2.20 lediglich den 26. Startplatz erreichen. Als der Montag die Fahrer dann mit Regen empfing wurde fleißig umgerüstet und an eine Zeitverbesserung war nicht mehr zu denken. Als es Mittag aufklarte konnte sich Hegi mit frischen Slicks im Warm-up schon auf 2.18 steigern und war für das Rennen um 17.30 Uhr gerüstet. Nach starkem Start konnte er bereits in den ersten beiden Kurven sieben Plätze gut machen, kämpfte sich mit 2.15er-/2.16er-Rundenzeiten kontinuierlich nach vorne und wurde als 10. ab gewunken. Mit seiner schnellsten Rundenzeit von 2.15,2 konnte er sich gegenüber dem Vorjahr abermals steigern.

Das zweite Rennen für Hegi fand am Dienstag bei strahlendem Sonnenschein und Temperaturen von 25 Grad statt. Dort mußte er sich, als Schräglage-Instruktor, mit seiner serienmäßigen GSXR 1000 bei den Power-Bikes-Open messen. Er ging vom 15. Startplatz ins Rennen, hatte aber keinen guten Start und verlor einige Plätze. Trotz einiger Überholmanöver konnte er sich lediglich wieder bis auf Rang 16 nach vorne arbeiten. Nach einem Verbremser in der vorletzten Runde lies er es dann etwas ruhiger angehen und sicherte seine Position bis ins Ziel. Trotzdem konnte er mit 2.16,2 seine guten Zeiten vom Vortag bestätigen und war, auch ohne Pokal, sehr zufrieden.


"Schleifer" Renntraining 02.-04. Juli 2010

Franz Lesl erstmals Vereinsmeister bei den Rennstreckenfreunden „Schleifendes Knie“

Die Clubmeisterschaft der Rennstreckenfreunde „Schleifendes Knie“ wurde vom 02.-04. Juli im tschechischen Most ausgetragen. Bei tropischen Temperaturen bis zu 37 Grad wurde dabei Fahrern und Material alles abverlangt. Für die Rennstreckenneulinge wurden ge-führte Instruktorfahrten angeboten, die auch sehr rege genutzt wurden. Die insgesamt sechs Rennen fanden am Samstag und Sonntag (Old-Men-Cup) statt. Nachdem der Vorjahresmeister Peter Neumann nicht mehr zur Titelverteidigung antrat spitzte sich alles auf einen Zweikampf der Vorjahreszweiten und –dritten Norbert Trengler und Franz Lesl zu. Vom Start weg übernahm aber Lesl die Führung die er bis ins Ziel nicht mehr abgeben sollte und wurde so verdient zum neuen Clubmeister gekrönt. Lesl drehte auch die absolut schnellste Rennrunde des gesamten Wochenendes mit 1.41,930 (im Superbike-1000-Rennen).

Wesentlich mehr Spannung gab es im Kampf um Platz 3 zwischen Josef Haimerl und Thilo Altegger. Trotz mehrerer Überholmanöver von Altegger kam Haimerl immer wieder zurück, konnte sich letztendlich doch noch den 3. Podestplatz sichern und Altegger auf den 4. Platz ver-weisen. Die restlichen Starter konnten ihre Plazierungen einsam nach Hause fahren. 5. Manuel Höffner, 6. Stefan Hegyi, 7. Benedikt Hegyi, 8. Thomas Kurin, 9. Harald Zwicknagel. Probleme an der Bremsanlage verhinderten einen Start von Nicki Möll. Außer Konkurrenz starteten noch die Schleifer-Freunde Arno Tangermann und Günther Mikula die als 6. bzw. 8. ins Ziel kamen. Um am Samstag allen Rennteilnehmern die Möglichkeit zu geben, die WM-Partie Deutschland – Argentinien zu sehen, wurden die Starts um eine halbe Stunde nach vorne verlegt. In der Bewir-tungsbox wurde das Spiel auf eine Großbildleinwand übertragen und von mehr als 100 Teilneh-mern gesehen. Der Sieg des deutschen Teams steigerte die gute Stimmung noch weiter. Die Pokalverleihung am Siegerpodest war dann der Einstieg in das schon legendäre Boxenfest mit Gyros und Freibier. Zu späterer Stunde gab es noch eine „kulturelle Einlage“ die den Abend auflockerte und es wurde fröhlich bis in die frühen Morgenstunden gefeiert.

Am Sonntag wurde zum Abschluß noch das Rennen im Old-Men-Cup für die Fahrer über 40 Jahre ausgetragen. In diesem Rennen stürzte der neue Clubmeister Lesl, an 2. Stelle liegend, bereits in der 2. Runde. Nach der Siegerehrung zu diesem Rennen konnte der Schleifer-Sprecher Stefan Hegyi die Teilnehmer von der rundum gelungenen Veranstaltung verabschieden. Rennergebnisse:

Wimmer-Cup über 600 ccm: 1. Markus Oberhofer, 2. Andreas Beckerbauer, 3. Peter Köhler. Wimmer-Cup bis 600 ccm: 1. Günther Breu, 2. Andres Wimmer, 3. Stefan Bestandmann. Supersport 600: 1. Christian Haslauer, 2. Martin Gürtner, 3. Helmut Haslauer. Supersport 750: 1. Josef Gerstl, 2. Josef Haimerl, 3. Peter Gruber. Superbike 1000: 1. Franz Lesl, 2. Peter Hintermeier, 3. Michael Fischer, 5. Norbert Trengler, 7. Thilo Altegger, 15. Manuel Höffner. Turtle-Race: 1. Marco Wichmann, 2. Stefan Reißenweber, 3. Wilfried Küppers. Old-Men-Cup: 1. Michael Fischer, 2. Peter Hintermeier, 3. Andreas Sauer, 5. Josef Haimerl, 13. Manuel Höffner, 21. Stefan Hegyi.


"Schleifer" in Most vom 14.-15. Juni 2010

Almir konnte sich mit Zeiten von 1.41 sehr gut in Szene setzen und für das Rennen auf Pole qualifizieren. Franz knüpfte bereits wieder an seine letztjährigen 1.42er-Runden an und stand auf Platz 2. In der Einführungsrunde des Rennens stürzte dann Almir und der Start wurde daher um eine halbe Stunde verschoben. Im Rennen hatte Almir in der 2. Runde noch mal einen Abflug und trug aber glücklicherweise keine schwereren Verletzungen davon. Nach einem Sturz von zwei weiteren Fahrern wurde das Rennen endgültig abgebrochen und der in Führung liegende Franz als Sieger gewertet.

Nicht sehr viel besser erging es Bene und Hegi in Brünn. Der Freitag bescherte wieder mal ausgiebige Regenfälle und dadurch waren keine schnellen Zeiten möglich. Am Samstag fand dann bei trockenen Verhältnissen die Qualifikation für den Metzeler-Cup, zu dem beide gemeldet hatten, statt. Im ersten Rennen gegeneinander startete dann Bene vom 27. (Zeit: 2.22) und Hegi vom 30. Platz (Zeit: 2.23). Aufgrund seiner größeren Erfahrung und dem stärkeren Moped konnte Hegi sich auf den 14. Platz nach vorne schieben und Bene erreichte als 16., knapp dahinter, das Ziel. Die Rundenzeiten konnten dabei nur gering-fügig auf 2.21 (Bene) und 2.22 (Hegi) verbessert werden.

Am Sonntag fanden dann noch, im Trockenen aber bei niedrigen Temperaturen, die Rennen in den verschiedenen Klassen statt. Bene ging dabei, mit allen Chancen auf die Gesamtführung bei den Superbikes, als 5. ins Rennen. Nach verkorkstem Start mußte er zwei Gegner vorbeilassen die er aber in der ersten Kurve sofort wieder überholen konnte. Ende der zweiten Runde, als er bereits Platz 4 übernommen und den 3. im Visier hatte, war er etwas zu ungeduldig, kam zu Sturz und schied aus.

Hegi startete als 17. bei den Powerbikes open. Er konnte sich bis auf den 11. Rang verbessern, erreichte Zeiten von 2.19 und fuhr dabei aber ein einsames Rennen, denn er hatte nach vorne und hinten ausreichend Luft. Damit gab es für beide keine Pokale (und davon gab es wirklich viele/ siehe Foto) und fast keine Punkte. Die Reparatur von Bene`s Moped ist ebenfalls schon in Angriff genommen und die Teilnahme an der Clubmeisterschaft nicht gefährdet. 



Slovakiaring 03.-06. Juni 2010 mit Schräglage

Nachdem Kutsche von dem hinterlistigen Virus der „akuten Hobbyaufgabe“ kurzfristig überrollt wurde und seine 750er Suzi gegen einen scharfen Vespa-Roller in schnittigem „racinggrün“ (siehe Fotos) getauscht hat, reisten zum Slovakiaring nur noch Bene und Hegi von den Schleifern an.

Die Anfahrt am Mittwoch erfolgte bei strömendem Regen, aber wieder erwarten hörten die Niederschläge am Donnerstag auf und die ersten Trainingseinheiten konnten Vormittag im Trockenen gefahren werden. Obwohl es für beide Schleifer ein neuer Kurs war, hatte Bene sofort ein gutes Gefühl und verbesserte ständig seine Zeiten bis unter 2.30. Hegi wollte es gemütlich (vermutlich zu gemütlich!) angehen lassen und fand damit keine Bindung zur Strecke. Er konzentrierte sich daher vollständig auf seine Instruktorfahrten.

Am Donnerstag Mittag kehrte dann der Regen zurück und es wurde fleißig auf Regenreifen umgerüstet. Auch der Freitag brachte erst mal keine wesentliche Wetterverbesserung und so wurde weiter im Regen gefahren. Als Freitag Mittag der Regen dann endgültig aufhörte trockneten Sonne und Wind die Piste innerhalb kürzester Zeit ab und man konnte auf Slicks umrüsten.Bene schraubte seine Zeit auf 2.28 herunter und nahm am Metzeler-Cup teil. Dieses Rennen wurde am Samstag um 17.30 Uhr bei Topbedingungen gestartet und Bene schlug sich mit seiner 750er, fast ausschließlich gegen leistungsstärkere 1000er, sehr beachtlich. Er konnte seine Rundenzeit auf 2.25 verbessern, damit einige Plätze gutmachen und wurde als 7. abgewunken.Mit der Motivation aus diesem Ergebnis und den 2.25 Zeiten konnte er am Sonntag bei den Super-bikes (750 ccm) vom 5. Platz ins Rennen gehen. Nachdem er den Start verpatzte erreichte er die erste Kurve auf Position 8. Die verlorenen 3 Plätze konnte er allerdings schon nach dem ersten Hügel wieder wettmachen und startete seinen Angriff auf den 4. Kontinuierlich baute er von Runde zu Runde den Rückstand ab und schlüpfte in der 4. Runde an seinem Gegner innen vorbei. Leider konnte es das hohe Niveau aber nicht bis zum Schluß halten und wurde Ende der 6. Runde auf der fast 1 km langen Start-/Zielgeraden wieder ausbeschleunigt. Der Rückstand für einen Gegenangriff war aber zu groß und so brachte er sicher seinen 5. Platz, mit noch mal verbesserten Rundenzeiten von 2.24, ins Ziel. Mit diesem guten Ergebnis konnte Bene den 2. Platz in der Gesamtwertung bei den Superbikes übernehmen.




Most vom 29.4.-2.5. 2010 mit Schräglage

Zu einem Geheimtraining in Most reisten die Schleifer Kutsche, Bene und Hegi bereits am Mittwoch an. Verstärkt wurde das Schleiferteam dann noch am Freitag von Alex.Nachdem die Wetterprognosen für Donnerstag und Freitag gut waren ging man das Training auch mit entsprechend großem Elan an um schnelle Zeiten im Trockenen zu erreichen.
Dank schärferer Nockenwellen konnte Kutsche seine Bestzeit auf 1.47 steigern und Bene fuhr, mit stärkerem Moped, mit 1.54 um 8! Sekunden schneller als im letzten Jahr mit der SV. Hegi verbesserte sich ebenfalls, kratzte mit 1.50,0 bereits an der 1.49 und erreichte damit für das 2-Stunden-Rennen den 9. Startplatz. Alex griff erst am Samstag mit seiner ZX 6 ins Geschehen ein und kam, wegen geringerer Motorleistung (vorher ZX 10), auf eine 1.56er Zeit.
Für das 2-Stunden-Rennen konnte jedes Team 3 Fahrer einsetzen. Nachdem Kutsche wegen Konditionsproblemen nicht zur Verfügung stand wurde das Schleifer-Team mit Bene und Hegi von Sepp Ostermeier auf einer ZX 10 (der ebenfalls 1.50er Zeiten fuhr sich aber noch auf eine 1.49 steigern konnte) verstärkt.
Das Rennen wurde am Freitag um 14.00 Uhr, der Nostalgie für Langstreckenrennen folgend, mit einem Le-Mans-Start und Flagge angewunken. Nach einem mäßigen Beginn konnte sich Hegi den 9. Platz wieder zurückerobern und nach 26 Minuten an Bene übergeben der nach 20 Minuten Sepp ins Rennen schickte. Es lief gut und eine Plazierung unter den ersten 10 war in greifbarer Nähe, bis Hegi bei seinem zweiten Turn Eingang Start/Ziel eine Bodenwelle zum Verhängnis wurde und er durch Sturz wertvolle Zeit verlor. Im Laufschritt eilte er in die Box um den Transponder an Bene weiterzugeben. Doch auch der starke Einsatz von Bene und Sepp konnte die Zeit nicht mehr gut machen und so reichte es am Ende nur zum 20. Platz von 33 gestarteten Teams.
Für den Metzeler-/ZX 10 Cup am Samstag hatte lediglich Hegi gemeldet, der, wegen einem technischen“ Defekt, auf die 750er von Bene umstieg und vom Startplatz 11 ins Rennen ging.
Durch einige Stürze von völlig übermotivierten Einsteigern mußte dieses Rennen 2x abgebrochen werden. Nachdem ein „Aldi-Helm-Träger“ auf seiner ZX 10 (siehe Film und Foto) bei seinem Abflug Hegi buchstäglich fast abgeschossen hätte wurde das Rennen beendet und nicht mehr neu gestartet. Die Wertung erfolgte hier mit lediglich drei gezeiteten Runden und brachte für Hegi den 12. Platz.
Im Anschluß fand sofort das Zeittraining für die Sonntagsrennen statt. In der Klasse bis 600 ccm konnte sich Alex mit einer 1.56er Zeit den 20. Startplatz sichern. Bei den Superbikes (bis 750 ccm) kratzte Kutsche mit einer 1.47er-Zeit an Pole und war 2.. Bene konnte sich hier mit 1.54 den 9. Startplatz sichern. Hegi der bei den Power-Bike open starten mußte erreichte mit der 750ere benfalls eine 1.54er Zeit und damit den 10. Startplatz.
Leider sollte die Wettervorhersage recht behalten und es regnete bereits in der Nacht von Samstag auf Sonntag. Am Vormittag trocknete die Piste zwar bis 10.00 Uhr fast vollständig ab und erlaubte noch einige Runden auf Slicks aber pünktlich zum Rennbeginn kam der Regen zurück und viele Fahrer rüsteten auf Regenreifen um. Die Schleifer hatte aber anscheinend die Motivation und der
Mut verlassen und es ging keiner mehr an den Start.
So konnte man die Heimreise völlig entspannt und ohne den unnötigen Ballast von Pokalen antreten.



Saisoneröffnung in Magione vom 2.-4. April 2010

Zur diesjährigen Saisoneröffnung reisten von den Schleifern, Kutsche und Hegi (als „Schräglage“-Instuktoren) sowie Bene ins italienische Magione um auf Pokaljagd zu gehen. Verstärkt wurde das Team noch von Nicki, Harry und Sid.
Trotz angenehmer Tagestemperaturen waren die Nächte sehr kalt und konnten nur mit Kräutertee,Heizdecken und Heizlüftern einigermaßen erträglich gestaltet werden.
An den ersten beiden Tagen konnte das Training unter idealen Bedingungen bei Sonnenschein (18 – 20 Grad) abgehalten werden und lies auf gute Rundenzeiten hoffen.
Der Titelverteidiger in der Klasse Superbike (bis 750 ccm) Kutsche wollte es zwar gemächlicher angehen lassen, konnte seine Vorjahreszeit aber auf eine tiefe1.20er verbessern und war damit sofort wieder auf Pole.
Hegi (der als Instuktor bei den Powerbikes Open starten mußte) stand ihm in nichts nach und war mit 1.20er-Zeiten ebenfalls gut dabei. Unser Nachwuchsfahrer Bene erreichte mit neuem Moped schon beachtliche 1.24er Runden und konnte sich im vorderen Feld bei den Superbikes plazieren.
Mit Nicki im Ladies-Cup und Harry in der Klasse Supersport (4 Zylinder bis 650 ccm) die ihre Rundenzeiten ebenfalls verbesserten (Nicki um 6 Sek. auf 1.34!), konnten bis auf die Powerbike-Klasse (serienmäßig bis 1000 ccm), damit fast alle Rennen besetzt werden.
Der Samstag brachte keine wesentlichen Veränderungen mehr und als Tagesabschluß wurde das Rennen im Metzeler-/ZX 10-Cup gestartet. Hier ging nur Hegi an den Start, der mit konstanten Rundenzeiten von 1.20/1.21 seinen 10. Startplatz erfolgreich bis ins Ziel verteidigen konnte.
Der Sonntag begrüßte dann die Fahrer mit einem leichten Nieseln das sich im weiteren Tagesverlauf zu einem starken Regen ausweiterte und dem Reifendienst viel Arbeit bescherte. Die für den Nachmittag angesetzten Rennen wurden bei strömendem Regen ausgetragen. Eine Verbesserung der Rundenzeiten war damit nicht mehr möglich.


Mangels Motivation bei Kutsche und fehlender Regenreifen bei Nicki lichtete sich dann auch unser Starterfeld. Die insgesamt geschrumpfte Teilnehmerzahl ermöglichte, daß jeweils zwei Fahrzeug-klassen zusammengelegt werden konnten. In der Klasse Supersport konnte sich Harry durch einige Überholmanöver immer weiter nach vorne schieben und wurde als 4. abgewunken. Bene konnte bei den Superbikes seinen 2. Startplatz ohne Probleme nach Hause fahren. Hegi startete mit dem Bike von Bene und konnte sich im Rennen vom 7. auf den 5. Platz vorarbeiten. Bei einem Angriff auf den 4. verbremste er sich, machte einen Ausflug ins Kiesbett und mußte 5 Gegner vorbeiziehen lassen ehe er das Rennen wieder aufnehmen konnte. Zwei Plätze konnte er wieder gutmachen und erreichte das Ziel letztlich als 7.
Damit konnte das Osterwochenende sturzfrei abgeschlossen und die Heimreise mit 4 Pokalen antreten werden. (Foto v.l.n.r: Sid, Harry, Hegi und Bene)
Nicht auf dem Foto Kutsche, der schon auf dem Weg nach Rom zum päpstlichen Segen war!