RENNBERICHTE 2013

SCHLEIFERTRAINING IN MOST VOM 4. - 6. OKTOBER 2013

Der Wettergott meinte es sehr gut mit den Schleifern und bescherte, zur Abschlußveranstaltung in Most, ein traumhaftes Wochenende. Die Temperaturen waren, der Jahreszeit angemessen, am Sonntag mit einem Höchstwert von 17 Grad, relativ niedrig aber an beiden Tagen gab es Sonnenschein und trockene Verhältnisse. Am Samstagnachmittag wurden die beiden Sprintrennen bis 750 ccm und über 750 ccm abgehalten. Die Streckentemperaturen blieben an diesem Tag zwar immer im einstelligen Bereich, hinderten Marcel Elsner auf einer Kawasaki ZX 10 aber nicht daran, mit 1.40,299 die absolut schnellste Rundenzeit des gesamten Wochenendes hinzulegen und das Rennen über 750 ccm zu gewinnen. In der kleinen Klasse bis 750 ccm setzte sich Rene Hennemann mit einer Bestzeit von 1.44,980 durch und tritt damit erfolgreich in die Fußstapfen seines Vaters „Kalle“. Folgende Platzierungen belegten hier die teilnehmenden Schleifer: bis 750 ccm: 17. Marion Koller, 23. Harald Zwicknagl. über 750 ccm: 6. Peter Neumann, 10. Josef Haimerl, 13. Thilo Altegger. Nach der Siegerehrung gab es ein gemütliches Boxenfest mit Nürnberger-Bratwürsten, Freibier und isotonischen „Sportlergetränken“ bei Kalle an der Kasi-Bar. Am Sonntagvormittag wurden die vier Rennen der Teilnehmer an der Classic-Bike-Meisterschaft, mit anschließender Ehrung der Jahressieger durchgeführt. Erstmalig in der Schleifer-Geschichte wurde ein 2-Stunden-Langstreckenrennen am Nachmittag abgehalten bei dem 21 Teams mit 2 oder 3 Fahrern an den Start gingen. Entsprechend dem Langstreckenreglement wurde das Rennen mit einem Le-Mans-Start, bei dem die Fahrer gegenüber ihren Motorrädern aufgestellt sind und die ersten Meter zu ihren Fahrzeugen zu Fuß zurücklegen, eröffnet. Dank des Sonnenscheines und der angenehmen Temperaturen war es für alle Teilnehmer ein schönes und vor allen Dingen spannendes Erlebnis. Von den Schleifern gingen insgesamt 4 Teams mit an den Start. Olli vom Team Eckes O. erreichte und seinem Nicht-Schleifer-Partner den 3. Platz und war damit der bestplatzierte Schleifer. Das „Barilla“-Duo, Josef und Norbert, kämpfte mit körperlichen (Josef) und technischen (Norbert) Problemen, erreichte aber trotzdem einen beachtlichen 4. Gesamtrang und waren damit das beste Nur-Schleifer-Team. Mit einer Rundenzeit von 1.44,834 hatte, an diesem Wochenende, Norbert sogar die schnellste Zeit aller Schleifer. Trotzdem zeigte die „Aprilia- Diva“ von Norbert aber auch ganz deutlich, daß die Italiener wohl doch besser bei Pizza und Spagetti bleiben sollten als sich mit so komplizierter Technik von Motorrädern zu befassen!, oder liegt es vielleicht doch an der „Schrauberei“ von Norbert!? Das Team „Neu und Alt“ büßte aufgrund der Sparsamkeit von Peter, weil er nicht ganz vollgetankt hatte und ihm daher 200 Meter vor dem Ziel der Sprit ausging!!, eine bessere Platzierung ein und landete, mit einem schiebenden Peter und einem schimpfenden Thilo, auf dem 6. Gesamtrang. Für Hubert Horn und Tom Oberecker stand der olympische Gedanke im Vordergrund, sie mühten sich redlich und wurden schließlich als 20. abgewunken. Franz (ohne Motorrad), Nikki und Harry (ohne Motivation) sowie Sepp (krank) und Hegi (ohne Biß) gingen nicht an den Start. Mit dieser, erstmalig durchgeführten, zweiten Veranstaltung konnten die Schleifer im Altweibersommer einen gelungenen und erfolgreichen Saisonabschluß in Most feiern. Nächster Termin: Weihnachtsfeier am 07.Dezember 2013 im Hofbräukeller in München

Hier wieder eine handvoll Fotos von Pubi, unserem Hausfotografen:


Fotos der Veranstaltung können bei www.sport-fotografie.de bestellt werden!











Pannoniaring vom 06.-08.09.2013 mit Schräglage


 „Schleifer mit „kleinem Gepäck“!

Nachdem sich für diese Veranstaltung der ehemalige WM-Superbike-Fahrer Jakob Smrz und ab 07.08. das Yamaha-Werksteam mit Lorenzo und Rossi angesagt hatten, ließen sich die Schleifer Ritschi, Sepp (O.), Bene (O.) sowie Hegi nicht lumpen und reisten daher nur mit “ kleinen Gepäck“ an. (siehe Foto/nicht auf dem Bild der Brigestone-Reifen-LKW)

Am Montagmittag standen bereits die Rennen für den Metzeler-/Open-Cup an und damit begannen Ritschi und Sepp sofort mit der Qualifikation. Hegi beschäftigte sich fast ausschließlich mit den Instruktorfahrten, verzichtete daher auf einen Start und außerdem wollte er nicht mit seiner 750er die 1000er vor sich hertreiben!

Durch die tropischen Temperaturen ging die Streckentemperatur teilweise bis auf 60 Grad und verlangten damit Material und Fahrer alles ab.

BRÜNN VOM 4. - 6. AUGUST 2013 MIT SCHRÄGLAGE

 Brünn vom 04.08.-06.08.2013 mit Schräglage

 „Schleifer mit „kleinem Gepäck“!

Nachdem sich für diese Veranstaltung der ehemalige WM-Superbike-Fahrer Jakob Smrz und ab 07.08. das Yamaha-Werksteam mit Lorenzo und Rossi angesagt hatten, ließen sich die Schleifer Ritschi, Sepp (O.), Bene (O.) sowie Hegi nicht lumpen und reisten daher nur mit “ kleinen Gepäck“ an. (siehe Foto/nicht auf dem Bild der Brigestone-Reifen-LKW)

Am Montagmittag standen bereits die Rennen für den Metzeler-/Open-Cup an und damit begannen Ritschi und Sepp sofort mit der Qualifikation. Hegi beschäftigte sich fast ausschließlich mit den Instruktorfahrten, verzichtete daher auf einen Start und außerdem wollte er nicht mit seiner 750er die 1000er vor sich hertreiben!

Durch die tropischen Temperaturen ging die Streckentemperatur teilweise bis auf 60 Grad und verlangten damit Material und Fahrer alles ab.

Sepp konnte sich mit seiner BMW sofort wieder gut in Szene setzen und erreichte mit 2.17er-Zeiten den 31.Startplatz. Bei Ritschi lief es nicht ganz so rund und er konnte lediglich Platz 39 erreichen. Der erste und der zweite Start (war wegen Sturz in der 1. Runde erforderlich) brachte keine wesentlichen Verbesserungen und eine Verkürzung des Rennens auf 5 Runden. Dadurch blieb Ritschi wenig Gelegenheit noch mehr Plätze gutzumachen und er konnte, nach seinem verhaltenen Beginn, den 30. Platz einfahren. Sepp kommt mit seiner BMW immer besser ins Rollen, machte beim Re-Start sofort einige Positionen gut, verbesserte seine Rundenzeit auf 2.15 und sah die Zielflagge auf Rang 14 liegend. Damit gab es zwar keine Pokale für die Schleifer, aber einem gemütlichen Boxenabend stand trotzdem nichts im Wege.

 Die letzte Möglichkeit für eine Qualifiktationszeit zu den Sprintrennen am Dienstag war im ersten Turn um 9.00 Uhr. Hier nutzte Hegi die Gelegenheit ein paar schnelle Runden zu drehen und um auf Position 16 zu fahren. Mit einem sehr guten Start konnte er bis zur ersten Kurve zwei komplette Reihen überholen und reihte sich auf Rang 8 ein. Hier lieferte er sich mit 3 Gegnern einen Fight und erreichte das Ziel auf Gesamtrang 9 was ihm bei den 750ern den 4. Platz und einen Pokal bescherte. Bene O. hatte bei seinem Motorrad Temperaturprobleme und nahm daher nicht am Rennen teil. Bei ein paar Proberunden mit der 1000er-BMW von Sepp O. konnte er sofort 2.17er Zeiten fahren und war damit auf Anhieb um 3 ½ Sekunden schneller als mit seiner 750er!

In der offenen Klasse, deren Rennen über 14 Runden geht, verzichtete Sepp auf einen Start und so blieb es Ritschi vorbehalten, die Schleifer zu vertreten. Hier fand Ritschi auch zu seinem Blitzstart

zurück und konnte sofort von Platz 19 auf den 13. Rang nach vorne fahren. Im Laufe des Rennens überholte er noch zwei Kontrahenten und reihte sich als 11. ein. Als er gegen Rennende nochmal Druck bekam und überholt wurde, fightete er sofort erfolgreich zurück und sicherte sich den 11. Platz. Diese Platzierung brachte zwar keinen Pokal aber trotzdem ein zufriedenes Gesicht.

 

Nächster Termin: 06.-08.09.2013 auf dem Panoniaring


MOST VOM 12. - 14. JULI 2013 MIT SCHLEIFENDES KNIE

Franz Lesl holt den Titel bei den Rennstreckenfreunden „Schleifendes Knie“ 

Jetzendorf/Most CZ
Vom 12. – 14. Juli trugen die Rennstreckenfreunde „Schleifendes Knie“
ihre Clubmeisterschaft in Most aus. Die insgesamt 6 Rennen fanden am Freitag (Wimmer-/Streifeneder-Cup), Samstag (Schleifer, Sprintrennen 600er/750er, 1000er, Turtle-Race) und Sonntag (Old-Man-Cup) statt.
Die angebotenen Instruktorfahrten für die Ringneulinge wurden von den Teilnehmern sehr gut angenommen. Der Renn- und Reifendienst von Kasi-Racing versorgte die Fahrer mit Reifen, Ersatzteilen sowie isotonischen „Sportlergetränken“ und um die Lockerung der verspannten Muskeln kümmerte sich ein professioneller Masseur.

Die Temperaturen lagen bei den vorhergesagten 21-23 Grad und sorgten damit für optimale
und trockene Verhältnisse. Um den Renntag etwas zu entzerren, wurde bereits am Freitag der
Streifenender- / Wimmer-Cup, mit getrennter Wertung, ausgetragen. Den Sieg fuhren hier
Daniel Ginzinger und Kilian Jäger (mit Rennbestzeit 1.45,483) ein.
Der Favoritenkreis für den Schleifer-Meister hatte sich wesentlich vergrößert, da alle
„Trockenfahrer“ am Samstag zum Clubrennen um 14.00 Uhr an den Start gingen und damit eine Titelverteidigung von Josef Haimerl erschwerten.

  

Der Meister aus dem Jahr 2010 und 2011, Franz Lesl, sorgte sofort für klare Verhältnisse, setzte sich nach kurzem Kampf vor Peter Neumann und lies sich die Führung bis ins Ziel nicht mehr nehmen.
Damit konnte Franz Lesl seinen 3. Titel bei den Schleifern vor Peter Neumann einfahren. Der 3. Platz ging an den Vorjahresmeister Josef Haimerl, gefolgt von Norbert Trengler und Josef Ostermeier. Sechster wurde Oliver Eckstein vor Thilo Altegger und Thomas Höhenleitner. Den 9. Platz erreichte Ritschi Waldherr vor Niki Hörmann und Stefan Hegyi. 12. wurde Thomas Kurin, 13. Thomas Ulrich und 14. Harald Zwicknagl. Hubert Horn konnte wegen Felgenschaden nicht starten und die Schleifer-Freunde Michael Mehrer (Sturz) sowie Günther Mikula wurden nicht gewertet.
Die schnellste Rennrunde legte mit 1.43,663 der neue Meister Franz Lesl auf einer Kawasaki ZX 10 R zurück.

 

Beim Sprintrennen der 1000er belegten die Schleifer Josef Haimerl (5.), Peter Neumann (6.),
Thilo Altegger (24), Niki Hörmann (27), Ritschi Waldherr (30.) und Oliver Eckstein (35.) gute
Platzierungen. Die schnellste Rennrunde des gesamten Wochenendes wurde in diesem Rennen
von Manfred Fischer in 1.42,137 auf einer BMW S 1000 RR zurückgelegt.
Nach der Siegerehrung um 19.00 Uhr ging man nahtlos in das gemeinsame Boxenfest mit Gyros
und Freigetränken über. In der Kasi-Bar wurde mit Musik und Getränken zusätzlich für Stimmung gesorgt. Damit auch das „kulturelle Programm“ nicht zu kurz kommt, gab es einen Folklore-Auftritt von zwei Tschechinnen.

  

Das Abschlussrennen, im Old-Man-Cup (für Fahrer ab 40 Jahre), wurde am Sonntag ausgetragen.
Nach langem Fight konnte sich hier Josef Gerstl auf einer BMW S 1000 RR durchsetzen. Der
Zweitplatzierte Manfred Fischer legte mit 1.42,220 auch hier wieder die schnellste Rennrunde zurück. Die Schleifer Peter Neumann (4.), Thomas Höhenleitner (6.) und Ritschi Waldherr (14.) waren ebenfalls noch erfolgreich.

  

Die Teilnehmer waren sehr zufrieden und konnten nach der Siegerehrung von einer rundum gelungenen Veranstaltung verabschiedet werden. Einige meldeten sich spontan für das zweite Schleifer-Renntraining, wieder in Most, am 5. und 6. Oktober 2013 an.

  


Rennergebnisse:
Schleifendes Knie: 1. Franz Lesl, 2. Peter Neumann, 3. Josef Haimerl
Streifeneder-Cup: 1. Daniel Ginzinger, 2. Johannes Braun, 3. Dominik Schwintek
Wimmer-Cup: 1. Kilian Jäger, 2. Stefan Früchtl, 3. Martin Kandlbinder
Supersport 600: 1. Marc Bornhäuser, 2. Robert Wurmstein, 3. Stefan Ströhlein
Supersport 750: 1. Markus Oberhofer, 2. Hans Motycka, 3. Gerold Seilnacht
Superbike 1000: 1. Alexander Schult, 2. Manfred Fischer, 3. Josef Gerstl
Turtle-Race: 1. Hans Geltinger, 2. Andreas Herz, 3. Reinhard Heinzle
Old-Man-Rennen: 1. Josef Gerstl, 2. Manfred Fischer, 3. Reinhold Ebner.

  
 

   

  Alle Fotos sind von unserem Stammfotografen Pubi. Bilder von der Rennstrecke sind wie immer zu haben unter www.sport-fotografie.de!

BRÜNN VOM 14. - 16. JUNI 2013 MIT SCHRÄGLAGE

„Schleifer mit Unterstützung des CR- Racing-24-Stunden-Langstreckenteam“

Nach den nassen Tagen auf dem Panoniaring wurden die Schleifer Sepp und Hegi in Brünn von
strahlendem Sonnenschein, der sich lt. Wetter.com und Sepp auch nicht ändern sollte, empfangen.
Verstärkt wurden die Schleifer von Jens und Carsten aus dem 24-Stunden-Team von CR-Racing,
die ihre GSXR 1000 für das Langstreckenrennen in Barcelona am 07. Juli 2013 einfuhren.
Der Donnerstagabend begann mit einer gemeinsamen Leberkäs-Brotzeit und Brezen (von Sepp und
Hegi gesponsert) und damit war schon mal die Grundlage für ein paar erfolgreiche Tage gelegt.

Am Freitag gingen dann alle, mit großem Eifer und auf Slicks, das Zeittraining für den Open-Cup
am Samstagmittag an. Die Buchungen als Einzelinstruktor verhinderten aber für Sepp und Hegi eine gute Zeit und daher sagten sie ihren Start bei diesem Rennen ab. Dafür wollten sie sich am Samstag nach dem Rennen eine gute Ausgangsposition für die Sprintrennen am Sonntag schaffen. Die Box
wurde daher von Jens (2.) und Carsten (5.) in der Klasse bis 600 ccm sehr gut vertreten. Carsten
mußte hier von ganz hinten starten, da es immer wieder Probleme mit der Zeitnahme gab und er
sich offiziell nicht qualifiziert hatte.

Der Samtag brachte keine wesentliche Wetteränderung und bei 21 Grad waren immer noch keine Regenreifen erforderlich. Nach den Instruktorturns am Vormittag versuchten dann Sepp und Hegi gute Ausgangspositionen für die Sprintrennen am Sonntag herauszufahren. Sepp konnte mit 2.15er Zeiten Platz 21 bei den Power-Biks open erreichen. Hegi wollte mit seiner Geheimwaffe 100-Octan-Superbenzin zuschlagen hatte aber „Super-Diesel“ erwischt, konnte gerademal eine Runde in Schrittgeschwindigkeit mit einer gewaltigen Rauchfahne zurücklegen und sorgte damit für allge-meine Erheiterung im Fahrerlager. Damit war dann erst mal Schrauben angesagt um den Diesel aus dem Tank zu bekommen und die Aussicht auf eine gute Zeit in weite Ferne gerückt. Das Motorrad erlitt bei dieser Aktion keinen größeren Schaden und so stand Hegi bei den Superbikes nur auf Position 17.

Bei den Sprintrennen am Sonntag starteten die Langstreckenspezialisten Jens (Pole) und Carsten (4) in der 600er-Klasse und erreichten hier mit 2.15er Runden Platz 2 und 4. Hegi hatte bei den 750ern einen guten Start, konnte sofort eine komplette Reihe hinter sich lassen, steigerte seine Zeit auf 2.21 und erreichte als 4. das Ziel. In der 750er-Klasse konnte aus der Schleifer-Box Smily den 2. Platz einfahren.
Bei den Power-Bikes-open war Sepp sehr gut unterwegs und kämpfte sich von Platz 21 bis auf Position 15 nach vorne. Gegen Rennende steigerte er seine Zeit auf 2.13,6, hatte aber nach vorne zu viel Abstand und fuhr seine Platzierung unbedrängt nach Hause. Wegen der Disqualifikation eine vor ihm liegenden Fahrers wurde er als 14. gewertet.
Bei der Siegerehrung konnte noch der neueste „Erlkönig“ von Kawasaki gesichtet werden.
Die guten Platzierungen, Pokale und Rundenzeiten sorgten für mehr als zufriedene Gesichter.

Nächster Termin: 12.-14.07.2013 Schleifermeisterschaft in Most

PANNONIA VOM 30.05.-02.06.2013 MIT SCHRÄGLAGE

„Schleifer-Langstreckenteam sichert 10. Gesamtrang im Langstreckencup“

Für den Termin am Panoniaring waren mehr als ausreichend Niederschläge vorhergesagt und daher reisten die Schleifer Sepp, Ritschi und Hegi schon mal im „Regenmodus“ an. Auch wenn Regenreifen total überbewertet werden (Originalzitat von Franz Lesl) so scheint es dieses Jahr bei den Rennstreckenterminen doch die wichtigste und häufigste Verbindung zwischen Motorrad und Strecke zu werden! Das Schleifer-Team hat dieses Jahr schon mehr Regenreifen verbraucht als in den letzten 5 Saisonen insgesamt! 

Während der Fahrerbesprechung am Donnerstag setzte rechtzeitig zum Trainingsbeginn der Regen ein und damit war erst mal umrüsten statt fahren angesagt. Die nassen Verhältnisse und die niedrigen Temperaturen konnten aber die gute Stimmung im Schleifer-Team nicht trüben. Bei der Qualifikation zum Langsteckenrennen (am Freitag) konnte von Ritschi der 10. Startplatz gesichert werden.Der Freitag begann wie der Donnerstag mit Regen und mäßigen 13 Grad. Die Taktik für das Rennen war klar, wurde aber von den wechselnden Wetterbedingungen durcheinandergewürfelt. Ritschi ging mit Regenreifen an den Start, lag auf Rang 12 und schickte nach 65 Minuten Sepp, ebenfalls auf Regenreifen, ins Rennen. Nun trocknete aber die Strecke zusehends ab und machte bereits nach 20 Minuten den Wechsel auf Hegi mit Slicks erforderlich. Hegi war konstant unterwegs und konnte nach 60 Minuten, auf Rang 8 liegend, für die letzten 35 Minuten Ritschi auf seinen 2. Einsatz schicken. Kurz vor Rennende wurde, wegen Spritmangel, das Team noch auf Rang 9 verwiesen. Bedingt durch die Wetterkapriolen mit den ständig wechselnden Verhältnissen mutiert Ritschi zum „Marathon-Fahrer“ (er bestritt auch hier wieder mehr als die halbe Renndistanz) und Sepp mit seinen taktischen Kurzeinsätzen zum „Sprintfahrer“. Durch den 9. Platz im Abschlußrennen konnte das Schleifer-Team Rang 10 in der Gesamtwertung sichern. 

Für den Samstag waren lt. Sepp und Wetter.com trockene Verhältnisse vorhergesagt!? Dies traf leider nur bedingt ein, denn es regnete den ganzen Vormittag. Am Nachmittag machte der Regen Pause und so konnten die Rennen im Metzeler- und Open-Cup bei trockenen Verhältnissen gestartet werden. Im Open-Cup ging lediglich Ritschi von Platz 13 ins Rennen, verbesserte seine Rundenzeiten auf 2.16 und landete mit Rang 11 ganz knapp hinter den Pokalplätzen.Sepp und Hegi verbrachten einen gemütlichen Nachmittag in der Box! Bedingt durch die Einsätze als Instruktoren versäumten es die Schleifer Qualizeiten für die am Sonntag stattfindenden Sprintrennen zu fahren und belegten somit die hinteren Plätze bei den Powerbikes open. Hegi fiel durch die fehlende Rundenzeit bei den Superbikes sogar der 115%-Regel zum Opfer und startet daher in der offenen Klasse von ganz hinten. Sepp sagte seine Rennteilnahme ab. Der Sonntag begann wieder  mit Regen, aber die Verhältnisse besserten sich und so konnten alle Sprintrennen auf trockener Strecke mit Slicks gefahren werden. Hegi erwischte sogar einen guten Start und konnte bei dem 14-Runden-Rennen einen Fahrer hinter sich lassen. Der kam in der 3. Runde wieder vorbei und damit konnte Hegi das gesamte Feld vor sich hertreiben. Bedingt durch einen technischen Defekt an einer Ducati (was auch sonst!?) erbte Hegi letztendlich Rang 12. Ritschi stand auf 11 kämpfte im Mittelfeld, verbesserte seine Rundenzeiten auf 2.15 und belegte mit Rang 9 sogar noch einen Pokalplatz.Die Stimmung im Schleifer-Team und vor allen Dingen in der Box wurde, trotz der widrigen Wetter-verhältnisse, hoch gehalten und mit 2 Pokalen sowie einem absolut sturzfreien Wochenende belohnt. 

Nächster Termin: 14.06.-16.06.2013 in Brünn

MOST VOM 20. - 21. MAI 2013 MIT FUTZ RACING

Die „Schleifer“ räumen ab!!

Bei Futz Racing gingen die „Schleifer“ Peter Neumann, Franz Lesl, Josef Haimerl und Norbert Trengler bei Sonnigen aber Kühlen Wetter an den Start.
Wie immer waren die „Schleifer“ durch das vorabendliche „Briefing“ mit den Typischen Sportgetränken noch etwas geschwächt und Liesen das erste Training sausen.
Im 2.Training war aber dann klar es ist mit ihnen zu rechnen, alle fuhren sofort unter die ersten 10, bis auf Neumann, der wohl die Gene eines Murmeltiers in sich trägt und den kompletten Vormittag Verschlief.
Am Nachmittag ging es dann ins Zeittraining. Lesl fuhr Bestzeit gefolgt von Trengler und Haimerl. Neumann der bereits 2 Tage vorher zum „Geheimtraining“ anreiste sorgte dann für die Überraschung. Sofort Bestzeit!! Die auch von niemanden mehr geknackt werden konnte.
Uns so war es aus Schleifer Sicht eine fast perfekte Startaufstellung.
1.Neumann, 2 Lesl, 4. Trengler, 5 Haimerl.

Am Dienstag ging es dann ins Rennen, alle waren Hochmotiviert, Neumann wollte zeigen das seine Bestzeit keine Zufallstreffer war, Lesl wollte klar machen das auf seiner auf Superbike WM Nivea getunten Kawa keiner vorbeikommt. Haimerl war im Winter auch nicht untätig und hat an seiner Aprilia etwas Leistung gefunden und Trengler wollte beweisen das er nach 1 ½ Jähriger Babypause nichts verlern hat.
Rennen:

Haimerl Schoß von Startplatz 5 Sofort an die Spitze gefolgt von Neumann und Krull (nicht Schleifer, BMW). Lesl und Trengler versauten den Start. Aber nach 2 Runden war das Podest abgesichert. Lesl in Führung dicht gefolgt von Krull etwas abgeschlagen Neumann. Haimerl konnte gegen die übermächtigen Kawa´s und BMW´s nicht ausrichten,
Trengler Kämpfte sich mit seiner Serien Aprila an Haimerl heran der mit einer Handverletzung etwas gehandikapt war und übernahm schließlich Patz 4.
Somit war es ein fast Perfektes Renntraining 1. Lesl, 3 Neumann, 4 Trengler, 5 Haimerl.

MOST VOM 09. - 12. MAI 2013 MIT SCHRÄGLAGE

„Schleifer-Langsreckenteam im Regen auf Rang 6“


Die Wetterprognosen für diesen Termin waren alles andere als gut und so starteten am Mittwoch
die Schleifer Sepp, Ritschi und Hegi ausreichend mit Regenreifen versorgt nach Most.

Der Donnerstag blieb noch einigermaßen trocken und so konnte mit Slicks das Zeittraining für das
Langstreckenrennen (Freitag) und den Metzeler-/Open-Cup (Samstag) aufgenommen werden.
Mit einer 1.48er-Rundenzeit konnte Ritschi für das Team den 9. Startplatz einfahren und damit
gute Voraussetzungen für eine Top-Ten-Platzierung im Langstreckenrennen schaffen. Auch Sepp blieb unter der 1.50er-Marke und Hegi konnte sich auf 1.54er-Zeiten einpendeln.
Nachdem es am Freitag nur einmal regnete (und das durchgehend) wurden alle Teammotorräder
auf Regenreifen gestellt. Für die Betreuung war wieder „Teamchefin“ Christl in gewohnt engagierter Weise verantwortlich. (siehe auch Foto rechts!)

Beim Le-Mans-Start sprang Ritschis R1 nicht sofort an und so fiel das Schleifer-Team bis auf
Rang 14 zurück. Mit Super-Rundenzeiten im strömenden Regen von 1.58 konnte Ritschi aber den Rückstand wieder wettmachen und nach 75 Min. auf Platz 3! liegend an Hegi übergeben. Bedingt durch den Zeitverlust beim Wechsel fiel das Team aber wieder etwas zurück. Mit seinen 2.04er-Zeiten konnte Hegi die 6. Position verteidigen und nach 45 Min. an Sepp übergeben. Der kam als 8. auf die Strecke zurück, konnte gegen Rennende, bei abtrocknenden Verhältnissen, seine Rundenzeit auf 1.59 steigern, in der vorletzten Runde noch den 6.-Plazierten überholen und damit ein Super-ergebnis für das Team einfahren.
Die Taktik, nur zweimal zu wechseln, ging durch die nassen Verhältnisse diesmal auf und mit etwas
mehr Glück in der Safety-Car-Phase wäre sogar Rang 5 möglich gewesen.
Mit Platz 6 war das Team aber sehr zufrieden und konnte gemütlich in den Abend gehen.



Der Samstag empfing die Teilnehmer mit trockenen Verhältnissen und so wurde wieder fleißig
auf Slicks umgebaut. Die Qualizeiten konnten aber nicht mehr verbessert werden und so ging
Ritschi von Platz 14 als einziger Schleifer ins Rennen der Open-Klasse. Mit stabilen Rundenzeiten
kämpfte er sich bis auf die 11. Position nach vorne.

Für den Sonntagnachmittag waren die Sprintrennen angesetzt. Nachdem Sepp wegen einer starken
Erkältung nicht starten konnte nahmen hier Ritschi bei den Powerbikes-Open und Hegi bei den
Superbikes teil. Rechtzeitig vor Rennbeginn setzte wieder Regen ein und so wurde fleißig umgerüstet. Hegi ging von Platz 9 ins Rennen, konnte durch einen sehr guten Start eine komplette Reihe passieren, verlor aber durch ein Ausweichmanöver, wegen Sturz nach der Schikane, wieder etwas an Boden und pendelte sich, mit 2.07er-Zeiten, auf Rang 4 ein. In der 5. Runde konnte er zum 3. aufschließen, fand aber keinen Weg vorbei und sicherte sich den Pokal für den 4. Platz.
Ritschi stand auf Position 13, kämpfte sich mit 2.03er-Runden auf Rang 4 nach vorne, hatte nach
vorne und hinten Luft und fuhr somit, in diesem 14-Runden-Rennen, einsam den 4. Platz und
ebenfalls einen Pokal für die Schleifer ein.

Damit endete eine durchwegs erfolgreiche Veranstaltung für die Schleifer absolut sturzfrei und
mit drei Pokal-Platzierungen.


Nächster Termin: 30.05.-02.06.2013 auf dem Panoniaring mit Rennen zum Langstreckencup





RIJEKA VOM 18. - 21. APRIL 2013 MIT SCHRÄGLAGE

 Saisoneröffnung: „Schleifer-Langsreckenteam auf Rang 12“

 

Nach dem nicht enden wollenden Winter wurde die Saison 2013 von den Schleifern Sepp und Bene Ostermeier, Ritschi Waldherr sowie Bene und Stefan Hegyi mit Schräglage in Rijeka eröffnet. Die vorhergesagten guten Wetterverhältnisse trafen auch ein und bei Temperaturen von 20 – 23 Grad konnte der „Rost“ schon sehr gut abgeschüttelt werden. Sepp kommt mit seiner BMW immer besser zu Recht und konnte mit 1.40er Runden die Bestzeit der Schleifer einfahren. Ritschi stand ihm mit 1.44er Zeiten nicht viel nach, war aber krankheitsbedingt noch etwas gehandicapt. Hegi sucht immer noch nach seiner Form und hinkte mit 1.53 doch noch etwas hinterher. Fast-Schleifer Bene Ostermeier konnte sich mit 1.43 sehr gut in Szene setzen und Bene Hegyi drehte nur ein paar Runden zum auf wärmen, da er dieses Jahr wegen der Meisterschule nicht fährt.

Die Voraussetzungen für das am Freitag stattfindende 3-Stunden-Langstreckenrennen waren für das Schleifer-Team also gegeben. Mit der guten Zeit von Sepp standen sie auf dem 7. Startplatz. Die Strategie war, daß jeder versucht 1 Stunde zu fahren um möglichst wenig Zeit durch die Wechsel zu verlieren.

Im ersten Rennen des diesjährigen Langstreckencups ging Hegi an den Start und konnte den 7. Platz erst mal verteidigen. Im Laufe des Rennens verlor Hegi einige Positionen und übergab nach 1 Stunde auf Rang 14 liegend an Ritschi. Der konnte das Team bis auf Platz 11 nach vorne fahren und wegen Spritmangel und völlig entkräftet nach 47 Minuten Sepp ins Rennen schicken. Sepp gab seiner BMW ganz gehörig die Sporen und brachte das Team bis auf den 8. Rang nach vorne, als auch er nach 53 Minuten wegen Spritmangel noch einmal zum Wechsel an die Box kam. Nun kam Hegi ein zweites Mal zum Einsatz, verbesserte seine Zeit zumindest auf 1.50, konnte die Top-Ten-Platzierung aber nicht halten und wurde als 12. abgewunken. Das Team, wieder hervorragend von Christl betreut, war aber trotzdem zufrieden.

 Die Schleifer nahmen an keinen weiteren Rennen teil und traten am Sonntagnachmittag, ohne Pokale, die Heimreise an.

 Nächster Termin: 09.-12.05.2013 in Most mit Rennen zum Langstreckencup