rennberichte 2011


Saisonfinale auf dem pannoniaring

09.09.-11.09.2011 mit Schräglage  

Zum Saisonausklang auf dem Pannoniaring waren mit Nikki, Harry, Tom, Sepp, Bene und Hegi mal wieder ein größeres Schleiferteam angereist.Die Wetterverhältnisse waren, bis auf einen Regenschauer am Freitag Nachmittag, hervorragend und wirkten sich auf die gefahrenen Rundenzeiten entsprechend gut aus. 
Tom und Sepp begannen sofort mit dem Zeittraining für den, am Samstag stattfindenden, Metzeler/ZX 10-Cup und konnten auf Anhieb ihre Rundenzeiten auf 2.18 bzw. 2.11 verbessern. Harry wurde von Fahrwerksproblemen geplagt, fand keine Lösung und kam so kaum zum Fahren. Bene hatte keine Probleme mit dem neuen Kurs und erreichte bereits am ersten Tag 2.15er Zeiten. Hegi beschränkte sich ausschließlich auf die Instruktorfahrten. Der Regen am Freitag Nachmittag stoppte dann die weiteren Bemühungen auf Zeitenjagd und man ging zum gemütlichen Teil über. Nikki die ohne Bike angereist war, kümmerte sich hervorragend um die Versorgung des Teams .Zu späterer Stunde wurde von ihr der schon berühmt-berüchtigte „Kräutertee“ aufgebrüht und ausgeschenkt. 

Der Samstag empfing die Fahrer dann mit strahlendem Sonnenschein und optimalen Streckenverhältnissen. Das Rennen für den Metzeler-/ZX 10-Cup wurde um 13.30 Uhr gestartet. Nach dem hier Sepp nicht teilnahm blieb es allein Tom überlassen die Schleifer zu vertreten. Mit einem perfekten „Dragster“-Start konnte er sofort sechs Positionen gutmachen, die er im Laufe des Rennens aber wieder einbüßte. Er pendelte sich dabei auf konstante 2.20 Rundenzeiten ein und führte eine Fünfergruppe an gegen deren Angriffe er sich erfolgreich zur Wehr setzen  konnte. Als in ein Gegner auf der Start-Ziel-Geraden ausbeschleunigte setzte er sofort zum Konter an, konnte bereits zwei Kurven später seinen Platz zurückerobern und beendete das Rennen im ZX 10-Cup auf Rang 8. Die Rennen in den verschiedenen Klassen fanden am Sonntag Nachmittag bei tropischen Temperaturen statt. Am Vormittag konnte Bene seine Rundenzeit auf 2.14 verbessern und war für das Rennen gut vorbereitet. 

Bei den Superbikes ging er von Position 18 (wegen 3 Absagen als 15.) ins Rennen. Mit einem verpatzten Start verlor er 5 Plätze und bog in die erste Kurve als Drittletzter (20.) ein. Nun bewies Bene Kampfgeist, schraubte seine Rundenzeiten sofort auf 2.11 herunter und machte in jeder Runde Plätze gut. Die Aufholjagd und seine diversen Manöver brachten ihm den neuen Beinamen „Außenrumüberholer“ ein. In der 7. Runde, als er bereits den 8. ins Visier genommen hatte, war das Rennen zu Ende und er wurde auf Rang 9 abgewunken. 

Mit den verbesserten Rundenzeiten und der guten Platzierung war er trotzdem sehr zufrieden. Nach der Siegerehrung konnte die Heimreise mit Pokal und entsprechend lockerer Stimmung angetreten werden. In der Jahreswertung erreichte Bene bei den Superbikes heuer, punktgleich mit dem 2. und 3, den 4. Gesamtplatz.


brünn 24.-26.07.2011 mit schräglage

1. Sieg für bene bei den superbikes

Zu dieser Veranstaltung wurde die Fahne der Schleifer von Bene und Hegi vertreten.
Der Wettergott sollte hier allerdings mit seiner miesen Vorhersage recht behalten. Er bescherte,mit Temperaturen von 11 – 13 Grad und teilweise nassen Pistenverhältnissen, den Fahrern keine guten Verhältnisse und nicht gerade Freude. Nachdem Hegi bereits am ersten Tag, wegen einem dummen Anfängerfehler, einen Abflug hatte, konzentrierte er sich, nach durchgeführter Reparatur, im weiteren Verlauf ausschließlich auf das Instruktorfahren. 
Bene, der von einer Erkältung geplagt wurde, konnte trotzdem an seine 2.21er Vorjahreszeiten anknüpfen und erholte sich bis zum Rennen einigermaßen. Der Dienstag (Renntag) begann mit nasser Strecke die, aufgrund der niedrigen Temperaturen,nur sehr langsam abtrocknete. 
Bene fuhr am Vormittag lediglich ein paar Runden um ein Gefühl zu bekommen und seine Kräfte zu schonen. Bis zum Rennbeginn war wenigstens die Ideallinie einigermaßen trocken und es konnte auf Slicks gestartet werden. 

Bene, der bei den Superbikes von Platz 12 ins Rennen ging erwischte einen Superstart und konnte in den ersten beiden Kurven 10! Positionen gutmachen. Die erste Runde beendete er damit an 2. Stelle liegend und in der zweiten Runde konnte er die Führung übernehmen. Obwohl ihm der Zweite in der letzten Runde noch gehörig Druck machte, konnte er den 1. Platz bis ins Ziel ver-teidigen und so seinen ersten Sieg unter Dach und Fach bringen. Seine Rundenzeiten konnte er dabei um über drei Sekunden auf 2.18 verbessern.  Mit diesem tollen Ergebnis konnte die Heimreise in entsprechend guter Stimmung angetreten werden.







franz lesl verteidigt seinen meistertitel!

Jetzendorf/Most CZ   Vom 08. – 10. Juli trugen die Rennstreckenfreunde „Schleifendes Knie“ ihre Clubmeisterschaft 2011 im tschechischen Most aus. Die insgesamt 7 Rennen in den verschiedenen Klassen boten allen Fahrern ausreichend Möglichkeiten zur Teilnahme und die Rennstreckenneulinge wurden bei geführten Gruppen- und Einzelinstruktorfahrten auf den Kurs vorbereitet. Der Trainingsauftakt war etwas durchwachsen, weil die Teilnehmer am Freitag Vormittag mit Regen und nassen Verhältnissen zu kämpfen hatten. Doch der Wettergott spielte mit und bescherte ab Mittag Sonnenschein der auch die beiden anderen Tage anhielt und bei Temperaturen bis zu 32 Grad kamen die Fahrer dann ganz gehörig ins Schwitzen.Durch die wechselnden Wetterverhältnisse am Freitag hatte der Reifendienst von Kasi-Racing alle Hände voll zu tun und das erstmalig eingesetzte Massage-Team kümmerte sich gekonnt um die Muskelprobleme der Fahrer. 

Beim Rennen um die Clubmeisterschaft „Schleifendes Knie“, das am Samstag um 14.00 Uhr gestartet wurde, führt derzeit kein Weg am Vorjahresmeister Franz Lesl vorbei. Er übernahm vom Start weg die Führung und gab sie bis ins Ziel nicht mehr ab. Die großen Bemühungen von Josef Haimerl, der mit 1.43,083 auch die schnellste Rennrunde fuhr, bescherten ihm dann letztendlich, ganz knapp hinter Lesl, den 2. Platz. An dritter Stelle kam Altmeister Norbert Trengler ins Ziel. Thilo Altegger konnte seinen 4. Platz ungefährdet einfahren. Spannender war der Kampf um die Plätze 5, 6 und 7. Hier konnte sich Stefan Hegyi hauchdünn vor Manuel Höffner und Thomas Höhenleitner durchsetzen. 

Die weiteren Plazierungen: 8. Benedikt Hegyi, 9. Thomas Kurin, 10. Harald Zwicknagl, 11. Nikola Möll. Außer Konkurrenz starteten hier noch die Schleifer-Freunde, Arno Tangermann, Michael Mehrer, Günther Mikula, Christian Haslauer und Hermann Hertlein. Im Anschluß an die Clubmeisterschaft wurden am Samstag noch die Rennen in den verschiedenen Klassen, Supersport 600, Supersport 750, Superbike1000, sowie der Wimmer-Cup und das Turtle-Race gestartet. 

Nach der Siegerehrung um 19.00 Uhr begann das gemeinsame Boxenfest bei dem alle Teilnehmer sowie Begleiter zu Gyros und Freibier eingeladen waren. Eine extra engagierte „Krankenschwester“ sorgte mit ihrer Einlage noch zusätzlich für Unterhaltung. Die Stimmung war prächtig und so war es nicht verwunderlich, daß bis in die Morgenstunden gefeiert wurde. 

Das Rennen um den „Old-Man-Cup“ wurde am Sonntag Vormittag ausgetragen. Hier konnten sich die Schleifer, Josef Haimerl (3.), Thomas Höhenleitner (13.) und Harald Zwicknagl (33.) ebenfalls gut plazieren. Die Siegerehrung wurde gleich im Anschluß an das Rennen durchgeführt und die Teilnehmer konnten von der sehr gut organisierten und rundum gelungenen Veranstaltung verab-schiedet werden. 

Rennergebnisse: Supersport 600:     1. Marc Bornhäuser, 2. Alexander Balog, 3. Ralf Dierauf. Supersport 750:     1. Markus Oberhofer, 2. Kay Söhnel, 3. Josef Einhellinger. Superbike 1000:     1. Franz Lesl, 2. Klaus Hummel, 3. Alexander Schult. Wimmer-Cup:        1. Killian Jäger, 2. Markus Oberhofer, 3. Manfred Fischer. Turtle-Race:          1. Oliver Eckstein, 2. Andreas Herz, 3. Dominik Schwientek. Old-Men-Cup:       1. Klaus Hummel, 2. Alexander Schult, 3. Josef Haimerl. 


brünn vom 10.-12.06.2011 mit schräglage

Bei der Schräglagenveranstaltung in Brünn wurde Hegi lediglich von seinen Teamkameraden aus dem Langstreckenrennen (Most 2011), Sepp Ostermeier (Fast-Schleifer) und Richi Waldherr begleitet. Ansonsten war kein weiterer „Schleifer“ angemeldet. 
Die, von der Wettervorhersage, angekündigten Temperaturen von 20 -25 Grad und trockenen Verhältnisse, empfingen die ca. 140 Teilnehmer und sorgten für entsprechend gute Stimmung. Sepp und Hegi gingen dann auch mit großem Elan in die Qualifikation für den Metzeler-/ZX 10-Cup, der am Freitag um 17.30 Uhr gestartet wurde. 
Mit fast identischen Rundenzeiten von 2.19 konnten sie sich im vorderen Drittel des Starterfeldes von 48 Fahrern nebeneinander einreihen. Mangels Metzeler-Reifen bei Hegi und Motivation bei Sepp starteten beide aber dann doch nicht und gingen lieber gleich zum gemütlichen Teil über. Das brachte zwar keine Plazierung bzw. Pokal ein, aber trotzdem einen sehr schönen Abend.  Am Samstag und Sonntag (nur im 1. Turn) wurden die Startplätze für die Rennen in den verschiedenen Klassen ermittelt. 
Hier bewies das erfolgreiche Most-Langstreckenteam (Sepp, Richi und Hegi) wieder absolute Einigkeit und sie erreichten, für das 14-Runden-Rennen bei den Powerbikes-open, nebeneinander die Positionen 20, 21 und 22. Sepp ging hier allerdings nicht ins Rennen. Der Sonntag empfing die Fahrer mit Wolken und ein paar Regentropfen und Hegi rech-nete sich schon gute Chancen auf ein Regenrennen aus. Doch es blieb trocken und so ging man um 16.00 Uhr mit Slicks ins Rennen. 
Nach geglücktem Start konnte Hegi zwar ein paar Plätze gutmachen und sich auf Position 13 einreihen, wurde aber sofort von Richi in einen Zweikampf verwickelt bei dem sich beide mehrmals überholten und dadurch den Anschluß auf die vorderen Plätze verloren. Nutznießer dieser Auseinandersetzung war dann Klimti, der in Runde 7 Anschluß fand, beide mit seiner BMW 1000 RR ausbeschleunigte und sich sofort einen kleinen Vorsprung erarbeitete. Nun bewiesen Richi und Hegi Teamgeist und konnten gemeinsam die Lücke wieder schließen, doch Klimti sollte den 13. Platz bis ins Ziel erfolgreich verteidigen. So wurden Hegi als 14. und Richi als 15. mit Zeiten von 2.18 (wie Platz 6) abgewunken. Nach der Siegerehrung konnte, auch ohne Pokal und nicht ganz erreichten Vorjahreszeiten, zufrieden die Heimreise angetreten werden.  

most vom 19.-22.05.2011 mit schräglage

sensationeller 2. platz im langstreckenrennen!

Zu diesem 4-Tage-Training in Most war von den Schleifern lediglich Hegi (u.a. in seiner Funktion als Instruktor) gemeldet. Bene fällt derzeit wegen Prüfungsvorbereitung aus und Norbert bekam, wegen bereits ausgebuchter Veranstaltung, keinen Platz mehr. Von den restlichen Schleifern gibt es anscheinend keine aktiven Fahrer mehr!? Kutsches Come-back-Träume sind offensichtlich auch wieder im „Nirvana“ verschwunden. So blieb es allein Hegi überlassen die Fahne der Schleifer zu vertreten. 

Aufgrund der guten Wetterlage konnte am Donnerstag bei trockenen Verhältnissen mit der Vorbereitung und Qualifikation auf das Endurance-Rennen (2-Stunden Langstrecke)am Freitag (von 14.00 – 16.00 Uhr) begonnen werden. Pro Team waren hierfür 3 Fahrer erforderlich und Hegi konnte sich mit seinen Instuktorkollegen Richi Waldherr und Sepp Ostermeier („Fast-Schleifer“) verbünden. Christl Viebig fungierte als Boxencrew, Zeitnahme und Wechselanzeige und betreute das Team überragend. Von den 31 gemeldeten Teams konnte der 19. Startplatz erreicht werden. Das Team beschloß, daß Richi den Start übernimmt, nach ca. 40 Minuten von Sepp abgelöst wird und als 3. Fahrer Hegi das Rennen zu Ende bringen soll. Als dann gegen ca. 13.00 Uhr dunkle Regenwolken aufzogen, wurde das Motorrad von Hegi auf Regenreifen gestellt um für alle Fälle gerüstet zu sein und ggf. bei einsetzendem Regen einen sofortigen Wechsel, ohnegroßen Zeitverlust, durchführen zu können. Das Langstreckenrennen begann um 14.00 Uhr mit einem Le-Mans-Start und Richi konnte sich bis zur ersten Kurve vom 19. auf den 4.!! Platz nach vorne schieben. Entsprechend der Teamstrategie, die Runden gleichmäßig zu fahren, pendelte er sich im weiteren Verlauf auf dem 9. Platz ein. Richi, der die Wechselanzeige nicht sofort sah, kam erst nach 45 Minuten in die Box und Sepp wurde ins Rennen geschickt. Nach ca. 15 Minuten setzte dann Regen ein und Sepp, der auf Slicks unterwegs war, wurde von Christl zum Fahrer- und Radwechsel, auf Platz 12 liegend, hereingeholt. Nun schlug, im wahrsten Sinne des Wortes, die Stunde des Regenspezialisten Hegi. Durch den Zeitverlust aus den beiden kurz aufeinanderfolgenden Wechsel war das Team zwischenzeitlich auf den18. Rang zurückgefallen. Mit den zweit-schnellsten Zeiten des gesamten Feldes im Regen konnte er das Team bis auf den 2. Platz nach vorne bringen und den Abstand zum 1. ständig verkürzen. Nachdem es 3 Safety-Car-Phasen gab lies das Team Hegi im Rennen und hätte nur noch bei Sturz oder Benzinmangel gewechselt. Die verbleibende Rennzeit war für einen Angriff auf den 1. aber zu kurz und so konnte der insgesamt überraschende 2. Gesamtplatz erreicht werden und bescherte dem gesamten Team einen tollen Erfolg.  Nachdem man sich zu der Veranstaltung auch für zwei Tage anmelden konnte reisten am Samstag noch sehr viele neue Fahrer an die sofort mit dem Zeittraining für den, am Samstag um 12.30 Uhr stattfindenden, Metzeler-/ZX-10 Cup begannen. An diesem Rennen nahm Hegi nicht teil. Am Sonntag Nachmittag wurden noch die Abschlußrennen in den verschiedenen Klassen gestartet. Als Instruktor mußte Hegi mit seinem Serienbike bei den Superbikes open starten, fand bei trockenen Verhältnissen aber keine Linie und und erreichte mit mäßigen Zeiten von 1.52 lediglich den 13. Platz. Mit dem schönen Erfolg im Langstreckenrennen konnte die Heimreise angetreten werden.  Nächster Termin: 10.06.-12.06.2011 in Brünn 

Saisonstart der schleifer in magione

Die Saison 2011 wurde von den Schleifern Bene und Hegi in Magione eröffnet. Durch die mäßige Ausbuchung der Veranstaltung gab es keine Gedränge auf dem kleinen Kurs, der aber alles was eine Rennstrecke braucht bietet. 

wintertreffen/siegerehrung 15.1.2011

Beim diesjährigen Wintertreffen von Schräglage in Forsting mit ca. 120 Teilnehmern nahmen von den Schleifern Kutsche, Bene und Hegi teil. 

Einen schönen Erfolg konnte unser Nachwuchsfahrer Bene in seiner ersten Saison mit einer 750er verbuchen. Er erreichte in der Gesamtwertung bei den „Superbikes“ den 3. Platz. In dieser Klasse hatte Kutsche 2009 noch den Gesamtsieg erreicht, brach seine Titelverteidigung aber bereits im Mai 2010 ab. 

Die Krönung des Abends waren die Himmelsmaler, die mit einem sensationellen, von Musik begleitetem, Feuerwerk die Herzen der Betrachter höher schlagen ließen. Die Feier ging bis in die frühen Morgenstunden und war ein guter Einstieg in die neue Saison. Kutsche war auch dabei und wird 2011 sein „come-back“ feiern!! 

Er ist zwar derzeit noch ohne Motorrad, aber dies sollte das kleinste Problem sein und bis zum Saisonstart ist ja noch Zeit. Als Grundvoraussetzung hat er sich bereits ein anderes Wohnmobil zugelegt.